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Problem beim Zielen

7 Jahre 2 Monate her #11688 von AnMale
Problem beim Zielen wurde erstellt von AnMale
Hallo,
Ich wollte mal fragen wie man das mit dem Zielen besser trainieren kann.

Es gibt Tage an denen ich mir sehr sicher bin wo ich den Ball treffen muss, damit er in die Tasche fällt. Dann gibt es Tage wo ich denke dass ich mir sicher bin, die Kugeln dann aber weit vorbeigehen...
Ich verstehe das garnicht, denn es kann doch nicht sein das das von mal zu mal so unterschiedlich ist? Manchmal verschieße ich die einfachsten Bälle und manchmal loche ich die schwierigsten ohne Probleme..

Wäre dankbar für ein paar Reaktionen.

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7 Jahre 2 Monate her #11698 von Soner
Soner antwortete auf Problem beim Zielen
finde raus was du an den tagen wo es nicht läuft anders machst,
und wenn du es rausgefunden hast kannst es mir bitte sagen

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7 Jahre 2 Monate her #11701 von AnMale
AnMale antwortete auf Problem beim Zielen
Hmm..
das mache ich jedes Mal wenn ich spiele. Ich stelle mich vor jedem Stoß in die Linie Objektball Tasche, um den Punkt den ich anspielen muss genau ausfindig zu machen.

Wenn ich dann in die Stoßposition gehe ist es so dass ich entweder ganz sicher bin das ich den richtigen Punkt im Visier habe und manchmal fühlt es sich ganz komisch an und ich setze ab und schaue nochmal.

Es gibt manche Tage wo ich beinahe jeden Ball angehe, weil ich ganz sicher bin dass die Kugel fällt. Manchmal habe ich aber bei keinem einzigen Ball das Gefühl, dass sie fällt. dann kommt es vor das ich sogar die einfachsten Bälle verschieße.

Ich habe den Veracht das es vielleicht auch mit mentaler Stärke zu tun hat.
Wenn ich am Anfang gut reinkomme, dann wächst meine Selbstbewusstsein und ich spiele mich in einer Art Rausch....
Manchmal ist das aber genau anders und dann wird es immer schwerer für mich....

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7 Jahre 2 Monate her #11703 von Soner
Soner antwortete auf Problem beim Zielen
mit physischer stärke hat snooker auf jeden fall nichts zutun

wissen ist alles, und zweifel sind das ende

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7 Jahre 2 Monate her #11705 von AnMale
AnMale antwortete auf Problem beim Zielen
Nein mit physischer stärke nicht aber vielleicht mit psychischer denke ich....

Heute war ich spielen und heute habe ich sehr sehr gut gespielt. Beinahe jeder Ball ist gefallen denn ich angegangen bin.
Was ich anders gemacht habe?

Ich habe mich heute ganz bewusst darauf konzentriert, dass ich während des stoßvorganges ganz besonders darauf achte, dass das Queue in der Geraden Position bleibt und ich nicht verreiße. Die Stöße bei denen ich das Tate, haben sich richtig gut und sicher angefühlt. Beinahe jede Kugel die ich angegangen bin ist gefallen!

Ich bin sehr gespannt ob sich das beim nächsten mal wiederholen lässt!

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7 Jahre 2 Monate her - 7 Jahre 2 Monate her #11748 von Bazzat
Bazzat antwortete auf Problem beim Zielen
Kenn ich,-)) Bin selbst in der Lernphase. Das was ich bei mir festgestellt habe:

Ich vermute das die Stösse noch nicht verinnerlicht sind, oder / und verkrampft ans Werk gegangen wird.

Beim zweiten Fall hilft es mir beim aufwärmen einfache Stöße auszuführen, vielleicht ein paar rote rund um schwarz oder ähnliches, so das Sicherheit rein kommt.

Mir hat sehr geholfen eine Zeit lang Stösse während des Trainings(matches) schneller auszuführen als der Kopf denken kann,-)) Statt 3 oder 4 mal den queue zu ziehen, einmal ansetzen, zielen und stoßen. Das kostet zwar Punkte ( die man vorher auch nicht erreicht hätte ) aber bringt auch welche,-)) Ist man ein Zweifler, Denker, verkrampft und übermotiviert, hilft das sehr.

Und wenn man schon denkt, dann an gleiche Stöße aus der Vergangenheit, die man sicher getroffen hat. Ausserdem hab ich generell beim Sport einen Spruch im Kopf, den ich mir schnell mal sage wenn innerliche Zweifel aufkommen.

Fängt man an während des Zielens zu denken, entweder diese Gedanken ins positive bringen oder Zielen abbrechen und Gedanken neu ordnen. Macht man das nicht geht der Stoß garantiert daneben.Im Grunde genommen ist an`s Treffen denken immer schlecht und "zu viel wollen " bringt überhaupt nix. Über verstoßene Bälle ärgern habe ich mir auch abgewöhnt. Auch so eine schlechte Angewohnheit die nur blockiert.

Zum ersten Problem. Während der anfänglichen Snooker Lernphase gibt es eine Zeit der Lernerfolge und dann kommt irgendwann auch der Rückschritt, was mir auch von anderer Stelle bestätigt wurde, mit dem Spruch, " Du spielst ja schlechter als am Anfang " . Man verschiesst plötzlich Bälle die vorher sicher waren und weiß garnicht warum das so ist. Das dauert dann eine Zeit. Bei mir waren es ca 2-3 Wochen in denen ich nichts traf. Dann aber aus mir unerklärlichen Gründen kommt wieder der nächste Schritt, der einen weiter bringt als man vorher war.

Von Zeit zu Zeit sollte man vielelicht auch dan geraden Stoß trainieren um Dinge auszumerzen die sich so einschleichen. Z.B. Braun auf Spot. Weiss dahinter auf linie, den als Stopper ausführen, Braun auf lange Bande und die muss dann auf dem Rückweg die weisse treffen. 8 von 10 sollte man schon erreichen. Wenn nicht dann traineren bis das sitzt. Machtwenig Spaß, hilft aber...

Weitere Meinungen?

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5 Jahre 7 Monate her #13289 von Sebastian
Hallo zusammen,

habe mich gerade angemeldet und direkt die erste Frage:
Ich betreibe seit ca. 10 Jahren Billard-Sport, aber eher auf Kneipenbasis bisher, d.h. ich war ca. 1 mal die Woche spielen. Da hat man dann irgendwann ein Niveau erreicht, das für Hobbyspieler ganz ok ist, wird aber auch nicht mehr besser. Jetzt bin ich seit Februar in einem Snookerverein und möchte mich durch Training kontinuierlich verbessern.

Gestern ist mir folgendes aufgefallen: Wenn ich beim Zielen eine Kugel anvisiere, sehe ich mein Queue meist doppelt. Kann man so etwas verhindern, indem man bewusst mit einem Auge konzentrierter hinsieht? Beim Pool ist das meist noch gut gegangen, aber da beim Snooker ja viel mehr Präzision gefragt ist, weiß ich grad nicht, wie ich da rangehen soll. Schaut ihr beim zielen auf die Rote? Oder auf das Queue?

Hoffe, dass es verständlich rüberkommt und würde mich sehr über Antworten freuen!

Danke und Gruß
Snookerinho

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5 Jahre 4 Monate her #13499 von Schnickalot
Hallo zusammen,

habe mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit Snooker beschäftigt und überlege auch schon in einen Club einzutreten. Die Sucht hat mich gepackt kann man sagen :-)

Jedoch komme ich auf keinen Nenner was das Zielen betrifft. Ich habe mir 2 Systeme angeschaut.. das Ghostball-Prinzip und das Zielen mit dem Kontaktpunkten (etwas komplizierter da man 2 Linien paralell anschaut). Ich finde (aus Sicht eines blutigen Anfängers) beide Systeme sehr schwammig. Klar.. mit ordentlich Übung würde es wahrscheinlich klappen - und da bin ich ja auch gerade dabei.

Aber bevor ich mir was Falsches beibringe würde ich gerne wissen, wie Ihr (die Fortgeschrittenen) zielt.

Vielen Dank vorab
Schnickalot

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5 Jahre 2 Monate her #13583 von Thomas Blang
Da sonst keiner geantwortet hat...auch wenn ich mich jetzt nicht als fortgeschritten betrachten würde, habe ich mich neben diesen beiden Methoden auch noch mit einer 3. Methode herumgequält. Wirklich gebracht hat das nicht viel.

Aber man sollte IMHO dem eigenen Gehirn die Arbeit überlassen. Immer wieder üben, probieren, versuchen. Die Synapsen im Gehirn prägen sich dann schon. Und irgendwann hast Du es im Gefühl. Wichtig, von oben zielen, runtergehen und dann nicht mehr wackeln. Wenn man dann verballert, merkt sich das Gehirn das. Und irgendwann spürt man, da passt was nicht, und geht noch mal hoch und zielt nochmal.

Ist mühsam, aber so funktioniert es am ehesten. Bild von oben betrachten, sich in der Richtung des Stoßes aufstellen, 2 Schritte in Position, runter, vorschwingen und dann die Kugel einfach senken. Dabei die Birne möglichst leer halten, was wohl das schwerste ist.

Jeder verballerte Stoß ist eine Lernhilfe fürs Hirn. Und jetzt, gut Stoß :-)

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5 Jahre 1 Monat her #13615 von Schnickalot
Vielen Dank, Thomas!

ich habe mich inzwischen auf die Ghostball Methode eingeschossen. Ich stell mich in die Linie Objektball - Loch und stelle mir den Ghostball vor, geh auf die Linie CueBall - Objektball und spiele meinen immaginären Ghostball voll an. Anfangs mit ganz kleinen Winkeln, die nach und nach immer grösser werden. So klappts eigentlich ganz gut.

Aber ohne üben, üben, üben geht das Gefühl dafür auch schnell wieder flöten.

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