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Bundesligavermarktung ab nächste Saison? auf Simonis Tuch?

7 Jahre 4 Monate her - 7 Jahre 4 Monate her #12236 von litho
Seit Jahren die gleiche Diskussion. Seit Jahren keine neuen Vroschläge - und wenn man welche macht keine Antwort.

Zur Erinnerung ich stellte folgende Fragen

Snooker Einzel oder Mannschaft? keine Resonanz.

Mannschaft - Bundesliga Preisgeld Jackpot auffütterung duch 50 € Ligastartgebühr? Keine Resonanz (Kein Aufschrei von Vereinsfunktionären...) Gar nichts...

Ihr wisst ja gar nicht mal was ihr denn vermarkten wollt!

Sicher die Basis muss was tun. One-Man-Shows in den Vereinen sind nichts neues.
Orga-Teams erweitern mehr Mitstreiter suchen. Einen harten Kern von Menschen bilden die den Verein tragen auf vielen Schultern. Das braucht ein paar Jahre. Dann Trainer ausbilden - Training anbieten auch in Kursen für Externe - Wer macht das??? Jugendabeitlungen gründen (Welcher Budnesligaverein hat eine Jugendabteilung??)
Wer kennt euch in Eurer Stadt? Wahrscheinlich noch nicht einmal die Stadtverwaltung.

Ich wage die Kühne These: Wenn wir einen Snookerboom hätten weil ein Spieler plötzlich Profiweltmeister würde, und wir hätten einen Zulauf in den Vereinen, wie damals beim Tennis - 70% unserer Vereine würden kolabieren weil sie auf einen Ansturm garn nicht vorbereitet sind! Die Stammspieler nörgel: ist ja nie ein Tish frei....

Ob wir mit dem DBU oder ohne, Probleme bleiben gleich.
Warum soll ich 60 Euro zahlen? Für was? ich gehe in meinen Club wie bisher auch zahle dort meinen Beitrag (davon geht ein Teil an die DBU weiter) Warum extra zahlen? Mein Club würde nicht ausschren, weil da auch noch Pooler mitspielen. Dann muss ich auch da den Club zerreißen. Dafür haben wir dann auch nicht genug spieler und Amtsträger.

Streng genommen brauche ich auch keinen Verein. Kann mein Cue auch so zusammenschrauben. und Turnier spielen auf der GST.

Eure Diskussion frustriert mich - und sorgt eher dafür dass man alles hinschmeißt.

Ich habe hier noch nicht einmal einen Ansatz einer Lösung gesehen und wir haben bald 70 Seiten voll.

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7 Jahre 4 Monate her #12237 von Thomas Hein
Hallo zusammen,

ich finde es super, dass dieses Thema so viele Interessierte beschäftigt. Ich empfand unsere Bundesligatagungen und auch teilweise die Meetings früher als sehr interessant, denn es konnte zunächst mal vieles klar gestellt werden und viele Meinungen und Interessen trafen aufeinander.

@sascha: Danke für den Beitrag. Du bist eine Ausnahme und hast es am eigenen Leib erlebt ein Talent zu sein. Ich selbst habe es ja mit Patrick Einsle damals auch erlebt. Dazu später mehr.
@Olaf: Guter Hinweis. Was hat Profisnooker und das Interesse dort mit dem nationalen Leistungsspaßsnookersport zu tun? Es ist zu leicht diesen Zusammenhang so zu nutzen und darzustellen.

Was sind die Fakten:
Es gibt nicht viele Leute, die über die Jahre (es sind schon Jahrzehnte) in vielen Bereichen Erfahrungen gesammelt haben (DSKV, Funktionär, Spieler, Topsspieler, Talent, DBU, EBSA, IBSF, WSA usw.).

Was Rolf Kalb bei Eurosport leistet, ist weit über allem mir bekannten Engagement. Ich bin jetzt seit 1998 mit ihm ab und an der Front und wir sprechen oft und ausgiebig über das Szenario Deutschland. Das was Rolf an Vermarktung für uns tut, können wir niemals zurückzahlen.

Unser Job ist es dieses Interesse der Zuschauer zu nutzen und diese an den Tisch zu bringen oder eine Mitgliedschaft (Sponsoring) zu generieren. Dies leisten aber nur wenige Vereine und Center und das nur maximal temporär. Ich denke ich weiss wovon ich rede, wenn ich über Langfristigkeit rede. Ich bin jetzt seit 1997 Snookerspieler und seit 1998 auch bei vielen Projekten als Funktionär, Trainer usw. dabei. Und ich kann euch sagen, dass einige Projekte Snookerfreundschaften gekostet haben, weil meine Taktzahl zu hoch war.

Talente/Jugend:
Unsere Jungs sind super und ich finde es gab einen richtig schönen 3-Jahres-Boom im Jugendbereich. Nur leider ist sich niemand im Klaren, welche Arbeit dahinter steckt. Von Geld reden wir hier noch nicht (Danke an Sascha für das Thema: Vermittlung von Wissen). Lasse Münstermann, Patrick Einsle und Sascha Lippe können sicher mal ein Buch über ihre Ausflüge in den Hochleistungstalentbereich schreiben. Das wird sicher ein Bestseller und wird viele Augen öffnen.

Snooker auf eigenen Beinen:
Ich denke nach der Fusion DSKV/DBU haben wir viele Dinge richtig und auch einiges falsch gemacht, aber wir hatten nun mal keine Erfahrungswerte und man muss lernen. Spieler konnten vollfinanziert international spielen, wir hatten das Ligasystem, durch Rolf Lippe Bad Wildungen usw. usw.

Aktuell könnten wir nicht auf eigenen Beinen stehen. Wir sind im Konstrukt der DBU gut aufgestellt und werden von den anderen Sparten teilweise mitfinanziert, da unsere Ausgaben höher als die Einnahmen sind. Was uns fehlt sind die direkten Wege. Wir sind eine überschaubare Zahl von Aktiven und verlieren immer unnötig Zeit durch die Wege DBU>Landesverband>Landesverbandszuständiger>Verein>Vereinszuständiger>Mannschaftsführer>Spieler.

Das ist zu schwerfällig. Wir brauchen direkte Wege. Ein gutes Beispiel ist DSS und die GST (vormals GOSR). Dort sind wir hingegangen und haben es einfach direkt gemacht. Nicht lang hin und her, sondern einfach direkt. Das funktioniert bei der Anzahl von Aktiven/Vereinen einfach gut.

Ich und viele meiner älteren Kollegen warten schon lange darauf keinen Platz mehr in der Bundesliga zu haben und durch jüngere in Altersteilzeit geschickt zu werden. Wenn es so weiter geht machen wir noch lange weiter. Mir macht es Spaß die Otto's, Breuer's, Frede's, Kleckers's und Dietzel's (auch bereits erwachsen) am Tisch zu sehen und gegen die jungen Augen/Hand-Koordinationstalente zu spielen und auch zu gewinnen, aber auch zu verlieren. Die Jungs sind genau so verrückt wie wir es waren.

Bei den Damen hat Diana als alte Poollegende mit viel Ehrgeiz innerhalb von Monaten gezeigt, was man erreichen kann. Sie kann locker bei den Männern mithalten und hat auch eine eigene Meinung zu dem deutschen Snookerszenario und dem Leistungssportgedanken darin.

Thomas Damm, den ich noch aus Eversburger Zeiten kenne (muss kurz nach den Dinosauriern gewesen sein) hat mal eben ein bisschen was für Snooker getan und ist in Bad Wildungen Schützenkönig der "grauen Wölfe" geworden. Wir Experten können da nur staunen.

Snooker ist uns allen viel Wert und Sascha Breuer hat was gesagt, was mir Hoffnung gibt. "Zeigt den jungen Menschen, dass was ihr wisst". Damit wären wir schon weiter. Denn die Jungs stehen allein da und Trainer (Definition spielt hier keine Rolle) sind einfach schwer zu finden.

Lukas Kleckers und Kevin Malz waren in Gloucester in diesem Jahr und ich frage gern nach. "Wie war es? Hattet ihr einen Trainer?" Die Antwort war fast klar. Wie soll jemand innerhalb von einer Stunde - egal wer es ist - den heiligen Gral in einem jungen Spieler finden? Es sind oft Jahre notwendig um kontinuierlich mit den Talenten zu arbeiten. Aber in welchen Club findet überhaupt Training statt und wird Wissen weitergegeben?

In der Snookerfabrik Berlin und vielen anderen Orten gibt es jede Menge junges Blut. Dies gilt es zu konservieren. Sie sollen Spaß haben.

Die DBU lebt jetzt wieder, aber wie im richtigen Leben. Kaum von der Intensivstation runter, stehen die Verwandten und Bekannten schon wieder Schlange oder zerreißen sich das M...

Uns geht es gut in Snookerdeutschland, aber das WIR muss auch als WIR gelebt werden. Jeder Spieler steckt pro Woche 30 Minuten in einen jungen Spieler (Patenschaft) und wir werden uns wundern, was wir in 3 Jahren haben werden. Aber keiner hat Zeit für diesen geforderten Hochleistungsnachwuchs. Woher sollen die kommen?

Ich will junge Leute auf der DM, dem GP und der BL spielen sehen. Diese dann zu Amateur EM und dort ein bisschen besser abschneiden.

Vermarktungsansätze:
Jeder Bundesligist ist sich selbst überlassen. Das ist zunächst auch gut so, da wir Amateursport sind und ich reinen Zuschauern den Anblick auch ersparen möchte. Man muss als Zuschauer den Snookersport schon sehr lieben, wenn man uns zuschauen möchte.
Ich sehe Snooker auf Eurosport als Segen, aber auch als Fluch. Für den Sport ist es gut, aber als Spieler immer mit den Akteuren im TV verglichen zu werden ist undankbar. Viele Bundesligaspieler sind auch froh, dass die Zuschauer ausbleiben und sich nicht anschauen, wenn sie spielen.

Ich finde es schon bemerkenswert, dass die anderen genannten Sportarten, zunächst mal Freunde und Verwandte am Spielfeldrand oder auf der kleinen Tribüne haben. Warum ist das beim Snooker nicht so? Wie viele der Verwandten und Freunde schauen sich Bundesligaspiele Snooker an? Da wäre es leicht einen Laden voll zu machen. Auch bei uns in Wuppertal, dem Dauer-Deutschen-Meister ist der Jahresticketverkauf für die besten Plätze und die VIP-Logen kleiner als 1.

Am kommenden Wochenende ist GP in Dortmund. Dort werden die besten Spieler Deutschlands oder der Region aufeinander treffen. Mal schauen, wie viele Leute sich das anschauen.
Der Livestream, den ich mal auf der DM für zwei Jahre gemacht habe ist auch ein Indikator für das Interesse. Bei 100 Zuschauern haben wir Champagner geordert. Und jeder der lang genug dabei ist, weiss was 100 Zuschauer sind, wenn nur deutsche Spieler beteiligt sind.

Wer hat sich gestern abend von uns Aktiven Dott-Selby auf Eurosport 1 komplett angeschaut? Aha…doch nicht so viele. Aktive sind denkbar schlechte Zuschauer. Dafür sind die Vollzeitzuschauer gemacht.

Ideen für die Zukunft:
• Playoff für die Bundesliga der besten vier Teams an einem Ort
• Patenschaft für Neulinge und junge Spieler
• Jahresmeeting „Snooker inside“ um Themen und Projekte zu besprechen
• Freunde und Bekannte zu Ligaspielen einladen
• Regelmäßiges Training für Neulinge
• Bessere Zusammenarbeit der Landesverbände
• Ausbildung von Trainern, Schiedsrichtern und Funktionären wieder beleben

Ich wünsche mir für 2013, dass wir wieder mehr miteinander reden uns gegenseitig motivieren und ein WIR-Gefühl entwickeln.

Danke für eure Aufmerksamkeit
Folgende Benutzer bedankten sich: stefan caspers, Kesseler, Sascha147, Das Mammut, OlliDigital, Peter Steiner, Felix Frede, SCBerlin, Snooker_Robin, DianaSch und 3 andere Leute haben sich zudem bedankt.

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7 Jahre 4 Monate her #12239 von Bazzat

Thomas Hein schrieb: Hallo zusammen,


Ich wünsche mir für 2013, dass wir wieder mehr miteinander reden uns gegenseitig motivieren und ein WIR-Gefühl entwickeln.

Danke für eure Aufmerksamkeit


Hallo Thomas,

Du hast gute Ideen. Zum Beispiel die Patenschaft guter Spieler für junge Talente finde ich klasse.

Gibt e,s oder gab es schon mal Treffen der Vereine an denen man sich austaucht und gemeinsame Ziele anspricht?

LG

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7 Jahre 4 Monate her #12241 von Norbert Eckstein
Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Zusammenfassung ... auf mehr als 8 Seiten Forum verliert man und frau so langsam den Überblick ...

Jetzt wüsste ich es aber schon zu gern:
Wie hoch sind die Einnahmen bei der DBU und wie hoch sind die Ausgaben der DBU von/für Snooker?
Welche Vermarktungsrechte liegen exakt bei der DBU und/oder von ihr beauftragten Unternehmen?
Vielleicht kannst Du uns darüber einmal aufklären.

Wenn wir das wissen, sollten die "Experten" sich treffen und bei einem Spanferkel und reichlich Bier einfach einmal Ihren Wünschen freien Lauf lassen. Wichtig dabei ist, dass eben genau die von Thomas Hein erwähnten Snooker-"Leuchttürme" Patrick, Sascha, Lasse dabei sind. Und am meisten von Vermarktung versteht wohl Rolf Kalb. Der sollte mit dabei sein.

Vielleicht kommt was vernünftiges dabei raus.

Im Übrigen: Das Spanferkel sponsor ich ...

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7 Jahre 4 Monate her #12242 von Thomas Hein
Hallo Norbert,

steht in jedem Haushalt und teilweise auch in der STO und liegt den LV's vor:
Startgelder BL als reine Snookereinnahme: 8 x 375 und 16 x 275
Ausgabe inkl. Jugend zwischen 18-26.000 Euro für internationale Events Snooker

Welche Rechte jetzt im einzelnen genau wo liegen ist eine Aufgabe für eine Halbtagskraft. Bis auf Internet ist alles DBU.
Folgende Benutzer bedankten sich: Kesseler

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7 Jahre 4 Monate her - 7 Jahre 4 Monate her #12245 von Snookerservice
Hallo Litho,

jetzt muss ich doch etwas schmunzeln... du bist so lange im Geschäft und glaubst ernsthaft, dass bei Diskussionen hier im Forum irgendwas positives und konkretes raus kommt oder Vorschläge aufgegriffen und zur marktreife gebracht werden?

Wie ich schon vor gefühlten 147 Seiten sagte.... viele Köche verderben den Brei und je mehr mitreden umso mehr wird zerredet.

ES WIRD HIER NICHTS BRAUCHBARES RAUSKOMMEN!!!

Bestenfalls so revolutionäre Veränderungen wie z. B. dass aus Sternen Farben werden...

Es gäbe noch viel zu sagen... z. B. warum nur die Startgelder der BL Mannschaften den (nach meiner Auffassung nicht realen) Ausgaben für Snooker gegenüber gestellt werden. Was ist mit den Beiträgen, die über die LV`s von den Snookeranern kommen.... ach so, selbst wenn die Ausgaben über 20.000 € liegen, so könnte man mit 60.000 € doch ziemlich viel anfangen...

Guats Nächtle

Rolf

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7 Jahre 4 Monate her #12246 von Norbert Eckstein
Danke Rolf,

das habe ich auch gemeint mit "...welche Einnahmen die DBU durch Snooker hat." Dazu gehören sicherlich auch die Beiträge. Deshalb können m.E. nach auch die Ausgaben nicht stimmen. Was ist mit Trainern, Kosten für Spielbetrieb, etc.?

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7 Jahre 4 Monate her #12248 von Thomas Hein
Trainer kosten kein Geld, wenn Sie keine Lehrgänge machen oder gehen zu Lasten der LV. Die Zahl der reinen Snookervereine kennt jeder von Euch und diese werden nicht differenziert. Es gibt eben Billardvereine (egal ob Pool, Karambol, Kegel oder Snooker).

@Norbert: Ich verstehe nicht ganz, was diese Zahlen bringen sollen. Indikatoren sind GST, GP, BL, OL, DM etc.

In der Spielortedatenbank sind doch die Vereine gelistet.

@Norbert: Ist Dein Unternehmen an einem Sponsoring interessiert? Die Plansecure Open waren ein tolles Turnier und die Sponsorenleistung war klasse. Mehr davon können wir immer gebrauchen.

@Rolf: Lass uns doch diskutieren. Schalte doch einfach auf einen anderen Kanal:-) Wir mögen es Gedanken und Ideen auszutauschen und das Allgemeinwissen zu fördern.
Folgende Benutzer bedankten sich: Snooker_Robin, DianaSch, Norbert Eckstein

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