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Samstag, 08 Februar 2020 11:48

Picard ist schließlich STAR TREK – jeden Freitag eine neue Folge bei Amazon Prime

Die siebte Live-Action "Star Trek"-Serie bietet einen gewissen Fan-Service für Nostalgiker, aber Patrick Stewart ist so ziemlich das Einzige, was sich nicht geändert hat.

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Patrick Stewart kehrt zu seiner berühmtesten Rolle in "Star Trek: Picard" zurück, die auf Amazon Prime läuft.

"Star Trek: Picard" beginnt mit Jean-Luc Picard, dem ehemaligen Captain des Raumschiffs Enterprise, der einen Albtraum hat, und das klingt nicht richtig. Während sieben Staffeln von "Star Trek: The Next Generation" und vier Filmen schien der treueste Offizier der Sternenflotte in Schlüsselmomenten immer wieder auszuflippen: Er pendelte zwischen den Zeitströmen oder träumte von alternativen Leben, wurde von den Ferengi zu Halluzinationen gezwungen oder von den Borg assimiliert.

Es war das Storytelling, das die liebenswerte, wenn auch leicht ausgedachte Zusammensetzung des beliebtesten Charakters der "Star Trek"-Franchise wiederspiegelte. Picard tat immer das Richtige, aber seine moralische Gewissheit, die an Selbstgerechtigkeit grenzt, wurde durch Zweifel und Schuldgefühle ausgeglichen, die vorübergehend lähmend werden konnten, wenn sie den Zwecken der Autoren dienten.

Und in "Star Trek: Picard", die jeden Freitag eine neue Folge präsentiert (10 Folgen gesamt), gibt es eine ganze Reihe von Zweifeln, Schuldgefühlen und Gefühlen der Nutzlosigkeit. Picard genießt den Ruhestand auf dem schönen französischen Weinberg seiner Familie, aber er ist nicht zufrieden. In der Zeit seit seinem letzten Auftritt (im Film "Star Trek: Nemesis" im Jahr 2002) haben sich Unglücke ereignet, die einen explodierenden Stern und eine kompromittierte Rettungsmission betrafen und seinen Ruf geschädigt haben. Das kann natürlich nicht lange anhalten, und schon bald - oder zumindest am Ende von Episode 3, der letzten, die den Kritikern gegeben wurde - hat er ein Schiff gefunden, eine zerlumpte Crew zusammengestellt und sich auf eine Erlösungsmission begeben.

Die Ankunft einer neuen "Star Trek"-Serie (die siebte), insbesondere einer, deren Wurzeln bis in die 1980er Jahre zurückreichen, ist ein offensichtlicher Anlass für Nostalgie und Ostereiersuche, und "Picard" enttäuscht nicht. Die Traumszene bringt Picard (Patrick Stewart) mit Data (Brent Spiner) zusammen, dem loyalen Androiden, der sich am Ende von "Nemesis" geopfert hat. Poker, Earl Grey Tee und "Blue Skies" werden als Spielsteine für die Gläubigen angeboten.

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