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Snooker-Erlebniswoche in England (6.-10.8.2012)

7 Jahre 2 Monate her #11730 von Angelika Mix
Unter dem Thema "Training + Begegnung" steht diese Woche in Wolverhampton.

Der Gesamtpreis von 485 Euro schließt folgende Leistungen ein:

30 Stunden Intensiv-Coaching in der Kleingruppe (maximal 10 TN). Leitender Coach ist Andrew Highfield, der u.a. an der World Snooker Academy in Sheffield und für die Paul-Hunter-Foundation tätig ist. Er hat mit Steve Davis und Terry Griffiths bisher 54 World Snooker Coaches ausgebildet.

Von Montag bis Freitag wird Andrew, unterstützt durch Simon Hickman, einen erfahrenen World Snooker Coach, die Spieler täglich 6 Stunden intensiv trainieren. Dafür steht uns im Golden Cue Club in Wolverhampton ein separater Raum mit 6 frisch bezogenen Tischen zur Verfügung. Außerdem im Package inbegriffen sind 5 x Lunch und der tägliche Transfer vom Hotel zum Club und zurück. Zimmer sind reserviert und können vermittelt werden. Die Unterbringung muss separat bezahlt werden.

Das Highlight der Woche ist eine Exhibition am Donnerstag Abend, für die wir zwar nicht Ronnie O'Sullivan selbst, wohl aber seine Cousine Maria Catalano gewinnen konnten, die derzeitige weltbeste Snookerspielerin, die auf der Rangliste der Damen noch vor Reanne Evans steht! An diesem Abend ist auch eine Begegnung mit englischen Spielern aus Andrews Club vorgesehen, die sich schon darauf freuen, Gleichgesinnte vom Kontinent zu treffen.

Noch sind einige Plätze frei. Ein Teil der Teilnehmer reist mit dem Flugzeug an (nächster Flughafen ist Birmingham). Am günstigsten ist die Anfahrt mit dem Auto, von Bonn / Paderborn / Meerbusch aus gibt es noch Mitfahrgelegenheiten, Kosten für die Hin- und Rückfahrt liegen bei ca. 100 bis 150 Euro pro Nase. Nähere Informationen gebe ich Euch gerne unter 0175 5444 296 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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7 Jahre 1 Monat her - 7 Jahre 2 Wochen her #11790 von Cosmo
Ich möchte es nicht versäumen, einen Bericht aus meiner ganz persönlichen Sicht zu der Snooker-Intensivwoche in Wolverhampton zu geben:

Die Anreise erfolgte für mich am Sonntag per Pkw – nochmals ganz herzlichen Dank an Mike! Untergebracht waren wir im Hotel Britannia. Sicher gibt es komfortablere Hotels, aber für die Woche war’s okay.

Richtig spannend wurde es dann am Montagmorgen. Andrew Highfield holte uns am Hotel ab und leitete uns zum Golden Cue Club. Andrew ist ein super netter Typ und hat eine enorme Kompetenz als Coach. Dass die Profis während der WM in Sheffield seine Dienste in der Coaching Zone gerne in Anspruch nehmen, kommt nicht von ungefähr. Unterstützt wurde er von Simon Hickman, kaum weniger kompetent und ebenfalls super nett. Unsere Gruppe bestand aus fünf Teilnehmern, die allesamt in Deutschland oder der Schweiz schon einmal Training in der einen oder anderen Form erfahren hatten.

Im Club wurden wir sehr herzlich empfangen, ob Ken an der Theke (hat in seiner aktiven Zeit jede Menge Centuries gespielt und war immer für einen Scherz oder einen Trick-Shot gut) oder die beiden im Golden Cue Cafe, die uns mittags mit Nahrhaftem versorgten. Der Club verfügt über mehrere Bereiche, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte haben: im ersten Raum stehen ca. acht Pool-Tische, die nachmittags stark frequentiert wurden, sowie sechs Snooker-Tische in ordentlichem Zustand. Hier durften wir trainieren. Die Tische waren zwar nicht mit neuem Stoff bezogen aber immerhin neu gespannt. Für unser Training waren die Tische auf jeden Fall völlig ausreichend. Manchmal leicht störend war allerdings der Geräuschpegel, der durch die Poolspieler verursacht wurde. Bei einer Wiederholung der Intensivwoche soll das Training auf jeden Fall im zweiten Raum stattfinden. Hier stehen ebenfalls sechs Snooker-Tische. Allerdings sind in diesem Raum elektronische Geräte wie Handys, MP3-Player usw. nicht zugelassen. Hier herrscht Ruhe. In diesem Raum trainiert auch der 14-jährige Rob auf einem Tisch, der bei der UK-Campionship in Telford benutzt wurde und alle sechs Monate neu mit No. 10 bezogen wird. Rob möchte Profi werden, durchaus realistische Perspektive.

Der erste Tag stand zunächst im Zeichen der Grundtechniken: Stand, Bockhand, Stoß. Da wir in diesen Bereichen keine großen Probleme offenbarten, konnten wir uns schnell intensiver mit dem Stoß befassen. Bei geraden Stößen lernten wir die Weiße beinahe zentimetergenau nachlaufen zu lassen oder zurück zu ziehen. Andrew und Simon zeigten uns eine Methode, mit der wir die Laufwege reproduzierbar steuern konnten. Erstaunlich, mit wie wenig Kraft man welche Wirkung erzielen kann! Durch die vermittelte Stoßtechnik scheint die Kontrolle über den Spielball tatsächlich zu funktionieren. Snooker macht Spaß!

Am zweiten Tag ging es um Winkel beim Lochen, genaues Stellungsspiel um Blau und Schwarz und den richtigen Gebrauch des Hilfsqueues. Außerdem stiegen wir in die Grundlagen des Breakbuildings ein und übten mittellange Bälle (wobei wir uns fragten, was denn dann die langen Bälle sein sollten ...).

Diese Übungen wurden am dritten Tag fortgesetzt und erweitert. Wir übten immer neue Situationen, die uns auf dem Weg zu guten Break-Buildern helfen sollten. Bei jeder Übung erhielten wir intensive Begleitung durch die beiden Trainer, mit deren Hilfe wir die Übungen meist gut schaffen konnten. Jeder einzelne Stoß wurde genauestens erklärt. Dadurch verloren das Spiel als solches und der Lauf der Weißen im speziellen viel von ihren Geheimnissen. Plötzlich war es kein Zufall mehr, wenn ein Stoß tatsächlich so ablief, wie man ihn spielen wollte. Faszinierend. Abends wurden die neuen Erkenntnisse in einem Frame auf den Prüfstand gestellt. Bei manchen klappte das schon erstaunlich gut.

Highlight war auf jeden Fall der Donnerstag: zum einen spielten unsere beiden Coaches einen Frame gegeneinander, in dem sie nicht nur ihre eigenen Spielfertigkeiten zeigen konnten, sondern – und das war für uns extrem hilfreich – jeden einzelnen Stoß mit uns besprachen und ihre Überlegungen offen legten. Welcher Ball wird angespielt, Safety, Pot, Shot-to-nothing? Wo soll die Weiße am Ende des Stoßes liegen? Faszinierend. Für uns standen danach weitere Übungen zum Breakbuilding und zum Safetyspiel auf dem Programm. Für viele der Höhepunkt der Woche war der Donnerstagabend. Immerhin kam Maria Catalano, amtierende Nr. 1 im Damensnooker (und Cousine von Ronnie O’Sullivan). Dazu begaben wir uns in den dritten Bereich des Golden Cue Club, einen Raum, in dem zwei feine Turniertische stehen. Im Match versuchten wir natürlich, das anzuwenden, was wir in der Woche gelernt hatten. Das klappte unterschiedlich gut, wobei Maria unsere Fehler gnadenlos ausnutzte. Eine einfache Rote auf die Mitte verschossen – und der Frame war vorbei, weil Maria den Tisch bis Blau abräumte. Wenn sie nicht gerade am Snookertisch steht, ist Maria richtig locker und super nett.

Zum Abschluss der Woche durften wir in einem Turnier jeder-gegen-jeden zeigen, ob wir auch gut aufgepasst hatten. Hier zeigte sich dann, dass die Woche so viel Konzentration von uns verlangt hatte, dass wir kaum noch einen Ball trafen. (Shaun Murphys Spruch nach der Niederlage im WM-Finale 2011 war für uns vollkommen nachvollziehbar: 15 ½ Tage gut spielen, reicht nicht aus, wenn das Turnier 17 Tage dauert.) Umso größer ist die Leistung von Christian zu bewerten, der an diesem Tag alle Frames für sich entscheiden konnte. Glückwunsch und Respekt!
Mein persönliches Highlight am letzten Tag unserer Intensivwoche war ein Frame gegen unseren zweiten Coach Simon am späten Nachmittag. Plötzlich war mein Stoß wieder da, ich traf ganz gut und hatte am Ende mit 71:62 gewonnen. Selten habe ich beim Snookern so viel Spaß gehabt und gelacht.

Was bleibt nun von dieser Woche? Zum einen hat sie unglaublich viel Spaß gemacht. Zum anderen habe ich sehr viel für mein Spiel gelernt. Wie viel ich davon konservieren und in Turnieren nutzen kann, wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, einen viel tieferen Einblick in das Spiel als solches gewonnen zu haben. Meine Stoßtechnik ist um ein Vielfaches besser geworden und ich bin im Moment in der Lage, den Lauf der Weißen bewusster zu kontrollieren. Natürlich spiele ich jetzt nicht ein Century nach dem anderen. Aber ich bin mir sicher, in der nächsten Zeit mein persönliches Highbreak von 43 zu steigern und regelmäßig 30er-Breaks zu spielen.
Und nebenbei haben wir – denke ich – einen ganz guten Eindruck deutscher „Durchschnittssnookerspieler“ im Mutterland des Sports hinterlassen.

Fazit: Eine Super-Woche, die jeden Cent wert war, die ich jederzeit wieder machen würde und die ich jedem nur empfehlen kann!
Ein ganz besonderer Dank geht an Angelika Mix, die diese Woche hervorragend organisiert und vorbereitet hat, und natürlich an unsere beiden Coaches Andrew Highfield und Simon Hickman, die ihren Job mit außergewöhnlicher Kompetenz und viel Spaß gemacht haben!

Schöne Grüße
Dirk

Nachtrag, keine 24 Stunden später:
Mein neues Highbreak liegt nun bei 46. :) :P

Zu dünn geht immer.

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7 Jahre 3 Wochen her #11799 von Cosmo
Auf der offiziellen Webseite von Worldsnooker wird auch über die Intensivwoche berichtet:
klick!

Schöne Grüße
Dirk

P.S. Soweit ich weiß, spielt Bernd immer noch in Lübeck ... ;)

Zu dünn geht immer.

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7 Jahre 3 Wochen her - 7 Jahre 3 Wochen her #11802 von Michael Baginy
Ein paar Worte möchte ich auch zur Coaching Woche in England schreiben.

Zuerst einen herzlichen Dank an Angelika, dass alles super organisiert war!! Andrew Highfield und Simon Hickman haben sich wirklich intensiv mit uns beschäftigt. Das Frame gegen Maria Catalano verlief nicht erwartungsgemäß - ich war recht nervös. Es war schon ein besonderes Erlebnis, gegen sie zu spielen!

Letztendlich habe ich aber mein high Break von 28 auf 33 steigern können und danach sogar (beinahe) wiederholen. Das Coaching hatte tatsächlich Wirkung gezeigt! Nun heißt es natürlich üben, üben, üben.

Dirk hatte in seinen umfangreichen Beschreibungen eigentlich alles mitgeteilt. So gut hätte ich es niemals mitteilen können. Vielleicht noch eins: die Abendessen waren erstaunlich gut! Je besser ich Wolverhampton kennenlernte, desto mehr gute Restaurants fanden wir. Und das Ale in den Pubs schmeckte natürlich auch lecker. Nach solchen Genüssen zu Fuss zum Hotel zurück laufen zu können empfand ich als sehr angenehm.

Es würde mich freuen, wenn es eine 2. Woche gäbe. Vielleicht mit (noch) intensiverem Training?

Angelika, vielen Dank für dieses tolle Angebot! Mein "Cirtificate of Achievement" hängt schon neben dem Gruppenfoto mit Maria.

Viele Grüße
Mike

Freundliche Grüße
Mike

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6 Jahre 9 Monate her #12091 von Angelika Mix
Auf vielfachen Wunsch und weil es im August so viel Spaß gemacht hat, biete ich auch im nächsten Jahr wieder Snooker Workshops bei Andrew Highfield in Wolverhampton, Großbritannien, an. :)

Für den ersten Workshop stehen die Termine schon fest, die Erlebniswoche wird vom 17. bis 21. Juni stattfinden. Eine zweite Woche ist für August 2013 geplant, die Termine gebe ich so bald wie möglich bekannt!

Ich möchte mich nicht wiederholen (bis auf Maria Catalano wird eigentlich alles so sein wie im August 2012, und das steht ja ausführlich unten ;)) daher hier das Wichtigste in Kürze:

Kosten wie beim letzten Mal 485 Euro, dafür gibt es wie gewohnt fünf mal täglich 6 Stunden Intensiv-Coaching in der Kleingruppe (maximal 10 TN, für jeden steht ein eigener Tisch in einem abgetrennten Bereich des Golden Cue Club zur Verfügung). Die Woche steht natürlich wieder unter der Leitung von Andrew Highfield, unterstützt durch einen weiteren erfahrenen World Snooker Coach.

Highlight der Woche ist eine Exhibition am Donnerstag, mit der Möglichkeit, mal gegen einen Top Player (wir verhandeln mit Reanne Evans) und Spieler aus dem Club am Tisch zu stehen. An diesem Abend ist auch das Abendessen (ein kleines Buffet) im Preis enthalten. Außerdem inbegriffen sind 5 x Lunch à la carte, Tee und alkoholfreie Softdrinks während des Trainings und der tägliche Transfer vom Stadtzentrum zum Club und zurück.

Anreise und Unterbringung müssen selbst organisiert und bezahlt werden.

Alle Weitere findet Ihr auf meiner Homepage: www.snooker-experience.com , und auch telefonisch oder per Mail stehe ich gerne für Fragen zur Verfügung!

Gut Stoß
Angelika

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