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Mittwoch, 25 April 2012 08:45

WM 2012: O'Sullivan demontiert den Ex-Champion

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Gegen Peter Ebdon setzte sich der German Masters Champion mühelos mit 10:4 durch, nachdem er schon in der ersten Session im legendären Crucible Theatre mit 7:2 in Führung gegangen war.
Ronnie O’Sullivan hat bei der Weltmeisterschaft in Sheffield somit ohne Mühe das Achtelfinale erreicht.

Trotz der klaren Führung blieb O’Sullivan immer konzentriert und ließ sich nicht von seinem Weg abbringen. Mit einer 80 zum 8:2 war er in die zweite Session gestartet und ließ später eine 68 zum 9:3 folgen. Im 14. Frame legte er mit einer 54 die Grundlage zum Sieg. Auf Pink brauchte Ebdon schon zwei Snooker, als er aus Versehen Pink lochte und damit seine Niederlage besiegelte.

Higginson konstant gegen Lee

Andrew Higginson ist der fünfte Qualifikant, der das Achtelfinale erreichte. Nach dem 5:4 nach der ersten Session setzte er sich mit 10:6 gegen Stephen Lee durch, der in der zweiten Session zum Ende hin deutlich abbaute. Dabei hatte er das 6:4 von Higginson noch mit einer 102 gekontert. Auch als Higginson das 7:5 schaffte, kam Lee noch einmal heran. Doch nachdem Higginson mit einer 111, seinem ersten Century im Crucible, das 8:6 geschafft hatte, ließ er sich nicht mehr stoppen. Mit Breaks von 51 und 61 Punkten erreichte er bei seiner zweiten WM-Teilnahme zum ersten Mal das Achtelfinale.

Trump angeschlagen

Durch eine Lebensmittelvergiftung gehandicapt musste Judd Trump in die Weltmeisterschaft starten. Obwohl es dem Vorjahresfinalisten sichtlich nicht gut ging, erarbeitete er sich gegen Dominic Dale eine 5:4-Führung. Zum Midsession Interval hatte der "Spaceman" noch mit 3:1 geführt, doch danach entwickelte Trump mehr Fluss in seinem Spiel und glich dank zwei Breaks von je 54 Punkten aus. Dale, der immer wieder mit der Stellung kämpfte, ging zwar noch einmal mit 4:3 in Führung, doch Trump holte sich mit einem Top-Break von 68 die letzten beiden Frames der Session und muss nun darauf hoffen, dass es ihm in der zweiten Session am Mittwoch wieder besser geht.

Ryan Day führt gegen Ding Junhui ebenfalls mit 5:4. Zunächst war Ding, der mit genau 100 Punkten auch ein Century schaffte, immer in Führung gegangen, doch dann holte der Waliser drei Frames in Folge zum 5:3. Mit einer 53 verkürzte Ding am Ende der Session aber noch einmal. Einen rabenschwarzen Tag hatte dagegen Graeme Dott erwischt, der gegen Joe Perry mit 1:8 in Rückstand geriet. Mit einer Lochquote von weit unter 70 Prozent war der Schotte nicht konkurrenzfähig. Zwar hatte auch Perry keinen guten Tag erwischt, zog aber trotzdem auf 8:0 davon, ehe Dott im letzten Durchgang die Höchststrafe abwendete.

Selby unter Druck

Mark Selbys WM-Vorbereitung war durch den eingeklemmten Nerv im Nacken beeinträchtigt und womöglich behindert ihn die Verletzung immer noch. So blieb er in seiner ersten Session gegen Barry Hawkins unter seinen Möglichkeiten und liegt mit 3:6 hinten. Vor allem bei langen Bällen offenbarte Selby Probleme. Dass seine kämpferische Einstellung stimmt, demonstrierte der Weltranglisten-Erste aber in Frame acht: Der dauerte über 50 Minuten und Selby brauchte schon vier Snooker. Drei davon bekam er auch, aber als Hawkins nach einem knapp halbstündigen taktischen Duell doch die letzte Rote lochte, war der Frame für Selby verloren.

TV-Tipp:

Crunch Time im Crucible: Wer wird Snooker-Weltmeister 2012? Verfolgen Sie die WM aus Sheffield vom 21. April bis 7. Mai bei Eurosport, Eurosport 2 und im Eurosport Player.

Rolf Kalb / Eurosport.yahoo.com
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