Snookertraining.de

Themen für ein bundesweites Treffen

9 Jahre 2 Wochen her #11284 von Norbert Eckstein
Ersteinmal Danke an alle, die sich hier konstruktiv beteiligen ...

Dank Dir Rolf für Deinen Hinweis, ich las und verstand Deinen ersten Beitrag etwas anders, lasse mich aber sehr gerne zurechtweisen, wenn es der Sache dienlich ist ;-)

Und Dank natürlich dem Jürgen für die geleistete und wohl in Zukunft zu leistende Arbeit.

Robin spricht - glaube ich - einen sehr wichtigen Punkt an:

Warum ist die Entwicklung im Snookersport in anderen Ländern besser, als bei uns. Polen ist schon genannt, die russischen Frauen wurden Europameister, u.s.w.

Wer kennt die dortige Szene, bzw. die Organisation in weiteren anderen erfolgreichen Nationen? Wir müssen das Rad ja nicht neu erfinden. Gut geklaut ist oft besser, als schlecht entwickelt.

Und dürfen wir denn das System überhaupt ändern, so wie wir dies wollen?

Bleiben wir nach den Vorfällen in der DBU dortige Abteilung und schreibt nicht dann die DBU vor, wie unser System zu funktionieren hat?

Da weiß vielleicht Thomas Hein mehr ...
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9 Jahre 2 Wochen her #11286 von Thomas Hein
Guten Morgen allerseits,

ich will mal so gut ich kann mithelfen um Daten zu liefern:

Änderungen der Snookerstruktur:
Dafür ist ja die Fachtagung seit Jahren zuständig. Einmal im Jahr (meist im Mai) trafen sich die Landessportwarte Snooker, Schiedsrichterobmann Snooker, Bundessportwart und interessante Gäste zu aktuellen Themen (Rolf war für die GOSR auch mal dabei), die Jugendvertreter und Aktivensprecher (die für Snooker leider mangels Resonanz nie gewählt wurden).

Im Vorfeld konnten die Landessportwarte in ihren Vereinen natürlich Änderungswünsche und Anregungen sammeln. Problembeschreibungen sind nicht sinnvoll. Sondern Lösungsansätze oder klar formulierte Änderungenswünsche waren leider die Seltenheit.

Warum das so war?
Weil die Kommunikation leider immer an einer ganz bestimmten Stelle abbricht. Auf der DM z.B. kamen immer sehr viele Themen hoch (gepunktete Weisse). Nachdem ich dann endlich selbst den Antrag geschrieben habe war sie blitzartig verschwunden.

Leider ist die Fluktuation bei den Landessportwarten so hoch geworden, dass es immer schwerer wurde ein Expertennetzwerk aufrecht zu erhalten. Die Jugend hatte z.B. über fast 8 Monate keinen Bundesjugendsportwart, der ja gerade für die Belange der Jugendspieler zuständig ist.

Wir hatten bis vor ein paar Jahren auch immer wieder eine Bundesligasitzung in Bad Wildungen zur DM und haben uns dort ausgetauscht. Das macht richtig Spass, da ja die Betroffenen ihr System selbst festlegen konnten. Ein weiterführender Wettbewerb für den Deutschen Meister in der Bundesliga war immer wieder Thema. Leider hat die EBSA da keinen Wettbewerb geplant. Der ETC wäre noch eine Möglichkeit gewesen. Aber sind wir ehrlich. Unsere Europameister Münstermann, Lippe und Santos haben nie in einem Verein gespielt. Rein sportlich war es besser so.

Polen:
Tja, ich hatte Michael Zielinski ja auch in Oberhausen und habe in da ausgefragt. In Polen gibt es ca. 70-90 gute Lizenzspieler. Alle Spieler sind in einem Club und befruchten sich. Man kann zentral dort mit ihnen arbeiten und die Wege sind kurz. In Israel ist es eben auch so. Kurze Wege und Spieler im ständigen natürlichen Konkurrenzkampf unter der Woche.

Wenn man Training plant ist es natürlich an einem Ort wesentlich einfacher. In Deutschland sind die guten Spieler weit verteilt. Auch die Jugendlichen. Bis vor 5 Jahren hatten wir kaum Jugendliche. Das ist jetzt anders.

Wir hatten mal in Köln und Bochum einen Lehrgang mit 16 deutschen Jugendspielern. Die Jungs hatten ihren Spaß. Es ging um die EM-Nominierung und sie konnten ihre Kräfte messen. Die Leistungen vor Ort waren sehenswert. Multiplizieren wir das mit z.B. 30 Treffen pro Jahr kann man sich ausmalen wie das Leistungsniveau steigt.

Versuche die Jugendspieler öfter zusammen zu holen scheiterten an den üblichen Verdächtigen. Ich sehe da auch keine finanzierbare oder umsetzbare Lösung.

Aufgrund der - auf die Grösse von Deutschland gesehenen - geringen Anzahl von Jugendlichen ist die Patenschaft eines guten Spielers oder Trainers die einzige Lösung. Einige Beispiele haben gezeigt das es geht. Aber auch nur bis zu einer gewissen Leistungsstärke. Ab dann wird es schwer die Jungs noch weiter zu bringen.

Aber ich denke, dass ist ein anderes Thema.
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9 Jahre 2 Wochen her #11288 von Ruvinio
Mein Vorschlag wäre:

Abschaffung des Ligasystems, zumindest auf Bundesligaebene, zugunsten einer attraktiven und somit lebhaften Turnierlandschaft.

Zu den Gründen:
- Snooker ist kein Mannschaftssport, sondern eine Einzelsportart, die charakteristisch in Turnieren als Wettkampf ausgetragen wird. Die Bundesliga als Wettkampfsystem entspricht dem nicht.
- Als Spieler hat man an einem BL-Spieltag maximal zwei Partien unter Wettkampfbedingungen zu bestreiten. Das bringt die Spieler in Bezug auf Spielerfahrung und (Turnier-)Wettkampfhärte nicht weiter.
- Bundesligaspieltage sowie Spieltage auf LV-Ebene blockieren Termine und Spieler für Turniere. Diese Turniere sind aber für die Reifung der Spieler, insbesondere des Nachwuchses, eminent. Die Verbände, egal ob DBU oder die LVs, MÜSSEN mehr Turniere anbieten.
- Turniersiege von Vereinsspielern (insbesondere von Nachwuchsspielern) lassen sich besser medial "vermarkten", als Ergebnisse der Liga.
- Die Bundesliga bindet zu viele Ressourcen der Vereine und des Verbandes bei so gut wie keinem Gegenwert.
- Die Ausrichtung von Turnieren ist für Vereine attraktiver (Gastverzehr) und hat mehr Event-Charakter als ein Ligaspieltag.


Stattdessen sollte wieder eine Turnierlandschaft etabliert werden, die ihren Namen verdient. Eine kleine Gruppe (nicht mehr als 6-7), bestehend aus Vertretern der unterschiedlichen Bereiche (Verbände, Spieler, Vereine) sollte die Rahmenbedingungen ausgestalten, die als Diskussionsgrundlage dienen können.

Ich würde mich freuen, wenn sich beim nächsten GP einige Leute zusammen finden könnten, um über das Thema nachzudenken.
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9 Jahre 2 Wochen her - 9 Jahre 2 Wochen her #11290 von Norbert Eckstein
Auch ich tendiere zum freien Turniersystem und schwelge in Erinnerungen an die gute alte GOSR-Zeiten unter Dirk van Weezel-Errens ... Das Warum folgt, wenn die nachstehenden Fragen geklärt sind ...

Da ich nicht informiert darüber bin, ob ein solches System unter dem Dach der DBU überhaupt gespielt werden darf oder ob - um Teilnehmer an Landes-, Deutsche-, Europa- oder gar Weltmeisterschaften festzulegen - das bisherige System nach den Statuten der DBU gespielt werden muss, bitte ich nun wieder mal Thomas Hein oder jemand anderes, der sich hier gut auskennt, um ein kurzes Statement.

Denn sollten wir Abteilung der DBU bleiben, müssen wir uns an die Regeln der DBU halten und dann ist es möglicherweise müßig, sich über ein freies Turniersystem zu unterhalten.

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9 Jahre 2 Wochen her #11291 von Thomas Hein

Norbert Eckstein schrieb: Auch ich tendiere zum freien Turniersystem und schwelge in Erinnerungen an die gute alte GOSR-Zeiten unter Dirk van Weezel-Errens ... Das Warum folgt, wenn die nachstehenden Fragen geklärt sind ...

Da ich nicht informiert darüber bin, ob ein solches System unter dem Dach der DBU überhaupt gespielt werden darf oder ob - um Teilnehmer an Landes-, Deutsche-, Europa- oder gar Weltmeisterschaften festzulegen - das bisherige System nach den Statuten der DBU gespielt werden muss, bitte ich nun wieder mal Thomas Hein oder jemand anderes, der sich hier gut auskennt, um ein kurzes Statement.

*** Wir spielen mit dem GP und den Serien ja bereits solch ein System. Wir bestimmen in den Rahmenbedingungen unser Spielsystem selbst. Im Turnierspielbetrieb (Einzel) sind wir sehr flexibel und haben uns immer den Bedürfnissen angepasst. Daher ist Jürgens Idee und das Engagement ja nicht neu, sondern ein System, was wir vor Jahren schon einmal hatten. ***


Denn sollten wir Abteilung der DBU bleiben, müssen wir uns an die Regeln der DBU halten und dann ist es möglicherweise müßig, sich über ein freies Turniersystem zu unterhalten.

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9 Jahre 2 Wochen her #11292 von GOSR
Hallo Maik 147,

wenn die Ausrichter das von den Startgebühren einbehaltene Geld an uns abgeführt hätten, hätten wir längst die Masters ausgerichtet... und somit den Pott geleert.

Da aber leider mehr als 50 % der Ausrichter die Gelder bisher trotz Mahnungen nicht abgeführt haben, fehlt einfach das Geld für vernünftige Masters. Ich glaube, man nennt das Unterschlagung, wenn man Gelder treuhänderisch kassiert und nicht abführt.

Wenn ich wieder zu Hause bin werde ich gern die Ausrichter hier öffentlich nennen.

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9 Jahre 2 Wochen her #11293 von GOSR
Hallo Norbert,

den guten alten Zeit unter DvE nachtrauern bedeutet:

- Turniergebühren von 100 - 500 € für Ausrichter, die dann in die private Tasche des DvE fließen.

- wenig Turniere in ganz Deutschland auf wenige Ausrichter verstreut, so dass man viel Geld auf die Autobahnen und in Hotel geben muss.

- Abschaffung sämtlicher Ligen und Wettbewerbe, denn außer GOSR gab es damals nichts.

Das einzig positive war es, dass die Turniere gut besucht waren... aber wieder nur von Spielern, die sich das leisten konnten.

Ich glaube nicht, dass wir dahin zurück wollen.

Ich finde es schlimm genug, dass schon länger nur Senioren auf die EM und WM kommen, die das nötige Kleingeld haben. Nun leider sogar auch Damen und Herren.

Bevor ich anfange über Abschaffung von Ligen nachzudenken (halte ich für völligen Unsinn, weil viele Spieler eben nicht gegen Startgeld auf Turnieren wenige gute Spieler finanzieren wollen), würde ich mal fragen ob es dem Sport so dienlich ist, dass sich ein finanzkräftiger Verein den Titel kaufen kann.

Zur DBU werde ich mich nicht äußern. Was ich da lese von nicht insolvent, nur zahlungsunfähig (wenn man zahlungsunfähig ist, ist man insolvent... lediglich die Zahlungsstockung würde einer Insolvenz entgegen stehen) oder Beitragserhöhungen von mehr als 100 % (wer soll das eigentlich bezahlen, wenn die LV`s jetzt mehr Beiträge zahlen müssen.... bleiben ja am Ende nur unsere Vereine....

Wir sollten uns bei der Überlegung nach vernünftigen Spiel-Angeboten aber nicht von irgendwelchen verstaubten DBU Vorschriften bremsen lassen. Wenn Vorschriften unseren Plänen widersprechen, dann müssen halt die Vorschriften geändert werden.

Soll fürs erst mal reichen.... die Ärzte sind lästig hier... andauern wollen die was....

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9 Jahre 2 Wochen her #11294 von Thomas Hein
Ich denke wir sollten hier keinesfalls Bundesebene und regionalen Bedarf vermischen. Es gibt eine Team-EM und die soll laut EBSA noch ausgeweitet werden. Das Mannschaftsgefüge ist in vielen Bundesländern und Vereinen intakt und motivierend. Das muss nicht für alleVereine gelten. Ich finde die Mischung macht es.

Aktuell laufen doch gute ausgebuchte Serien (z.B. 15reds Cup).

Im Einzelspielbetrieb sind wir sehr flexibel und können uns ein gutes Konzept ausdenken. Wie es angenommen wird muss man abwarten.

Die Rahmenbedingungen der DBU für Snooker beschränken sich auf das Wesentliche.

Wer sich auch mal mit aktuellen Themen beschäftigt und sich tiefer mit der Materie beschäftigt trifft auf folgende Fakten:

- Die Verbandsbeiträge sind in jedem Landesverband unterschiedlich
- Die Schieflage der DBU hat sehr wenig mit Snooker zu tun
- Die Vereine brauchen zunächst Mitglieder, damit sie existieren

Der Einzelspielbetrieb hat natürlich nach dem Zusammenschluss DSKV/DBU gelitten, da der Mannschaftsspielbetrieb hinzu kam. Es wäre im Rückschluss natürlich leicht die Turnierlandschaft zu beleben wenn man den Teamspielbetrieb einstellt.

Was mir auffällt:
- jeder Verein muss Training anbieten. Gerade für Neulinge, die nicht in die Leistungsspitze wollen
- jeder Verein muss für Jugendliche Training anbieten um diese an die persönlichen Leistungsgrenzen zu bringen
- Turniersysteme müssen zusammengeführt werden
- der Mannschaftsspielbetrieb ist die Grundlage eines jeden Vereins
- die Bundesliga und Deutsche Meisterschaft sind national die Wettbewerbe mit dem sportlich höchsten Anspruch
- die Zeit von Montag-Freitag kommt mir bei Planungen immer zu kurz. Turniere/Ligen/Meisterschaften sind Wochenendwettbewerbe.
- jeder kann sich aktiv an Veränderungen (Satzung/Ordnung/System) beteiligen.
- gute Spieler (Nachwuchs) müssen öfter miteinander spielen können
- frühzeitige Entsendung von Jugendlichen in internationale Wettbewerbe
- Kooperationen mit anderen Ländern (Benelux, Österreich, Schweiz, Polen)
- Breitensportaktivitäten regional in Form von Anfängerturnieren
- Anerkennung von Mitgliedern, die nur in der Woche gern Snooker spielen und Beiträge zahlen
- wer wird gezwungen Bundesliga zu spielen - niemand -
- mit dem Sport zu den Menschen gehen (Livestream)
- auch gegenüber der DBU/LV gemeinschaftlich auftreten. Anwesenheit zu Sitzungen wie Fachtagungen etc.
- Spieler/Vereine/Funktionäre müssen sich mehr einbringen und früher Themen ansprechen.

Positive Faktoren der Vergangenheit:
- über 13.000 Euro pro Jahr für die Topspieler (Münstermann, Lippe, Einsle etc) für internationale Massnahmen seit 2004 aus DBU-Töpfen
- DM in einem sehr schönen Ambiente mit Schiedsrichtern
- externe Sponsoren für EM gefunden und Spieler unterstützen können (Lippe/Hirsch)
- Viele Startplätze zur DM aus GP (Senioren/Herren)
- kostenlose Tücher für die erste Bundesliga

Negative Faktoren:
- Schliessung oder Verkleinerung von Centern in den letzten beiden Jahren
- Wegfall von Zuschüssen für Senioren (da Breitensportmassnahme laut DBU-Katalog)
- Keine sportlichen Massnahmen im Jugendbereich

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9 Jahre 2 Wochen her #11295 von Felix Frede
Ich möchte da auch einmal aus der Sicht zumindest eines Jugendlichen sprechen:
Wir haben jetzt ja scheinbar die "Entscheidung" zwischen einem Turniersystem, was Rolf favorisiert, wo die Spieler in der Kneipe nebenan spielen können, viele Turniere stattfinden und so gewissermaßen Snooker als Breitensport anbietet, da weniger Km zu fahren (und weniger Startgeld) letztlich ja weniger Kosten verursachen und so auch Neulinge, die noch nicht ein "ins Geld kommen" erwarten, ermutigt an solchen Turnieren Teil zunehmen. Für Sportler, die aber in ein Wettkampf treten wollen und auch daran verdienen wollen, oder zumindest die Kosten decken wollen lohnen sich solche Turniere nicht, da ein Turnier mit 6 Teilnehmern auch nur 40 Euro für den ersten bringen kann, wenn es gut läuft. Daraus folgt, dass gute Spieler nicht mitspielen, das Niveau sinkt und Nachwuchsspieler nicht fordert und so genau unser "Hinterherhängen" im Ländervergleich auslöst.

Das andere System wäre das Norbert letztlich angesprochene Turniersystem, indem man weniger Turniere hat, mehr Kilometer, und meist auch mehr Startgeld.

Das 2. System hat jedoch einen großen Vorteil, der gerade aus meiner Sicht viele Wünsche, die auhc Thomas berechtigt genannt hat, bindet.

Zum einen bedeuten höhere Startgelder auch höhere Preise und somit mehr Gewinnmöglichkeit, was auch Spieler vielleicht sogar wieder aus England (wie früher) anzieht, da es sich für diese einfach wieder lohnt (Sponsoren wären trotzdem nötig, zum Beispiel dann einen "Vilsa-Grandprix" oder ein "Mcdonald-Gosr-Finale"...wie auch immer).Dass starke Spieler aus anderen Ländern wieder auftauchen wäre dann natürlich auch begünstigt durch höhere Teilnehmerzahlen, was darin begründet ist, dass weniger Turniere stattfinden.


Letztlich also: 1. System=Breitensport, wenige Teilnehmer, niedriges Niveau --> attraktiv für Spieler, die nicht Spitzenklasse erreichen möchten.

2.System=Spitzensport, mehr Teilnehmer, da weniger Turniere, höheres Niveau --> attraktiv für Spitzenspieler und Förderung der deutschen Jugend

Letztlich denke ich also, dass das 2. System das Niveau in Deutschland wieder anheben kann, aber natürlich darauf geachtet werden muss, dass auch Spieler, die einfach nur Lust am Snooker haben und keine "Spitzenspieler" werden, beim Sport und bei Turnieren bleiben.



Ich bin mir nicht sicher ob dieser Post nicht eher auf das eigentliche Treffen gehört, solltet ihr das so sehen, nehm ich den gerne raus und stelle ihn dann da noch einmal vor;)



MfG Felix

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9 Jahre 2 Wochen her #11296 von Ruvinio
Ich denke, man muss das differenzieren:

Thomas hat recht, dass man regionalen und überregionalen Bedarf nicht vermischen sollte.

Regional bedeutet für mich: Breitensport, Spaßspieler, "kleines" Startgeld, viele Turniere usw. Also das, was etwa zur Zeit der Michael Prehn mit dem 15reds Cup anbietet, die NRW-Cup Turnierserie und nicht zuletzt die GOSR, wie sie sich zuletzt gestaltete (auch wenn sie überregional agierte, was imho ein Widerspruch war und woraus sich mMn die Abspaltung (NOSRL, Südstern, NRW-Cup usw. ergab, aber das ist ein anderes Thema :) )
Das ist in den meisten Regionen bereits ausreichend "Betrieb" und da sehe ich ich auch nicht viel Handlungsbedarf (mal abgesehen vom Sponsoring, aber das muss sich imho von "oben" nach "unten" entwickeln).

Überregional bedeutet für mich: Leistungssport (aber auch Breitensport mit vertreten), und demnach ein attraktiveres Preisgeldgefüge, um, wie Felix schon sagte, auch wieder internationale Spieler anzulocken. DAS IST WICHTIG, AUCH WENN DIE UNS DIE PREISGELDER "WEGSCHNAPPEN" :))
Da sollte der Schwerpunkt (neben der Jugend-/Nachwuchsarbeit natürlich) der DBU im Bereich Snooker zukünftig liegen. Also Ausrichtung von mehr bzw. mehreren hoch dotierten Turnieren, idealerweise mit kräftigem Sponsoring im Rücken, wofür ich auch die DBU zuständig sehe.

Beides sollte und muss nebeneinander existieren und bestehen können. Momentan findet der (zeitlich) größte Anteil des Spitzensports aber gerade in der BuLi statt und läßt keine Luft für mehr große Turniere und das kann es nicht sein.

Ich muß Thomas zudem widersprechen, wenn er die BuLi mit der Team-EM rechtfertigt. Auch da ist der Modus ein komplett anderer, die Buli als einer der (warum auch immer) höchstbewerteten nationalen Wettkämpfe ist so losgelöst vom internationalen Snookergeschehen, wie nur irgendwas und die DBU hatte jetzt schon nicht mehr die Mittel, die Herren auf die Team-EM zu entsenden. Von daher ist der Verweis auf eine Ausweitung der Team-EM akademisch.

Der Einzelspielbetrieb hat natürlich nach dem Zusammenschluss DSKV/DBU gelitten, da der Mannschaftsspielbetrieb hinzu kam. Es wäre im Rückschluss natürlich leicht die Turnierlandschaft zu beleben wenn man den Teamspielbetrieb einstellt.


Aber genau so ist es. Da ich nach wie vor den Sinn hinter der BuLi nicht erkenne, halte ich es für ein geringes Übel :)
Frage einen Spieler, ob er lieber (bei gleichen Kosten) lieber einen BuLi-Spieltag oder lieber ein Turnier spielt :) Ich glaube, nur sehr wenige sagen "Lieber BuLi".
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