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Themen für ein bundesweites Treffen

9 Jahre 6 Tage her #11297 von GOSR
Hallo Felix,

schön das sich auch ein Jugendlicher beteiligt.... auch wenn du mir unterstellst, was ich favorisiere, obwohl ich noch gar keine abschließende Meinung habe. Aber das ist unwichtig.

Wichtig ist vielmehr, dass hier wieder jeder die Dinge so haben möchte, wie es aus seiner persönlichen Sicht interessant wäre.

Genau aus diesem Grund bin ich gegen eine Diskussion mit hundert Leuten (wobei ich nicht sicher bin, dass in diesem Forum noch so viel zusammen kämen) sondern für eine handvoll Leute, die ein umfassendes Konzept entwickeln.

Allerdings wäre ich auch dagegen, dass hier viele Verbands- und Vereinsmeier involviert wären, weil wir genau aus diesem veralteten Strukturdenken raus müssen.

Wo ist denn deiner Meinung nach das Niveau gesunken? In der Bundesliga? Auf den regionalen Turnieren? Auf den GP`s?

Wann war denn ein höheres Niveau?

Ich sehe nur, dass die paar Top-Spieler die wir hatten (haben) reine Zufallsprodukte waren und nicht das Ergebnis gezielter Förderung.

Für die jungen Spieler, die sportlich nach oben wollen, brauchen wir andere Konzepte.

Wer träumt denn heute noch davon, dass man für eine Randsportart auf Bundesebene nennenswerte Sponsoren begeistern kann? Nicht mal im Tennis tut sich da auf Bundesebene was. Solange man träumt, wird man aber keine realistischen Ziele verfolgen... und scheitern.

Zahlen die mich nachdenklich machen: Als ich in die DBU eintrat, sprach man von 60.000 Mitgliedern... vor 5 Jahren waren es wohl knapp über 40.000 ... nun spricht hier jemand von 20.000 Mitgliedern.....

Wenn man jetzt immer noch nicht erkennt, dass wir völlig neue Strukturen brauchen, dann werden wir uns immer im Kreis drehen, stagnieren und das trotz des starken Zulaufs durch Eurosport.
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9 Jahre 6 Tage her #11298 von Norbert Eckstein
Lieber Rolf, ich bin nun eher gegen den kleinen Kreis mit Experten, weil wir sogenannten Experten oft einen eingeengten Gesichtskreis haben. Ich hoffe mir durch das "Schwarmwissen" und den Umgang mit dem Wissen vieler folgendes:

1. Vielfältige Ideen
2. daraus eine oder mehrere Tendenzen
3. Tendenzen für die Experten im kleinen Kreis, die diese dann zu konkreten Vorschlägen ausarbeiten sollten
4. Ausgearbeitete Expertenvorschläge zum Resümee an den "Schwarm".
5. Rückmeldung und Konkretisierung
6. Durchführung
7. Breite Akzeptanz

Deshalb mein Aufruf an alle. Informiert die Snookerspieler über dieses Forum, die davon noch gar nix wissen oder - weil Sie sich hier nicht angemeldet haben - gar keine Meinung kund tun können. Je mehr sich beteiligen, umso größer könnte der Erfolg sein.

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9 Jahre 6 Tage her #11299 von Thomas Hein

Ruvinio schrieb: Aber genau so ist es. Da ich nach wie vor den Sinn hinter der BuLi nicht erkenne, halte ich es für ein geringes Übel :)
Frage einen Spieler, ob er lieber (bei gleichen Kosten) lieber einen BuLi-Spieltag oder lieber ein Turnier spielt :) Ich glaube, nur sehr wenige sagen "Lieber BuLi".


Ich finde hier sind sehr interessante Meinungen aufgetaucht. Das ist immer gut so.
@Rolf: es sind mehr als 100 User, die gerade das Thema lesen.

@Rouven: Ich kann Dir nicht folgen. Wie kommst Du auf so eine Theorie? Vor 3 Jahren wollten die Vereine 4er Teams. Damit waren es nicht wie bisher 24x3 Spieler, sondern 24x4 Spieler. Ich kann mal gern einen Umfrage starten (an die Bundesligisten), ob eher ein Turnier gewünscht ist. Die Kosten trägt doch für die BL der Verein und für das Turnier der Spieler oder liege ich da falsch?

@GOSR: Erstmal gute Besserung. Das ist das Wichtigste. 20.000 Mitglieder sind doch eine gute Zahl. Die Anzahl der Snookerspieler ist ständig gestiegen. Wir haben mehr Vereine den je und auch mehr Spieler. Innerhalb der Verbände hat Snooker sich gut entwickelt.

Mich würde mal eher interessieren wie sich die kommerziellen Center zu Snooker stellen und ob es ich noch rechnet. Wären wir nicht in Vereinen oder Verbänden wären die Tische nicht jedes Jahr bezogen.

Ich freue mich auf den Termin in Köln. Laut Jürgen können wir gegen 18 Uhr mit der Sitzung beginnen. Thomas Kleineberg besorgt noch einen Raum. Auch während des laufenden GP kann dieser für Gespräche schon genutzt werden.

P.S.: Sascha Lippe fährt zur EM und startet bei den Herren.

@Felix: Es wird nicht nur in Deutschland Team gespielt. In NL und B ist Team die Nr. 1. Aber auch in England wird Breitensport (untere Ligen) noch gern gespielt.

Es ist ja niemand gezwungen Team zu spielen. Jeder kann spielen was er mag. Daher sehe ich weder im Team- noch im Einzelwettbewerb das Problem. Snooker ist Montag bis Sonntag und nicht nur in Weste und Fliege. Habt Spass am Tisch und stellt euch einfach öfter an den Tisch.

Lasse geht nach München und hat Ratingen verkauft. Er muss davon leben und ist sicher auch ein interessanter Gesprächspartner. Er hat alles erlebt: Das Leben als Talent, das Leben als Profi, das Leben als Teamspieler und das Leben als Snookercenterbetreiber. Sascha wäre auch eine Kompetenz auf dem Gebiet, genau wie Patrick.

Kein Center kann nach wie vor allein von Snooker leben. Vereine haben Clubheime geschaffen (Bielefeld, Kissing etc.). Respekt vor diesen Menschen, denn das hat uns sehr geholfen. Fragt mal in Ulm nach ob Snooker sich rechnet. Alle denken an die Spieler, aber wer denkt an die Investoren. Fragt mal in Wuppertal nach wieviel Arbeit so eine Anlage ist.

Wir können es nicht jedem Recht machen. Das ist und bleibt so. Mario Burot hat mir letztes Wochenende auch wieder gute Impulse geliefert als ich in Berlin war. Heiko von der Snookerfabrik tut auch jede Menge für den Sport in Berlin. Thomas Schleske ist auch ständig am Thema. Michael Heeger kennt die Szene seit Jahren ganz genau. Jürgen ist immer da wenn man ihn braucht. Diese Leute investieren Zeit und Geld in die Hardware.

Als Spieler kommt man da noch recht billig weg. Ich habe gerade noch mit drei jüngeren Spielern/Eltern gesprochen. Aussage der Eltern: "Vereinsbeitrag ist ok, dafür kriegt man eine Menge (Tischzeit, Mannschaft etc.), aber Turnierfahrten und Startgelder ohne Preisgelderwartung wären dauerhaft nicht bezahlbar.

Ich bin auch gespannt wie sich die DBU entwickelt, wie die Beitragszahler die Erhöhung annehmen. In Berlin sind es 10 Euro pro Mitglied, aber es wurde auch abgestimmt und vorher gefragt. Bayern hat sich gesträubt.

Snooker macht immer noch am Tisch am meisten Spass:-)
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9 Jahre 6 Tage her #11300 von Magicx
Passt zwar hier nicht rein aber man muss das mal aussprechen.Sorry...

Der Chef der GOSR sollte erstmal bei seiner Turnierserie alles klären und die Gelder auszahlen die bisher eingezahlt wurden.Denn diese stehen den Teilnehmern der Masters zu.
Da es bestimmt keine Masters geben wird,ist es auch Betrug die Gelder einfach zu behalten !!
Und in einem öffentlichen Forum säumige Vereine namentlich zu benennen wäre wohl unterste Schublade.

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9 Jahre 6 Tage her - 9 Jahre 6 Tage her #11301 von Snooker Dortmund
@ magixc - Genau passt nicht hier her.
Nehmt es mir bitte nicht übel, aber wenn es etwas zu GOSR und Masters zu klären gibt, dann bitte nicht in diesem Thread. Dann bitte unter GOSR oder schreibt eine Mail, etc.

Das schreckt sonst andere nur ab. Hier sollen positive, neue/alte und konstruktive Vorschläge, Ideen und Konzepte reingestellt werden.

@alle: Nehmt manche Ideen nicht schon im Vorfeld auseinander. Das erhöht nur die Hemmschwelle quergedachte Dinge hier reinzustellen. Und gerade die können für frischen Wind sorgen. Lasst uns dann in Köln diskutieren.

Nachfragen und Verständisfragen kein Thema, aber anderes verkneift euch bis dahin.

Meine Meinung. ;)

Ok?

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9 Jahre 6 Tage her #11302 von Norbert Eckstein

Thomas Hein schrieb: Lasse geht nach München und hat Ratingen verkauft. Er muss davon leben und ist sicher auch ein interessanter Gesprächspartner. Er hat alles erlebt: Das Leben als Talent, das Leben als Profi, das Leben als Teamspieler und das Leben als Snookercenterbetreiber. Sascha wäre auch eine Kompetenz auf dem Gebiet, genau wie Patrick.

Kein Center kann nach wie vor allein von Snooker leben. Vereine haben Clubheime geschaffen (Bielefeld, Kissing etc.). Respekt vor diesen Menschen, denn das hat uns sehr geholfen. Fragt mal in Ulm nach ob Snooker sich rechnet. Alle denken an die Spieler, aber wer denkt an die Investoren. Fragt mal in Wuppertal nach wieviel Arbeit so eine Anlage ist.

Wir können es nicht jedem Recht machen. Das ist und bleibt so. Mario Burot hat mir letztes Wochenende auch wieder gute Impulse geliefert als ich in Berlin war. Heiko von der Snookerfabrik tut auch jede Menge für den Sport in Berlin. Thomas Schleske ist auch ständig am Thema. Michael Heeger kennt die Szene seit Jahren ganz genau. Jürgen ist immer da wenn man ihn braucht. Diese Leute investieren Zeit und Geld in die Hardware.


Genau deren Erfahrungsschatz sollten wir noch anzapfen:
Lasse, Patrick, TC, Mario, Schleske, Michael, Jörg Schneidewind, Jürgen u.s.w.
Wo sind deren Ideen? Sie sollten diese schon vorab in die Diskussion einbringen, damit die breite Masse darüber diskutieren kann.

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9 Jahre 6 Tage her - 9 Jahre 1 Tag her #11303 von Ruvinio

Thomas Hein schrieb:

Ruvinio schrieb: Aber genau so ist es. Da ich nach wie vor den Sinn hinter der BuLi nicht erkenne, halte ich es für ein geringes Übel :)
Frage einen Spieler, ob er lieber (bei gleichen Kosten) lieber einen BuLi-Spieltag oder lieber ein Turnier spielt :) Ich glaube, nur sehr wenige sagen "Lieber BuLi".


@Rouven: Ich kann Dir nicht folgen. Wie kommst Du auf so eine Theorie? Vor 3 Jahren wollten die Vereine 4er Teams. Damit waren es nicht wie bisher 24x3 Spieler, sondern 24x4 Spieler. Ich kann mal gern einen Umfrage starten (an die Bundesligisten), ob eher ein Turnier gewünscht ist. Die Kosten trägt doch für die BL der Verein und für das Turnier der Spieler oder liege ich da falsch?

Es ist ja niemand gezwungen Team zu spielen. Jeder kann spielen was er mag. Daher sehe ich weder im Team- noch im Einzelwettbewerb das Problem. Snooker ist Montag bis Sonntag und nicht nur in Weste und Fliege. Habt Spass am Tisch und stellt euch einfach öfter an den Tisch.

Als Spieler kommt man da noch recht billig weg. Ich habe gerade noch mit drei jüngeren Spielern/Eltern gesprochen. Aussage der Eltern: "Vereinsbeitrag ist ok, dafür kriegt man eine Menge (Tischzeit, Mannschaft etc.), aber Turnierfahrten und Startgelder ohne Preisgelderwartung wären dauerhaft nicht bezahlbar.


Es hat überhaupt nichts mit 4er oder 3er Teams zu tun. Es ist auch nicht die Frage, ob man lieber BL oder EIN Turnier spielt. Es ist nicht mal eine Kostenfrage, wenn man ehrlich ist.

Die Konstellation Liga / Turniere ist nicht geeignet, Deutsche Snookertalente auf die internationale Wettbewerbe vorzubereiten. Deshalb sprach ich auch von Wettkampfhärte. Ich gebe Rolf Recht, wenn er sagt, dass die deutschen Spitzenspieler eher Zufallsprodukte waren. Sicher kann die Bundesliga ein reizvoller Wettbewerb sein, aber nicht vor dem Hintergrund, dass die Spieler später international bestehen sollen/wollen. Dazu müssten die Spieler viel mehr Turniere a'la GP oder HH Stadtmeisterschaft spielen. Davon gibts aber zuwenig. Das Geld und den Aufwand, der für die BL betrieben wird, wäre besser in solche Turniere investiert.
Es spielt auch keine Rolle, ob ein Verein die BL übers Jahr finanziert oder stattdessen Startgelder und Fahrtkosten für ihre Talente bereit stellt. Häufig tragen die Spieler die Kosten der BL ja ehe selber (bzw. generell, da ja durch Mitgliedsbeiträge finanziert).
Wenn man passende Rahmenbedingungen schafft, brauchen sich auch die Eltern von talentierten Jungspielern nicht um Start- oder Fahrtgeld sorgen.

Das Geld ist ja da und fließt derzeit in die BL (für die Clubs als Startgeld, Fahrgeld und Übernachtung usw.). Von der Summe kann man aber auch viele Spieler übers Jahr zu den großen Turnieren schicken :)

Noch ein Grund, der mir eben aufgefallen ist:

In allen 3 Bundesligen spielen insgesamt fast 170 Spieler 1344 Partien.
Das macht im Schnitt rund 8 Partien pro Spieler in der BL pro Jahr.
Für im Schnitt 8 Partien pro Mann finde ich den Aufwand überzogen.
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9 Jahre 6 Tage her #11304 von Das Mammut
Meiner Meinung nach sind bisher alle Argumente nachvollziehbar.

Für mich, bzw. für unsere Region (Braunschweig) wären mehr und "bezahlbare" Turniere - nicht nur 4-5 pro Halbjahr - für die Förderung u. a. für Jugendliche sinnvoll.
Leider haben Jugendliche nicht das nötige Kleingeld, um an lukrativen Turniere teilnehmen zu können. Auch weil sie wissen, dass sie erst einmal nur "Kanonenfutter" sind. Dafür ist ihr dieser Spass zu teuer, was wohl durchaus verständlich ist.
Da würde dann die GOSR oder in Zukunft eine andere vergleichbare Turnierserie, die gerade den finanziellen Spielraum der "Nichtmillionäre" anspricht, zu Gute kommen. Lernen kann jeder dort und vor allem, Erfahrungen sammeln.
Ligasysteme sind zwar auch gut zum Üben, aber auf Grund der festgelegten Terminplanung ein notwendiges "Übel".
Kann ich aber mir meine Turniere selber aussuchen, egal finanzieller oder zeitlicher Natur und dann trotzdem den Sprung auf die obere nationale Ebene schaffen, würde ich dann doch lieber die Einzel spielen.

Es solle bei der Findung nach einem "neuem" System alle Bereiche abgedeckt werden.
Der Neuling muss die Möglichkeit haben, Turniere spielen zu können, ohne für die nächsten 2 Monate pleite zu sein.

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9 Jahre 4 Tage her - 9 Jahre 4 Tage her #11311 von Sascha147
Moin,

ich lass dann hier auch mal meine Meinung, auf die Allgemeinheit los.

Ich entschuldige mich schon mal im vorfel für rechtschreib- oder grammatik, bzw. groß- und kleinschreibungsfehler, da ich zur zeit noch im krankenhaus bin und diesen text von meinem handy aus verfasse..

Erst mal finde ich es echt klasse, dass sich so viele Leute an dem thema beteiligen, ich denke aber, dass das hauptproblem zwar schon genannt wurde von thomas, die meisten Leute dies aber als unwichtig ansehen.

Um das vielleicht besser darzustellen erzähl ich mal von meiner ersten erfahrung mit snooker.

Ich kam eines Tages ins Breakpoint hannover. Auf mich warteten 7 snookertische und ca 20-30 vereinsmitglieder. ich stand ein paar minuten an der seite und schaute mir das ganze an, ehe ein vereinsmitglied auf mich zu kam und mich fragte, ob ich es nicht auch einmal ausprobieren möchte.
Trotz fehlendes Talents hat es mir unglaublich spaß gemacht, da die leute einen sofort integrierten und einem das Gefühl von zugehörigkeit vermittelten. Und schwups war ich im verein angemeldet.

Ca. 1 Jahr spielte ich jeden Mittwoch mit den anderen Vereinsmitgliedern. Sofort fand ich neue freunde. Nach ca. 1 Jahr begann bei uns im verein mit ca. 10 jugendlichen ein vereinstraining mit einem trainer. Dieser Trainer zeigte uns das große spektrum des spiels, was für uns zu keinem zeitpunkt auch nur im entferntesten eingefallen wäre.
Es entfachte ein konkurrenzkampf, der uns alle besser machte.
Durch viele Informationen von Vereinsmitgliedern über Turniere, Meisterschaften, etc. trainierten wir wie die blöden, weil wir ein Ziel hatten und leute, die uns motivierten.

Nach anfänglichen Erfolgen war es unser Wunsch auch mal Turniere zu spielen.

Wir folgten den "großen" unseres vereins nach Hamburg, Köln, Berlin...
...und welche überraschung:

mit glück kamen wir aus der gruppe raus, wenn überhaupt.

Aber das machte nichts, denn wir wussten, dass das Lehrgeld sich irgendwann bezahlt macht, daher kann ich argumente wie, das startgeld wäre für jugendliche und normale Leute zu viel, nicht verstehen

Ganz ehrlich Leute, was sind schon 20€ Startgeld, wenn man ein Ziel verfolgt?!

Mag sein, dass für Spaßspieler, dies zu viel erscheinen mag, aber dann sollech sich diese hier aus diesem threat bitte raushalten, denn die aufgabe ist es doch, die Leute zu fördern, die diesen Sport nach vorne bringen und selbst etwas erreichen wollen, oder nicht?

Oder wollen wir weiterhin auf die Leute hören, die meinetwegen schon seit 10 Jahren snooker spielen und meinen sie haben den totalen durchblick, aber im Spiel keine 20 Punkte zusammenkriegen?

Ganz ehrlich. wer nicht bereit ist 20 € Lehrgeld für ein Turnier zu zahlen, wird auch niemals das gefühl haben, zu einem turnier zu fahren und wirklich damit rechnen zu können, etwas zu gewinnen..

Wie schon von einigen vorrednern erwähnt müssen die leute sich an die spitze stellen und sagen wo es lang geht, die Ahnung haben und das Interesse den Sport nach vorne zu bringen.

Es nützt meiner ansicht nach nichts über Startgelder, Turnierdauer, und Teilnehmerzahlen nachzudenken. Denn egal was man macht, die Turniere werden definitiv nicht attraktiver.
Das liegt einfach daran, dass es zu wenig spieler in D gibt, die hier ernsthaft versuchen etwas zu erreichen.

Meiner Meinung nach, bekommt man das problem nur in den Griff, wenn eine vereinsatmosphäre herrscht, wie eingangs von mir beschrieben.

Die Vereinsspieler öffnen sich gegenüber den neuen, geben ihr wissen weiter, ehe ein Trainer dann nach einiger zeit die arbeit übernimmt. Sie motiviert, sie trainiert und ihnen mut macht.
Ich finde es schon erstaunlich, dass überhaupt so viele spieler an turnieren teilnehmen, weil wenn ich sie frage, wer dich trainiert und ich als antwort bekomme: Ja, ich habe erst 3 Jahre nie trainiert, weil ich garnicht wusste, dass ich überhaupt mal gut werden kann und erst seit kurzem trainiert werde", mir nur denken kann, wie das sein kann.

Lange Rede kurzer Sinn, das Problem ist ganz einfach jenes, dass die Vereinsmitglieder meiner ansicht nach schuld daran sind, dass die Mitgliederzahlen stagnieren oder teils zurück gehen und jugendliche kaum noch dazu stoßen, da keiner mehr auf einen zu geht ihn mal motiviert oder ein paar sachen erklärt. Dazu kommt, die vermehrte Bildung von Vereinsheimen...

..klar herrscht dort eine super atmosphäre, trotzdem weiß ich nicht, ob der sport daran nicht zu grunde geht, da er sich quasi in seinem hinterstübchen versteckt und kein normaler mensch etwas mitbekommt.

Wenn diese Probleme gelöst sind, kann man über irgendwelche Strukturänderungen nachdenken.

Zum thema Bundesliga: Ich versteh nicht warum die Leute sich beschweren. Wer kein Bock drauf hat, solls halt nicht spielen. Es entstehen für einen selber normalerweise keine kosten, da der verein diese trägt und wenn dies nicht so sein sollte und nicht man bereit ist dafür zu zahlen, soll man es halt lassen.

Zu den Turnierserien: Hier mangelt es ganz einfach an ernsthaftigkeit von den Turnierveranstaltern her. Gut ich kann leider nur eine Serie beurteilen an der ich teilnehme und nicht für andere sprechen.
Mir fällt es nur auf, dass turniere durchschnittlich 30-60 minuten später anfangen als geplant, Dresscode interessiert auch keinen, dazu ein völlig veraltetes turniersystem mit Gruppen, wo sich jeder halbwegs gute spieler die gegner zu recht legen kann wie er möchte und ein finale, wo vllt 2-3 Zuschauer dabei sind(meist turnierleitung + 1-2 )

Wenn das ganze wieder ernsthafter betrieben wird, wie ich denke, dass es im süden passiert, werden teilnehmerzahlen auch wieder hoch gehen.
Dazu ist aber auch noch eine bundesweite Rangliste, wie von Jürgen angesprochen notwendig, die wenigstens ein bisschen auskunft gibt, über Spielstärke.

Eine Rangliste, die 100 % der Stärke der Spieler entspricht kann es nicht geben, muss es auch nicht. Schaut sich jemand mal die FIFA Weltrangliste an, wird feststellen, dass man bBangladesh auch nicht unbedingt stärker als kambodscha einschätzt.

Die Rangliste könnte zum Beispiel zur Qualifikation zur DM dienen, ähnlich wie der GP, nur mit sagen wir 10 Turnieren im Jahr. Von September bis Juni. Verteilt auf ganz Deutschland. Mehr turniere braucht man meiner Meinung nach nicht.
Wer ein Turnier spielen will, muss halt auch mal 100-300 km fahren, was mit Fahrgemeinschaften auch finanziell lösbar sein sollte.

Und wer bei sich ein Hausturnier für vereinsinterne mitglieder schaffen will, kann das ja gerne tun, muss aber nicht immer gleich bei irgendeiner serie einsteigen. Ich frage mich, warum ei Vereinb mit 2 oder 3 Tischen unbedingt Teil einer Serie sein muss??? Das bewirkt unnötige Wartezeit, da die Felder meist viel zu hoch gestockt werden und ein Preisgeld, was sich nicht wirklich lohnt, dazu kommt, dass solch ein Turnier nur die Rangliste verfailscht, weil viele Spieler verständlicher weise keine lust auf solche turniere haben, bzw. garnicht dran teilnehmen können, weil die Felder voll sind.

Ich denke einfach darüber sollte man sich gedanken machen.
Ich glaub auch ich bin ein bisschen abgedriftet, aber naja, egal.

Schöne Ostern und hoffentlich höre ichein paar interessante meinungen auf der DJM

Gruß Sascha
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Gute Besserung Sascha,

also, mir sind 20 oder 25 Euro nicht zu viel für ein Turnier. Das Gruppensystem ist gesellschaftlich auch eine Bereicherung. Ich möchte nicht unbedingt darauf verzichten, da dort gute Gespräche über den Snookersport geführt werden. Auch ich komme nicht immer ins Geld, aber ich habe trotzdem Spass daran und lernen kann ich - trotz meines forgeschrittenen Alters ??? - auch noch. Ich denke nur, dass Jugendliche mit weniger Geld sich das nicht immer leisten können.

Warum sollen Vereine mit 2 oder 3 Tischen nicht auch Turniere ausrichten? Sind denn nur "Großvereine" mit 7 oder mehr Tischen was wert? Dafür werden die Teilnehmerzahlen letztendlich auch geringer gehalten.

Zum Liga-System, es ist meine Meinung, nicht aller. Ich persönlich würde lieber mehr Turniere spielen. Die Frage scheint doch nur zu sein, was bringt uns dieses Spielsystem zum weiterkommen. Snooker ist nunmal eine Einzelsportart. Ich sehe in der Weltspitze nur Namen von Einzelspielern, keine Vereinsnamen!


@Sascha147 Zitat:
"Lange Rede kurzer Sinn, das Problem ist ganz einfach jenes, dass die Vereinsmitglieder meiner ansicht nach schuld daran sind, dass die Mitgliederzahlen stagnieren oder teils zurück gehen und jugendliche kaum noch dazu stoßen, da keiner mehr auf einen zu geht ihn mal motiviert oder ein paar sachen erklärt. Dazu kommt, die vermehrte Bildung von Vereinsheimen...

..klar herrscht dort eine super atmosphäre, trotzdem weiß ich nicht, ob der sport daran nicht zu grunde geht, da er sich quasi in seinem hinterstübchen versteckt und kein normaler mensch etwas mitbekommt.

Wenn diese Probleme gelöst sind, kann man über irgendwelche Strukturänderungen nachdenken."



Dem muss ich dir Recht geben. Nur kann ich keinen zum Üben zwingen, ich kann auf Fehler hinweisen und versuchen, das halt zu ändern. Jeder macht soweit mit, wie er glaubt, gut zu sein.

Frohes Osterfest
Gruß Manfred

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