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Montag, 28 November 2022 12:03

German Masters 2023: Knock-out für viele Schwergewichte

geschrieben von ((Text: Matthias Breusch, www.satz-ball.de/snookermania))

Diese Qualifikation war ein Kahlschlag für die Weltspitze. Diverse Publikumsmagnete haben die Vorrunden für das German Masters 2023 nicht überstanden, Ronnie O’Sullivan hatte zudem frühzeitig abgesagt. Das mit 427.000 Pfund Preisgeld dotierte Ranglistenturnier findet vom 1. bis 5. Februar 2023 wie gewohnt im Berliner Tempodrom statt. Die Paarungen der finalen 32 stehen bereits fest.

Jimmy White bleibt dran

Obwohl viele große Namen fehlen, treten reichlich spielstarke Akteure in Berlin an. Zu den Queue-Strategen, die es in die Endrunde geschafft haben, gehören Titelverteidiger Zhao Xintong, Neil Robertson, Ricky Walden, Jack Lisowski, Luca Brecel, Anthony McGill, Kyren Wilson, Yan Bingtao, Joe Perry und Ali Carter.   

Trost für die Veranstalter dürfte auch das Mitwirken von Jimmy White bedeuten. Der „Whirlwind“ konnte die stabile Form halten, die ihm kürzlich bereits seine Teilnahme an der Endrunde der UK Championship beschert hatte. Ähnliches gilt für Sam Craigie und Tom Ford, dem 2017 eines seiner fünf Maximum Breaks im Tempodrom gelungen ist.

Berlin spricht nicht deutsch

Mit Ausnahme von Zhao Xintong und Ali Carter blieben hingegen alle Spieler, die seit 2011 in Berlin (oder Milton Keynes) den Titel geholt haben, auf der Strecke. 2023 findet das German Masters außerdem ohne deutschsprachige Akteure statt. Die deutsche Nummer eins Lukas Kleckers kam an Gibraltar-Open-Champion Robert Milkins nicht vorbei, der Schweizer Alexander Ursenbacher nicht an Australiens Neil Robertson, aktuell Nummer vier der Weltrangliste.

Judd stolpert, Gilbert geht nach Hause

Bereits in der ersten Runde scheiterten gleich mehrere Schwergewichte der Szene:

Judd Trump (4:5 gegen Mark Davis)

Mark Williams (4:5 gegen Julien Leclercq)

Mark Selby (4:5 gegen Peng Ysong)

Stephen Maguire (2:5 gegen Sam Craigie)

Ebenfalls früh kam das Aus für Tempomacher Thepchaia Un-Nooh, der beim 1:5 gegen Jackson Page seine Dauerkrise bestätigte, sowie das 2:5 des 2017er Champions Anthony Hamilton gegen den Seniorenweltmeister von 2021, David Lilley.

Auch Neunziger-Dominator Stephen Hendry lässt Großtaten vermissen. Seine in der dritten Saison laufende Wildcard-Rückkehr auf die Main Tour ist gegen Matthew Stevens beim 0:5 erneut nicht vom Fleck gekommen.

Seltsam wirkte der Abgang von David Gilbert in Runde eins. Der „Angry Farmer“ schüttelte seinem Gegner Andy Hicks beim Stand von 2:3 mitten in Frame sechs die Hand und ging nach Hause.

Drei Amateure erobern das Ticket

Größte Überraschung in der zweiten Runde waren die Niederlagen von John Higgins und Mark Allen gegen die Amateure Daniel Wells und Zhao Jianbo. Als dritter Amateur erreichte Ross Muir einen Startplatz.

Die finale Qualifikation für Berlin:

  • Zhao Xintong – Muhammad Asif 5:1
  • Ali Carter – Robbie Williams 5:2
  • Ricky Walden – Adam Duffy 5:4
  • Yan Bingtao – David Grace 5:2
  • Matthew Stevens – Ding Junhui 5:4
  • Luca Brecel – Barry Pinches 5:2
  • Robert Milkins – Lukas Kleckers 5:2
  • Jimmy White – Martin Gould 5:2
  • Jack Lisowski – Jackson Page 5:3
  • Tom Ford –  Ken Doherty 5:1
  • Kyren Wilson – David Lilley 5:0
  • Neil Robertson – Alexander Ursenbacher 5:2
  • Joe Perry – Ryan Thomerson 5:1
  • Chris Wakelin – Ben Woolaston 5:3
  • Tiang Penfei – Michael White 5:2
  • Anthony McGill – Allan Taylor 5:0
  • Jimmy Robertson – Jak Jones 5:2
  • Zhao Jianbo – Mark Allen 5:0
  • Sam Craigie – Jamie Clarke 5:2
  • Peng Yisong – David Burns 5:4
  • Zhang Anda – James Cahill 5:2
  • Xiao Guodong – Hossein Vafaei 5:4
  • Fan Zhengyi – Shaun Murphy 5:2
  • Elliot Slessor – Sanderson Lam 5:4
  • Joe O’Connor – Mark Davis 5:4
  • Si Jihui – Andy Hicks 5:0
  • Daniel Wells – John Higgins 5:3
  • Louis Heathcote – Julien Leclercq 5:1
  • Cao Yupeng – Scott Donaldson 5:3
  • Li Hang – Barry Hawkins 5:2
  • Pang Junxu – Gary Wilson 5:4
  • Ross Muir – Liam Highfield 5:3

Der Spielplan fürs Tempodrom:

  • Zhao Xintong – Tom Ford
  • Tian Pengfei – Anthony McGill
  • Jimmy Robertson – Zhao Jianbo
  • Sam Craigie – Kyren Wilson
  • Peng Ysong – Jimmy White
  • Jack Lisowski – Zhang Anda
  • Xiao Guodong – Fan Zhengyi
  • Elliot Slessor – Joe O’Connor
  • Neil Robertson – Joe Perry
  • Chris Wakelin – Si Jiahui
  • Matthew Stevens – Luca Brecel
  • Robert Milkins – Daniel Wells
  • Louis Heathcote – Cao Yupeng
  • Li Hang – Ali Carter
  • Ricky Walden – Yan Bingtao
  • Pang Junxu – Ross Muir

 

((Text: Matthias Breusch, www.satz-ball.de/snookermania))

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