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Livestream`s in Deutschland

8 Jahre 4 Wochen her - 8 Jahre 4 Wochen her #12635 von Bjoern xx
Ich habe mich dies bezüglich schlau gemacht.

Um auf der rechtlich sicheren Seite zu sein sollte man folgendes tun.

Es ist gut wenn man ein Schriftstück verfasst worin drin steht, dass die Spiele live gestreamt werden mit Datum des Spieltages, Mannschaften usw.
Ebenso sollte darauf hingewiesen werden, dass man als Gastgeber keine Haftung über einen eventuell späteren Missbrauch der streams übernimmt.

An dem Spieltag sollten dementsprechend die Gäste wie auch die eigenen Spieler über den live Stream aufgeklärt werden.
Dann sollten die eigenen Spieler für jeweils das Spieltagswochenende das vorbereitetet Dokument unterschreiben.
Im gleichen Augenblick sollten die Gäste auf dem für Gäste vorbereitetem Dokument für diesen Spieltag unterschreiben.

Ich sehe darin überhaupt kein Problem. Schließlich wird die Zukunft für die Vereine im stream liegen.
Zumindest denke ich das.


Darum führe ich momentan mit einer Firma Gespräche.
Diese wäre unter Umständen bereit Digitale- Boards für ca. 150- 250 Euro +/- ein paar Zerquetsche pro Stück zu produzieren.
Einige Details werden in der nächsten Zeit geklärt. (Wie viele Boards abgenommen werden müssen, die Garantiezeit usw.)
Was dabei aber schon sicher ist, ist dass die Boards für Snooker und Billard nutzbar sein werden in dem von Frame auf Satz umgestellt werden kann.

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8 Jahre 4 Wochen her #12636 von litho
Vom Prinzip her richtig und korrekt, aber sehr umständlich in der Praxis. Zumal der Ursprung sich darauf bezog, wenn ein Spieler der Gegener dies nicht will (also spontan vor Ort). Du als Gastgeber hast aber Werbung gemacht hast zig Leute vor der Kiste sitzen und dann Testbild ausstrahlst.
Also das vor Ort zu regeln kann zu spät sein.
Rechtssicherheit wird es erst geben, wenn alle Spieler aller Vereine / Ligen das anerkennen.
Oder der Klageweg bestritten wird. (was wohl für die Restsaison die einzige Möglichkeit ist)
Klar sind Fragen und Einverständiserklärung auch so einholbar und es sollte (so hoffe ich) auch immer klappen. Wenn einer nicht will kann er nicht spielen.
Hätte er Hausverbot im Center kommt er auch nicht rein und könnte spielen.
Dann fehlt er halt der Mannschaft - dafür gibt es Ersatzspieler.

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8 Jahre 4 Wochen her #12637 von Andreas Heidt
Hallo alle zusammen,

die Situation ist wesentlich einfacher, trotzdem müssen folgende Dinge beachtet werden:


1. "Beim Fussball fragt man auch nicht jeden Spieler vor dem Spiel"

Fussball ist ein Profisport mit einem Profiverband. Profi heißt nicht zwangsläufig, dass etwas wirklich gut gemacht wird, sondern nur, dass GELD verdient wird, in dem ganzen System verdienen alle mit: Verband, Vereine und Spieler, sie alle leben von dem Sport.

Wenn ein Spieler von einem Verein verpflichtet/gekauft wird, verkauft der Spieler auch seine Rechte am eigenen Bild usw. an den Verein, welcher ihn schließlich nicht schlecht bezahlt.

Der Verein wiederum verkauft seine Rechte, mit den gekauften Rechten der eigenen Spieler an den Verband.

Der Verband schließt mit einem Sender einen Vertrag ab, welcher die Bundesligaspiele ausstrahlen darf und dafür dem Verband eine immense Summe zahlt.

Der Verband verteilt dann das eingenommene Geld an die einzelnen Bundesligavereine nach einem bestimmten Schlüssel. Auf diese Weise können die Vereine auch ihre Spieler bezahlen.

In dieser Kette sieht man, dass eine Genehmigung der Spieler stets vorliegt, weshalb nicht vor jedem Spiel gefragt werden muss.

Ähnlich verhält es sich beim Snooker-Profiverband, der WSA, alle Spieler, welche die Profilizenz beantragen, unterschreiben bei der WSA einen Vertrag, in dem die Einzelheiten auch hinsichtlich der Ausstrahlungsrechte geregelt werden (sofern sich ein Spieler soweit qualifiziert), weshalb nicht jeder Spieler vor jedem Spiel im Fernsehen gefragt werden muss, ob man ihn zeigen darf.


2. Mit unserem Snookerverband, genauer: unserem Billardverband, der DBU, befinden wir uns in einem Amateurverband, Geld wird bei uns nicht verdient.

Folglich kann die DBU die Spieler nicht dazu zwingen, ihre Rechte an die DBU kostenlos abzutreten. Eine Bedingung, nach der ein Spieler nur dann bei der DBU für eine Bundesligamannschaft gemeldet werden dürfte, wenn er zuvor seine Rechte abtritt, wäre unwirksam und würde vor einem Gericht scheitern.

Insofern würde der Vorschlag vom Litho, ein Sportgericht etc. soll dann die Situation entscheiden, bzw. der Verband soll eine entsprechende Klausel für alle schaffen wenig nutzen, sondern nur schaden, weil die sendenden Vereine nach einer Niederlage nur entäuscht und frustriert wären.


3. Rechtlich gibt es für uns folgende Möglichkeiten:

Die Vereine, welche ihr jeweiliges Bundesligaspiel in dem eigenen Verein streamen möchten, MÜSSEN die Gastmannschaft nach der Erlaubnis fragen. Die jenigen, welche vor jedem Spiel Geld für Werbung usw. stecken, sollten die Gegnermannschaft noch vor der Werbung fragen, ob sie damit einverstanden ist, bzw. ob ihre Spieler einverstanden sind.

Erteilt die Gegnermannschaft eine Genehmigung, kann die Heimmannschaft beruhigt Geld in Werbung usw. investieren.

Sollte die Gastmannschaft dann beim Antritt ihre Meinung ändern, so muss die Heimmannschaft ohne Livestream spielen und kann nicht die Begegnung ohne Spielen mit 8:0 für sich entscheiden. Würde die Heimmannschaft aufgrund der Meinungsänderung der Gastmannschaft selber nicht spielen wollen, dann hat sie einfach selber mit 0:8 verloren.

Die Gastmannschaft müsste jedoch aufgrund ihrer Meinungsänderung dann die unnötig entstandenen Kosten für Werbung usw. übernehmen, weil diese Kosten nur deswegen entstanden sind, weil sie durch ihre zuvor erteilte Genehmigung veranlasst wurden. Hier wäre auch der Gang zum Gericht mit der Schadensersatzforderung erfolgreich. Das nächste mal würde sich die Gastmannschaft ihr hinundher genau überlegen.


4. Damit man mögliche Auseinandersetzungen oder Missverständnisse vermeidet, sollte die Gastgebermannschaft sich die Genehmigung in schriftlicher Form genehmigen lassen, eine diesbezügliche E-Mail reicht für den Nachweis aus.

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8 Jahre 4 Wochen her #12638 von Andreas Heidt
Noch ein kleiner Nachtrag:

die Situation einer Snooker-Bundesligabegnung darf nicht mit der Situation verwechselt werden, dass jemand in einen Schuppen geht, welcher mit einer Kamera überwacht wird.

In den Schuppen muss niemand reingehen, er kann auch einen anderen suchen.

In die Räumlichkeiten der Gastgeber muss sich eine Gastmannschaft begeben, wenn sie die Partie nicht wegen Nichtantretens verlieren möchte.

Außerdem wird bei der Überwachungskamera das Sehen des Gastes nur dem Überwachungsmitarbeiter möglich und nicht einer UNBEGRENZTEN Anzahl von Menschen. Würde der Schuppen seine Kamera ans Internet anschließen und das Zusehen ebenfalls einer unbegrenzten Anzahl von Menschen ermöglichen, würde es ganz schnell verboten werden und der Schuppeninhaber würde sehr schnell einen Besuch der Datenschutzbehörde bekommen.

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8 Jahre 4 Wochen her #12639 von DianaSch
Meines Wissens nach darf man Menschen ohne deren Zustimmung fotografieren/filmen, wenn sie sich auf einer öffentlichen Veranstaltung/im öffentlichen Raum befinden.

Meinem Empfinden nach trifft dies in diesem Fall zu.

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8 Jahre 4 Wochen her - 8 Jahre 4 Wochen her #12640 von Bazzat
Wie man sieht gibt es unterschiedliche Meinungen und es schreit förmlich danach das diese Angelegenheit geregelt wird, damit es da zukünftig keine Probleme gibt.

Wir wollten unsere Premiere bei der German Snooker Tour / Grand Prix starten

Auch bei German Snooker Tour / Grand Prix sollte schon bei der Anmeldung klar sein das Video Aufnahmen möglich sind und der der sich anmeldet sein Einverständnis gibt. Wir können nicht jeden Spieler anschreiben und auf ein okay warten.

Ich persöhnlich sehe das so, das Sportler, je besser sie werden immer auch Primadonnen sind die gesehen werden wollen. Wofür trainiert man sonst? Leistung will man anderen zeigen.
Von daher wird man in der deutschen Spitze kaum Ablehnung bekommen.

Wie das jetzt ist der Oberliga und so weiter aussieht, da bin ich mir nicht so sicher.

Bei uns im Club werden wir ein System installieren. Ähnlich das dem Limbacker Club. Also auch mit Spielständen / Breaks / Namen usw. Damit wären dann die technischen Vorrausstzungen geschaffen. Mit diesem System kann man auch seine eigene Leistung ( Training ) checken und eigene Spiele aufzeichnen. Somit ist die Investition schonmal für den Club gerechtfertigt, weil das einzelne Mitglied einen Nutzen hat oder haben kann.

Sportlich glaube ich, werden wir intern noch viele Diskussionen haben ( Haben wir jetzt schon ) bis das ganze umgesetzt ist und wir mit festen Sendeterminen Spiele übertragen können werden.

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8 Jahre 4 Wochen her #12641 von Andreas Heidt
Das Empfinden täuscht.

Hier geht es nicht um die Ausstrahlung von Zuschauern, welche auf irgendeiner Veranstaltung sind und beiläufig aufgenommen werden, sondern ausschließlich um die Spieler.

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8 Jahre 4 Wochen her #12642 von Andreas Heidt
An Bazzat:

Ich schreibe keine Meinung, kein persönliches Empfinden oder Vermutung, sondern nur den rechtlichen Ist-Zustand.

Meinungen haben hier viele, nur würde niemand für seine Meinungen/Ratschläge haften wollen, sofern jemand diese befolgt, auf die Nase fliegt und anschließend sich an den Meinungsgeber/Ratgeber wegen Schadensbegleichung wendet.
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8 Jahre 4 Wochen her #12643 von DianaSch

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8 Jahre 4 Wochen her #12644 von Andreas Heidt
Hallo Diana,

Deinen Link finde ich gut, nur wird dort nicht gerade Deine Meinung bestätigt, zumindest verstehe ich es so, dass Du Dich auf diesen Beitrag stützen möchtest.

Erstens geht es bei diesem Beitrag ausschliesslich um Bild-Rechte (Fotos), nicht mit Livestream-Rechten zu verwechseln.

Zweitens geht es hier um das Presse-Recht, also die Erlaubnis für die Presse eine Veröffentlichung von Bildern/Fotos zu machen, um die Allgemeinheit zu informieren.

Eine Information der Allgemeinheit, also Berichterstattung darf wiederum nicht mit einer Ausstrahlung eines VOLLSTÄNDIGEN Spiels verwechselt werden.

Der Veranstalter ist nicht die Presse.

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