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Freitag, 08 Juli 2011 08:34

Wuxi Classic: Aus für Stevens gegen Delu

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Als einziger Top-Spieler ist Matthew Stevens in der ersten Runde des Wuxi Classic in China gescheitert. Der walisische Drache musste mit 4:5 gegen Neuprofi Yu Delu die Segel streichen. Ex-Weltmeister Peter Ebdon geriet gegen Rouzi Maimaiti gehörig unter Druck, gewann aber 5:3.

Zunächst einmal war der Waliser zwei Mal in Führung gegangen, doch beide Male schaffte Yu den sofortigen Ausgleich, ehe er mit einer 88 erstmals die Führung übernahm und die dann auch auf 4:2 ausbaute. Mit einer 96 fand Stevens aber wieder zurück in die Erfolgsspur und machte sich in Frame acht gar auf Maximumkurs. Nach 72 Punkten bekam er die zehnte Rote zwar nicht mehr in die Tasche, erzwang aber den Entscheidungsframe. Damit hatte er aber sein Pulver verschossen. Zwar gelang auch Yu Delu kein hohes Break mehr, aber er überließ in dem fast 30 Minuten dauernden Durchgang dem walisischen Drachen ganze neun Punkte.

Mit einem Centurybreak war Peter Ebdon bei seinem 5:3 über Rouzi Maimaiti ins Match gestartet und mit einem zweiten Century beendete er es auch, aber in der Zwischenzeit geriet der Ex-Weltmeister durchaus unter Druck. Dabei deutete alles auf einen schnellen Sieg von Ebdon hin, als er mit Breaks von 113, 53 und 52 Punkten mit 3:0 in Führung gegangen war. Doch eine hervorragend herausgespielte Serie von 66 Punkten brachte Maimaiti das 1:3. Der Chinese hatte sogar die große Chance auf das 2:3, doch er verstellte sich auf Schwarz; Ebdon lochte Schwarz als Double zum 4:2. Dank seiner erheblich verbesserten Chancenverwertung sicherte sich Maimaiti trotzdem die nächsten beiden Durchgänge, ehe Ebdon mit einer 107 über die Ziellinie kam.

Trotz des klaren 5:2 über Liang Wenbo war das Auftaktmatch in Wuxi für Stephen Maguire alles andere als ein Spaziergang. Der Schotte kam einfach nicht in die Breaks rein; eine höchste Serie von 48 Punkten spricht Bände. Allerdings war die Fehlerquote von Wenbo zunächst sogar noch höher. Maguire bekam also viele Chancen und zog so auf 4:0 davon. Erst nach der Pause fand Liang zu seinem Spiel und verkürzte dank einer 67, dem höchsten Break im Match, auf 1:4. Auch den sechsten Frame holte Liang mit einer Clearance bis Pink. Die Aufholjagd des Chinesen hätte sogar noch weitergehen können, doch im siebten Frame lochte er irrtümlich Gelb beim Versuch, Maguire hinter Braun zu snookern.

Deutlich weniger zittern musste Graeme Dott, der sich gegen Cao Yupeng ebenfalls mit 5:2 durchsetzte. Zwar hatte Cao den ersten Frame gewonnen, doch dann holte sich Dott vier Durchgänge in Folge. Das 2:4 aus der Sicht von Cao verschaffte dem Neuprofi nur eine Gnadenfrist; in Frame sieben machte Dott den sicheren Sieg perfekt.

Rolf Kalb / Eurosport
eurosport.yahoo.com
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Thomas Hein

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