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Snooker WORLD Open 2019: Sendezeiten Eurosport und Turnierinformationen / Siegerpreisgeld 174.000 Euro

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Snooker Sommercamp 2020 Vallendar: Das Warten hat ein Ende – 06.-07. Juni 2020

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Sommercamp Rüsselsheim 2020: „Snooker pur“ blitzschnell ausverkauft, aber es gibt Alternativen

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English Open 2019: Simon Lichtenberg gegen Hossein Vafaei

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IBSF Snooker-WM Team 2019: Indien (Herren), Thailand (Senioren) und China (Damen) holen Gold

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IBSF Snooker WM Team: Team Germany auf Rang 9

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Evergrande China Championship 2019: Eurosport Sendezeiten und Turnierinformationen

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IBSF WM Team & 6reds: Michael Schnabel bis LAST32

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IBSF WM Team & 6reds: Schnabel und Eisenstein im Teilnehmerfeld

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Nationalmannschaft Snooker: In Stuttgart mit dem Top-Team

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Rüsselsheim: Gezielte Trainingseinheit für die 1. Mannschaft nach Aufstieg in die 1. Bundesliga

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Snookertraining.de

Freitag, 22 Juli 2011 17:08

Australian Open: Auch der Verlierer hatte Spaß

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Gleich drei Centuries brauchte Mark Williams im bisher besten Match der Australian Open, um im Viertelfinale Dominic Dale mit 5:4 zu schlagen. Dabei lief der Weltranglisten-Erste ständig einem Rückstand hinterher.
 Williams begeisterte mit seinen Breaks, Dale überzeugte mit seinem Allroundspiel.

Genau dieses Allround-Spiel hatte Dominic Dale in diesem rein walisischen Duell die ersten beiden Frames gewinnen lassen. Mark Williams fand in dieser Phase nicht in seine Breaks und wusste, dass er unter Druck war: "Mit 0:3 in Rückstand zu geraten hätte ich mir nicht erlauben dürfen." Das tat er denn auch nicht: Ab Frame drei lief "The Welsh Potting Machine" auf vollen Touren, mit zwei Centuries von 118 und 140 Punkten glich er bis zur Pause aus.

Ähnlich ging es nach Wiederbeginn weiter. Mit einer 87, seinem höchsten Break im Match, übernahm Dale erneut die Führung, doch eine 61 war der Ausgleich für Williams. Im siebten Frame erkämpfte sich der "Spaceman" aber wieder die Führung und war bis auf einen Frame an sein erstes Halbfinale seit dem Shanghai Masters 2007 herangekommen. Doch Williams machte der Druck nichts aus. Mit einer 78 erzwang er den Entscheidungsframe, und in dem nutzte er eine nicht ganz präzise Safety von Dale zu einem triumphalen Break von 142 Punkten, dem bisher höchsten Break im Turnier. Ein würdiger Schlusspunkt für ein Match, dass Dale knapp zusammenfasste: "Auch wenn ich verloren habe: Es hat richtig Spaß gemacht."

Nächster Gegner von Mark Williams ist Ken Doherty, der zum ersten Mal seit den China Open 2006 wieder das Halbfinale eines Weltranglisten-Turnieres erreichte. Der "Darling of Dublin" setzte sich gegen Mark Selby mit 5:3 durch. Mit Breaks von 78, 94 und 57 Punkten war Doherty mit 4:1 in Führung gegangen. Selby jedoch steckte nicht auf und kämpfte sich wieder heran. Auch im achten Frame lag Selby schon mit 58:1 vorne, doch dann räumte Doherty den Tisch mit einer 59 ab und gewann auf Schwarz.

Murphy wirft Turnierüberraschung raus

In der zweiten Begegnung der Vorschlussrunde trifft Shaun Murphy auf Stuart Bingham. Bingham gab mit einem 5:3 über Mark Allen auf dem Tisch die Antwort auf die Äußerungen, mit denen der Nordire im Vorfeld die Atmosphäre angeheizt hatte. Allen hatte wiederholt, Bingham habe nicht den Mumm, um knappe Matches zu gewinnen, und er möge ihn nicht. Bingham: "Das hat mich natürlich angefeuert, vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Aber als ich dann ruhig geworden war habe ich meine Breaks sprechenlassen." So war es denn auch. Zwar war Allen mit 2:1 in Führung gegangen, doch dann stürmte Bingham mit Breaks von 66, 118 und 112 Punkten auf 4:2 davon. Zwar verkürzte Allen noch einmal mit einer 66, doch die 96 von Bingham in Frame acht bedeutete den Sieg.

Shaun Murphy beendete den märchenhaften Lauf von Matthew Selt und schlug die Nummer 43 der Weltrangliste mit 5:3. Selt schlug sich im ersten Viertelfinale seiner Karriere gut, aber der 0:3-Rückstand war eine zu große Hypothek: "Da habe ich ihm zu viele Chancen gelassen." Zwar verkürzte Selt mit Breaks von 137 und 57 Punkten auf 2:3, doch nach einer 72 hatte Murphy wieder zwei Frames Vorsprung. Zwar verkürzte Selt noch ein weiteres Mal, aber Murphy war in den entscheidenden Situationen der Stärkere und behielt so die Kontrolle.
Rolf Kalb / Eurosport

eurosport.yahoo.com
Gelesen 10457 mal Letzte Änderung am Sonntag, 24 Juli 2011 21:08

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