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DBU und Snooker

5 Jahre 8 Monate her - 5 Jahre 8 Monate her #10987 von der_Don
Hallo Zusammen,

inwieweit betriftt das Heckmeck um die DBU:

Klickerklacker

den Snookersport in D? Was ist mit LM's und DM's? Gibt es zukünftig noch Teilnahmemöglichkeiten an EM's und müssen von nun an die Starter aus D alles selber tragen?


Wie geht's weiter und - nicht zuletzt - interessiert das hier überhaupt jemand?

Völlig talentbefreit ...

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5 Jahre 8 Monate her #10991 von ulk_hh
Interessieren schon. Allerdings hatte es mir die Sprache verschlagen, als ich das gelesen hatte. War schon gestern in meiner Mailbox.

Ich hatte ja gehofft, dass mit der neuen Org-Struktur für das Schiedsrichterwesen auch ausnahmsweise mal dafür Geld übrig wäre, aber damit schaut's dann wohl schlecht aus.

Auswirkungen auf den Snookersport wird es wohl definitiv geben. Teilnehmer auf internationalen Wettbewerben spüren es bereits. Und auch für andere Dinge ist kein Geld da. Was das dann im Einzelnen bedeutet, ist für mich nicht überschaubar.

Und das alles wegen bekanntermaßen, weil vorangekündigt, nicht ordnungsgeäßer Geschäftsführung? Aua - da hat sich aber der Vorstand nicht gerade mit Ru(h)m bekleckert.

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5 Jahre 8 Monate her - 5 Jahre 8 Monate her #10995 von litho
Manni Pürner (DBU-Präsident) ist vor zwei Tagen als Präsident des Bayerischen Verbands zurückgetreten:
bbv.billardarea.de/cms_magazine/show/1436

Eine Halbtagskraft für den Snooker-Ligabetrieb ist schneller, besser, effektiver und günstiger als alle Spesenabrechnungen der Snooker-Sportwarte der Verbände!

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5 Jahre 8 Monate her #10996 von christian
Und? Spart die DBU dadurch?

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5 Jahre 8 Monate her #10998 von Kesseler
Pürner ist auch als DBU Präsident zurückgetreten.

Das Heckmeck betrifft den gesamten Billardsport in Deutschland.

Ein Wegfall der DBU kann und wird Auswirkungen für alle angeschlossenen Vereine haben.

Das gesamte Bezuschussungswesen (Land, Gemeinde, Stadt) für Landesverbände und auch Vereine hängt an der Mitgliedschaft am Dachverband.
Das könnte im schlimmsten Fall sogar zum Verlust der Gemeinnützigkeit der Vereine führen.

Nur die DBU darf Spieler zu weiterführenden Wettbewerben melden (wer das bezahlt ist eine andere Sache).

Die Schuld an dem Ganzen tragen die DBU Verantwortlichen der letzten Jahre (nicht nur die jetzige Führung).

Die Richtlinien für die Bezuschussung durch das BMI haben sich geändert.
Die DBU und auch einige Landesverbände haben sich aber nicht umgestellt und sind immer noch aufgestellt um Sport zu verwalten und nicht um ihn zu fördern.

Die sog. Rettungskomission ist nach meiner persönlichen Meinung nicht unerheblich dafür verantwortlich an dem jetzigen Zustand. Haben sie ja lange Zeit die DBU geführt und beeinflusst.

Wie das alles weitergeht werden wir mit Sicherheit bald erfahren.

Die Grand Prix Turniere werden unabhängig davon natürlich ausgetragen.
Was mit der DM wird kann man im Moment noch nicht sagen.
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5 Jahre 8 Monate her #10999 von Kesseler
Eine große Diskussion bei der auch einige nützlich Infos zu finden sind findet man auch unter
www.billard-community.de

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5 Jahre 8 Monate her #11000 von christian
Und nun? Aufteilung der Sparten? Reaktivierung des DSKV?

Nette Klage übrigens: http://www.sportgericht.de/sportrecht-urteile_vorschau-326-.html
Folgende Benutzer bedankten sich: DianaSch

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5 Jahre 8 Monate her #11002 von litho

Kesseler schrieb: Pürner ist auch als DBU Präsident zurückgetreten.

Woher weißt Du das? (Quelle??)

Eine Halbtagskraft für den Snooker-Ligabetrieb ist schneller, besser, effektiver und günstiger als alle Spesenabrechnungen der Snooker-Sportwarte der Verbände!

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5 Jahre 7 Monate her #11042 von GOSR
Kommentar zur Rundmail aus DO:

Es ist sicher kein Geheimnis, dass ich von dieser DBU nicht viel halte, aber es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, auf die Gründe einzugehen.

Vielmehr möchte ich zur Beruhigung beitragen und von irgendwelchem Aktionismus abraten.

Wir Snookeraner können uns eigentlich erst mal ganz locker zurücklehnen und abwarten was passiert. Die Turnierserien laufen, der Liga-Spielbetrieb ebenso und die Landesmeisterschaften dürften auch im Plan sein...... und neue Planungen sind erst im Sommer erforderlich.

Ich habe mal versucht mir ein Bild zu machen, was eigentlich los ist und ich habe sogar versucht, im Billardforum sinnvolle Informationen zu bekommen. Leider ist es nicht möglich. Stattdessen unzählige Behauptungen und Vermutungen die nur Ahnungslosigkeit dokumentieren. Dies gilt für die Äußerungen zur Vergangenheit genauso wie die Spekulationen was sein wird wenn.....

Es gibt auch keinen Grund zur Panik für die Mitgleider der DBU, dass sind nun mal nur die Landesverbände. Kein Verein und kein Spieler ist direktes Mitglied der DBU. Mitglieder eines Verbandes haften nun mal nicht. Bestenfalls das Präsidium persönlich wenn entsprechende Fehler gemacht wurden. Also kann auch euer Landesverband nicht haften... und somit auch nicht eurer Verein.

Also, bleibt entspannt und wartet ab. Es macht keinen Sinn jetzt über Alternativen nachzudenken was ist, wenn es eine Lösung für die DBU gibt, die Fehler geheilt und die Mittel rückwirkend genehmigt werden oder wenn die DBU in die Insolvenz geht.

Wenn Fakten geschaffen sind, kann man nachdenken ob man einen neuen Dachverband gründet (müssen die LV`s entscheiden) oder ob man einen neuen Snookerverband gründet, der mit Sicherheit dann auch schnell die internationale Anerkennung und Aufnahme in EBSA un WSA erhält.

So, guats Nächtle

Rolf Lippe

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5 Jahre 7 Monate her #11044 von Thomas Hein
Ruhepuls messen....

Rolf hat Recht und wir bewahren Ruhe - zumindest auf der Brücke:-) Ausser denen, die Langeweile in ihrem sportlichen, privaten oder beruflichen Umfeld spüren und nicht ausgelastet sind:-) Für diese Personen haben wir jedoch auch Verwendung:-)

Sachstand:
Wir haben Tische, Vereine, Clubs, Center und viele snookerspielende Menschen in Deutschland. Das bleibt so egal was passieren wird. Das ist das Wichtigste.

Ergänzung zu Rolf's Hinweisen:
Bei der WSA kann man keine internationale Anerkennung erlangen. Die DBU (Fachsparte Snooker) ist lediglich Ansprechpartner für einige Events/Anfragen der WSA.
Die EBSA/IBSF ist der WCBS (Weltamateurverband) angeschlossen und dort wird es auch keine "offizielle" internationale Anerkennung geben (siehe Historie DSKV und Löwen). W
Spielt aber zum jetztigen Zeitpunkt auch keine Rolle.

Frauen und Kinder zuerst:
Bis auf die Vereine, die zum größten Teil von Zuschüssen (Kommunen, Stand, Land, Bund) leben braucht sich keiner Sorgen machen. Profispieler bzw. Trainer, die nur aus Landes- und Bundesmitteln leben haben wir nicht.

Prognose:
aktuell keine, weil es zum jetztigen Zeitpunkt nicht überschaubar ist.

Schön, aber geht unter:
Am 5.3. fliegen 4 Jugendliche zur EM U21 und am 9.3. auch noch zwei Damen zur Titelverteidigung nach Sofia. Leider ohne Kostenübernahme der DBU/DBJ, aber dafür waren ja in den letzten Jahren (seit 1998) jedes Jahr ausreichend Mittel für Lasse, Patrick und Co vorhanden.

Fragen:
Stellt eure Fragen, da ich in den letzten 15 Jahren gesehen habe wie viele Leute Spaß am Snooker haben und wir immer bemüht waren Fragen und beantworten. Wir (die alten Recken) haben sicher nie 100% die Meinung der Sportler und Funktionäre getroffen, aber wir haben ein funktionierendes System.

Förderung an sich:
Niemand kann mit der Förderung von Snooker in Deutschland zufrieden sein. Nur eins sollte klar sein. Wir haben als Snookersparte mehr bekommen als wir eingezahlt haben. Das könnt ihr mir glauben. Für eine zufriedenstellende Förderung für Jedermann müssten wir einen Jahreshaushalt von ca. 500.000 Euro für Snooker aufbieten. Mit 4000-6000 organisierten Snookerspielern ist dies sicher schwer machbar. Externe Sponsoren brauchen wir ja ohnehin für andere Dinge:-)

Rolf hat Recht, dass wir auf Eventualitäten recht gut vorbereitet sind. Das Coreteam der letzten Jahre bestand ja aus Jürgen, Michael und mir für nationale Belange. Die Landessportwarte sind zwar oft neue Personen, aber es passt auch dort schon.

@Christian: Au ja, bitte wieder DSKV:-) mit allen Vor- und Nachteilen. Das wäre lustig. Das Konzept würde mich ja mal interessieren:-)

@all: Wir werden uns sicher noch vor und nach den wichtigsten kommenden Terminen (ausserordentliche MV am 17.3. in Bochum) und Saisonende Gedanken über den Fortgang machen.

Aktuell lassen wir die Rettungsboote einfach mal an Bord. Der Kapitän ist ja noch auf der Brücke:-)

Freue mich auf weitere Fragen und Anmerkungen, die allerdings realitätsnah sein sollten. Ich liefere gern Antworten.

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