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Mittwoch, 07 Dezember 2011 08:37

UK Championship: Trump schlägt O'Sullivan

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Es war ein Feuerwerk und eine Sternstunde des Snooker, aber der Ausgang war derselbe,wie im Finale von Antwerpen:
Im Achtelfinale der UK Championship setzte sich Judd Trump in einem mitreißenden und spannenden Match gegen Ronnie O’Sullivan mit 6:5 durch und trifft nun auf Stephen Maguire.

Den ersten Frame brauchten beide noch, um warm zu werden; O’Sullivan ging auf Schwarz mit 1:0 in Führung.

Danach begann das große Festival. Nach Trump-Breaks von 68, 64, 76 und 98 Punkten sowie Serien von 85, 114 und 83 Zählern von O’Sullivan stand es 4:4. Dabei passierte das Ganze in Rekordzeit: Durchschnittlich dauerte ein Frame nur wenig mehr als 13 Minuten, die durchschnittliche Stoßzeit betrug bei beiden Spielern 17 Sekunden.

Trump kämpft sich zurück

Im neunten Frame übernahm O’Sullivan wieder die Führung. Als er im zehnten Durchgang in ein Break kam, schien die Entscheidung kurz bevorzustehen. Aber nach 47 Punkten musste er wieder den Tisch verlassen und Trump kämpfte sich zurück. O’Sullivan hatte auf die Farben noch einmal eine Chance, doch er verschoss Blau. Mit Blau und Pink erzwang Trump den Entscheidungsframe.

In dem ging Trump mit einer 51 mit 67:0 in Führung – bei noch 67 Punkten auf dem Tisch. Ronnie O’Sullivan versuchte das Comeback, aber als er nach 25 Punkten Schwarz verschoss, gratulierte er dem Vizeweltmeister nur noch.

Maguire behält die Nerven

Trump trifft nun auf Stephen Maguire, der Titelverteidiger John Higgins mit 6:4 ausschaltete. Higgins zeigte in dem Match zunächst eine schwache Leistung und geriet verdient mit 1:5 in Rückstand. Maguire hatte dabei mit einer 144 auch ein neues höchstes Break geschafft. Aber dann platzte beim Weltmeister plötzlich der Knoten und er startete ein Comeback: Nach Breaks von 101, 54 und 95 Punkten saß er Maguire plötzlich wieder im Nacken. Doch als er in Frame zehn ein weiteres Mal Schwarz vom Spot verschoss, konterte Maguire mit einer 70 zum Sieg.

Reichlich Spannung lieferte auch das 6:5 von Ding Junhui über Matthew Stevens. Ding war mit 2:0 in Führung gegangen, doch mit einem Top-Break von 92 Punkten glich Stevens bis zur Pause aus. Nach Wiederbeginn übernahm der Chinese mit einer 133 wieder die Führung. Auch in Frame sechs lag er schon mit 64:0 vorne, doch der walisische Drache erkämpfte sich eine 65er-Clearance zum 3:3.

Robertson wartet in der nächsten Runde

So ging es dann auch weiter: Nach einer 76 und einer 65 hatte Ding wieder zwei Frames Vorsprung, doch Stevens schaffte eine 67 und eine 72 zum 5:5. Im letzten Frame war es auch der Waliser, der die erste echte Chance hatte, doch nach 24 Punkten verschoss er und ließ Ding an einen offenen Tisch. Der ließ sich nicht lange bitten und kann nach seinem 62er-Break weiter von seinem zweiten UK-Titel träumen.

Neil Robertson wird der nächste Gegner von Ding Junhui sein. Der Australier warf Graeme Dott mit 6:3 aus dem Rennen. Als Robertson Frame sieben auf Schwarz zum 5:2 gewann und dann dank eines 59er-Breaks im achten Frame in Führung ging, schien alles entschieden. Doch den Matchball hatte er nicht verwandelt. Dott glich zum 60:60 aus und gewann zum zweiten Mal in diesem Match auf eine Re-spotted Black. Umgekehrte Vorzeichen dann im nächsten Durchgang: Dott legte eine 60 vor, machte den Frame aber nicht sicher. Robertson räumte den Tisch mit 68 Punkten ab und konnte erleichtert durchatmen.

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