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Amateurweltmeisterschaft in Indien

4 Jahre 6 Monate her - 4 Jahre 6 Monate her #13774 von Lukas Kleckers
2. KO Tag:

Heute Mittag ging es Mohd Reza Hassan aus Malaysia.

Sehr konzentriert und weniger nervös als im vorherigen Match ging ich in den ersten Frame.Hier passierte zunächst nicht viel, bis ich in die Bälle kam und den Tisch erst verließ, als keine Kugeln mehr auf dem Tisch lagen und ich so mein erstes Century hier spielte (103).
Der zweite verlief zwar nicht gleich, dennoch konnte ich mir diesen sichern. Im dritten Frame lief es ähnlich gut wie im ersten, nur war schon nach 72 Punkten stopp.
Der vierte Frame schien zunächst, an meinen Gegner zu gehen. Er verschoss jedoch den Frameball und ich konnte mir die 4:0 Führung auf Schwarz sichern.
Trotz Pause kam ich gut in den fünften Frame und führte schon ca. 50 Punkte. Dann dachte ich dummerweise daran, dass ich gewinnen könnte, und somit verlor ich den Frame noch dank zwei denkbar unnötigen Fehlern. Im nächsten Frame schlichen sich dann weitere Fehler ein und ich verlor diese ebenfalls.
Ich wurde zunehmend nervös, dennoch kinnte ich mir den siebten Frame auf Blau sichern.



In meinem Achtelfinalmatch spielte ich dann am gleichen Tag abends gegen Manan Chandra aus Indien.
Den ersten Frame konnte ich noch holen, obwohl ich schon fast 50 Punkte hinten war. Den zweiten Frame holte er dann. Als ich nach diesem Frame kurz wie fast nach jedem Frame meine Hände waschen wollte, sprach mein Gegner (der sich ebenfalls nie für Glücksbälle etc. entschuldigt hat) mit dem Schiedsrichter in deren Sprache und plötzlich meinte unser Schiedsrichter, ich darf nicht jeden Frame kurz raus gehen (obwohl ich in 20 Sekunden wieder da bin und er immer ewig gebraucht hat, um die Kugeln aufzubauen).
Es war mein Riesenfehler, mich davon rausbringen zu lassen, weil ich den Sinn dahinter nicht verstanden habe. Dies wird mir mit sicherheit nicht nochmal passieren. Die nächsten 3 Frames gewann er so relativ ungefährdet, wobei er im vierten Frame ein Century spielte.
Ich konnte mich dennoch zurückkämpfen und gewann die nächsten 2 Frames mit einer Taktik, für die Graeme Dott früher bekannt war.
Auch im achten Frame war ich schon ca. 30 vorne und das Bild lag nicht vielversprechend, doch er kam zurück und gewann diesen Frame doch noch auf die Farben.

Mit meiner Turnierleistung insgesamt bin ich nicht enttäuscht, doch ich hatte die Chance, zumindest noch eine Runde weiter zu kommen (hätte ich zum richtigen Zeitpunkt die Form aus meinen besten Tagen in Sheffield mitnehmen können und hätte ich mich einzig und allein auf mein Spiel konzentriert und mich nicht von dem Gegner rausbringen lassen).

Die Erfahrung war die Reise auf jeden Fall wert und das Erreichen des Achtelfinals ist natürlich nicht zu verachten, vor allem als einer der letzten Europäer :)

Nun heißt es die letzten Tage zu entspannen und Sonntag früh geht der Rückflug.

Und natürlich nochmal vielen Dank an alle für die Unterstützung!!!
Folgende Benutzer bedankten sich: Das Mammut, Sebastian Stein

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4 Jahre 6 Monate her #13775 von snookerfreak
Stark gemacht!!
Du kannst richtig stolz auf das sein, was du geleistet hast :D

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