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Thomas Hein

Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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Allseits beliebt sind Trainingskurse, Trainingstage und Trainingswochen in der Snookerakademie auf www.15reds.de. Trainingsbücher aus der PAT-Snookerreihe kann man auf www.pat-snooker.com bestellen.

Eine Auswahl meiner Trainingsvideos kann man sich auf www.youtube.com/user/snookermania2011/videos anschauen.

Snooker-WM 2024: Ein Rückblick  

Die Snooker-Weltmeisterschaft 2024, auch bekannt als Cazoo World Snooker Championship, krönte die Snooker-Saison mit einem spektakulären Ereignis, das vom 20. April bis zum 6. Mai im legendären Crucible Theatre in Sheffield, England, stattfand. Dieses Turnier, welches sowohl Tradition als auch herausragende sportliche Leistungen zelebriert, ist nicht nur das abschließende Highlight der Saison, sondern auch ein entscheidender Moment für die Spieler, ihre Fähigkeiten auf der Weltbühne zu demonstrieren.

Als ein Eckpfeiler des Snooker-Kalenders zieht die Weltmeisterschaft jedes Jahr Fans und Spieler aus aller Welt an und hat einen signifikanten Einfluss auf die Ranglisten und Karrieren der Teilnehmenden. Die Atmosphäre im Crucible Theatre, bekannt für seine Intimität und Intensität, bietet eine einzigartige Bühne für dramatische und unvorhersehbare Wendungen im Turnierverlauf.

Turnieraufbau und Teilnehmer

Die Snooker-Weltmeisterschaft 2024 folgte einem bewährten Format, das sowohl Amateure als auch Top-Profis aus der ganzen Welt zusammenbrachte. Insgesamt traten 144 Spieler an, die sich durch verschiedene Qualifikationsrunden einen Platz im prestigeträchtigen Hauptevent erkämpfen mussten. Diese Qualifikationsrunden fanden im Vorfeld des Hauptturniers statt und waren entscheidend dafür, wer letztendlich im Crucible Theatre antreten durfte.

Spieler auf den unteren Rängen der Weltrangliste oder solche, die sich über spezielle Amateur- und regionale Wettbewerbe qualifizierten, konnten an der Qualifikation teilnehmen. Der Weg ins Hauptturnier war hart umkämpft und bot eine Bühne für aufstrebende Talente, sich gegen etablierte Profis zu beweisen. Interessierte, die auf die Spiele wetten möchten, können die Quoten zur Snooker-WM 2024 hier einsehen, was zusätzliche Spannung verspricht und Einblicke in die erwarteten Turnierverläufe bietet.

Bemerkenswerte Spiele und Wendepunkte bei der Snooker-WM 24

Während der Snooker-Weltmeisterschaft 2024 kam es zu mehreren bemerkenswerten Spielen, die das Publikum fesselten und für dramatische Wendungen sorgten. Eines der Schlüsselspiele war zweifellos das Erstrundenmatch zwischen Luca Brecel und David Gilbert. Brecel, der belgische Titelverteidiger, erlebte den berüchtigten „Crucible Curse“, als er trotz einer anfänglichen Führung von 9:6 schließlich in einer dramatischen Aufholjagd von Gilbert mit 10:9 besiegt wurde.

Dieses Match unterstrich erneut, wie unberechenbar Snooker auf diesem Niveau sein kann und dass selbst Weltmeister vor Überraschungen nicht sicher sind.

Ein weiterer beeindruckender Moment war das Match zwischen Mark Williams und Si Jiahui. Trotz eines Rückstands von 7:9 gelang es Williams, das Spiel in einen entscheidenden Frame zu führen. Allerdings machte Williams einen kostspieligen Fehler, und Si nutzte diese Gelegenheit, um das Match mit einem Break von 77 Punkten zu gewinnen.

Eines der dramatischsten Comebacks sah man im Achtelfinale zwischen John Higgins und Mark Allen. Allen, der die Partie dominierte und bereits mit 9:7 in Führung lag, musste zusehen, wie Higgins in einer beeindruckenden Serie von Frames das Spiel drehte und sich schließlich mit 13:12 durchsetzte.

Diese Spiele verdeutlichten die Spannung und das hohe Können, das bei der Snooker-Weltmeisterschaft zu sehen ist, und sorgten für unvergessliche Momente, die die Fans noch lange in Erinnerung behalten werden.

Snooker Weltmeister 2024 und Leistungsanalyse

Der Snooker-Weltmeister 2024, Kyren Wilson, demonstrierte während des gesamten Turniers eine außergewöhnliche Form und mentale Stärke, die schließlich zu seinem triumphalen Sieg führten. Nachdem er 2020 knapp im Finale unterlag, zeigte Wilson dieses Jahr eine überzeugende Leistung und setzte sich im Finale gegen den walisischen Qualifikanten Jak Jones mit 18:14 durch. Wilsons Spiel war geprägt von strategischer Tiefe und beeindruckender Präzision, besonders in kritischen Phasen der Matches, wo er mehrfach unter Druck stand.

Jak Jones, der sich überraschend bis ins Finale kämpfte, war die große Sensation des Turniers. Sein Weg ins Finale war von beeindruckenden Siegen gegen etablierte Top-Spieler gekennzeichnet, was seine wachsende Reife und sein verbessertes Spiel unterstreicht. Trotz der Niederlage im Finale hat Jones gezeigt, dass er auf höchstem Niveau konkurrieren kann, und hat sich als einer der aufstrebenden Stars in der Welt des Snookers etabliert.

Die Diskussion um den „Crucible-Fluch“ wurde erneut laut, als Luca Brecel, der Titelverteidiger von 2023, in der ersten Runde ausschied. Der „Fluch“ besagt, dass kein erstmaliger Weltmeister seinen Titel im darauffolgenden Jahr im Crucible Theatre verteidigen kann. Brecel, der hoch favorisiert in das Turnier startete, konnte trotz einer frühen Führung nicht gegen die taktisch klugen Spielzüge seines Gegners David Gilbert bestehen. Diese Niederlage fügt sich in die lange Geschichte des Fluchs ein, der seit Jahrzehnten Titelverteidiger in Sheffield heimsucht.

Die Leistungen dieser Spieler und die dramatischen Wendungen des Turniers haben nicht nur die Snooker-Weltmeisterschaft 2024 geprägt, sondern auch eindrucksvoll gezeigt, wie unberechenbar und fesselnd dieser Sport sein kann.

Hohe Breaks und Rekorde

Eines der herausragenden Highlights der Snooker-Weltmeisterschaft 2024 war das spektakuläre 147er Maximum Break von Noppon Saengkham während der Qualifikationsrunden. Dieses perfekte Break war nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch von großer Bedeutung, da es Saengkham eine zusätzliche Prämie von 10.000 £ einbrachte und ihm beträchtliche Aufmerksamkeit und Anerkennung sicherte. Es war ein entscheidender Moment des Turniers, der die außergewöhnlichen Fähigkeiten und die hohe Spielqualität unterstreicht, die bei dieser Weltmeisterschaft zu sehen waren.

Darüber hinaus setzte das Turnier neue Maßstäbe in Bezug auf die Leistungen der Spieler. Während des gesamten Turniers wurden zahlreiche hohe Breaks erzielt, die die Zuschauer begeisterten und die Rivalität unter den Top-Spielern intensivierten. Diese außergewöhnlichen Leistungen belegen die kontinuierliche Weiterentwicklung und das steigende Niveau im professionellen Snooker, wobei das Turnier 2024 als eine der technisch anspruchsvollsten Ausgaben in die Geschichte eingehen wird.

Kultureller und medialer Einfluss

Die Snooker-Weltmeisterschaft 2024 genoss eine breite Medienberichterstattung, die weit über die Grenzen der traditionellen Snooker-Nationen hinausging. Durch die Übertragung auf verschiedenen Plattformen, einschließlich Online-Streaming-Diensten, erreichte das Turnier ein globales Publikum, das sowohl eingefleischte Fans als auch neue Zuschauer umfasste. Die Präsenz in den Medien trug erheblich zur Popularisierung des Snookers bei und zog ein vielfältiges Publikum an, das fasziniert von der strategischen Tiefe und den psychologischen Aspekten des Spiels war.

Die Weltmeisterschaft beeinflusste auch die öffentliche und fanbasierte Auseinandersetzung mit Snooker, indem sie durch spannende Spiele und überraschende Wendungen intensive Diskussionen und soziale Medien-Interaktionen förderte. Fanforen, soziale Netzwerke und Snooker-Blogs waren voller Analysen und Debatten, was die Bindung und das Engagement der Community weiter stärkte und Snooker als wichtigen Bestandteil der internationalen Sportkultur festigte.

Abschlussbetrachtung der Snooker-Weltmeisterschaft 2024

Die Snooker-Weltmeisterschaft 2024 im Crucible Theatre bot unvergessliche Momente und stellte einmal mehr die Besonderheit und Spannung dieses Sports unter Beweis. Kyren Wilsons Sieg über Jak Jones im Finale markierte nicht nur den Höhepunkt seiner Karriere, sondern auch den Abschluss einer Saison voller dramatischer Wendungen und technischer Brillanz. Noppon Saengkhams 147er Break war ein weiteres Highlight, das die technischen Fähigkeiten und das hohe Niveau der Teilnehmer unterstrich.

Die Ereignisse von Sheffield werden zweifellos Einfluss auf die kommende Snooker-Saison haben, indem sie neue Rivalitäten schmieden und bestehende verstärken. Zudem setzen sie neue Maßstäbe für das, was auf zukünftigen Turnieren erwartet wird, sowohl in Bezug auf das Spielerische als auch auf die globale Zuschauerbeteiligung. Die Weltmeisterschaft 2024 hat nicht nur die Messlatte höher gelegt, sondern auch die weltweite Begeisterung für Snooker vergrößert.

Es ist kaum zu ermessen, welche Energie und welche Leidenschaft Rolf im Laufe seiner Karriere in die mediale Verbreitung des Snookersports gesteckt hat. Das Spiel war allenfalls Insidern bekannt, als Rolf Kalb die Erfolgsgeschichte des Snooker im deutschsprachigen Raum angestoßen hat. Hierzulande galt der Begriff Snooker eher als Krankheitssymptom oder wurde als asiatischer Kampfsport wegsortiert. In jeder Quizsendung wäre die Frage „Was ist Snooker?“ ein klarer Knock-out für den Kandidaten gewesen.

Dass dies nicht mehr so ist und  selbst angesehene Medien Snooker längst als erwähnenswerten Sport akzeptieren, ist Rolf Kalb zu verdanken. Äußerst hilfreich für die Dramaturgie war natürlich auch die hochkarätige Entwicklung des Spiels von Steve Davis über Stephen Hendry und die ersten Erfolge der "Klasse von 1992" bis hin zu medialen Attraktionen wie dem "Beckham des Snooker", Paul Hunter, und seinen drei spektakulären Masters-Triumphen.

Was zeichnet Rolf aus?

Es ist kaum zu beschreiben, mit welcher Leidenschaft Rolf den Snookersport in unsere Wohnzimmer gebracht hat. Im Sport würde man von einer Energieleistung sprechen. Er ist ein sympathischer Workaholic, der Snooker zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat. Zum einen ist Eurosport ihm gefolgt, zum anderen hat er die Zuschauer zunächst durch das Online-Forum und SMS-Textnachrichten sowie später via Twitter in die Übertragungen eingebunden. Snooker war nun mal eine Randsportart, und daher war er stark an jeglichen Interessen der zufälligen Zapper interessiert, von denen viele zu einem treuen Stammpublikum avancierten.

Von der Randsportart zum medialen Ereignis

Snooker hatte in den Anfangsjahren nüchtern betrachtet reine Außenseiterchancen in unseren Breiten. Es gab kaum Tische, da wir zu dieser Zeit eine Poolbillard- und Karambol-Nation waren. Die Deutsche Billard Union richtete bis 1998 lediglich einmal pro Jahr eine Deutsche Meisterschaft aus, und zudem gab auch noch einen zweiten Verband, den Deutschen Snooker Kontroll Verband (DSKV). Dort waren nicht nur die Snooker-Aktiven mehrheitlich zu Hause, sondern auch die besseren deutschen Snookerspieler. Rolf war seinerzeit Pressesprecher der Deutschen Billard Union - und Digitalisierung mit den heutigen Möglichkeiten pure Science Fiction.

Erste Sendungen aus dem Hauptquartier

Ich durfte gemeinsam mit ihm in Paris die ersten Übertragungen angehen. Wir waren in einem Basic-Hotel untergebracht und sind jeden Morgen 20 Minuten bis zum Eurosport-Headquarter gelaufen. Die Qualität der Hotelzimmer spielte keine Rolle, da wir ja oft gut und gern 14 bis 16 Stunden im Sendezentrum von Eurosport zubrachten. In dessen Großraumbüros kamen und gingen viele junge Leute. Sie machten dort wohl "irgendwas mit Medien" ...

Zusammen mit uns waren Mike Smith und Mike Hallett für British Eurosport in Paris. Mit diesen beiden langgedienten Experten gab es zwischen den Sendungen regen Austausch.

Wie schafft man es, 400 Stunden im Jahr mit sich selbst zu sprechen?

Allein das ist unvorstellbar. Mit welcher Geduld, Ruhe und viel Emotion in genau den richtigen Momenten Rolf Kalb das Geschehen auf dem Tisch kommentierte, ist einzigartig.

Welchen Einfluss hatte Rolf auf die Entwicklung der deutschen Snookerszene?

Sein Einfluss war und ist immens, denn im Laufe der Jahre hat er immer wieder versucht, in das internationale TV-Geschehen auch nationale Aspekte einzubauen, wie etwa die Initiative "Deutschland spielt Snooker".

Dank seiner Präsenz und der unzähligen Stunden „on air“ war nur zu verständlich, dass fast jeder Snookerinteressierte, der zu einem Training kam oder an die Tür eines Vereins klopfte, sagte: „Ich bin durch Eurosport auf Snooker aufmerksam geworden, und Rolf Kalb hat mir den Sport und vor allem zu Beginn die Regeln nähergebracht.“

Wir sagen danke

Aus diesem Anlass habe ich ein paar Stimmen gesammelt und als Audioclip an Rolf geschickt. 

Genieß' Deinen neuen Lebensabschnitt, mein Lieber. 

Dein Thomas Hein

Nach fast 35 Jahren am Eurosport-Mikrofon geht die "Stimme des Snooker", Rolf Kalb, nach dem WM-Finale am 6. Mai in den Ruhestand.

Eine Ära geht zu Ende: Kalb ist seit 1989 fester Bestandteil des Eurosport-Teams und kommentierte seit 2003 sämtliche Snooker-Weltmeisterschaften und Events. Seine unverkennbare Stimme und seine Expertise prägten die Snooker-Berichterstattung in Deutschland wie kein anderer.

Mehr als nur ein Kommentator: Kalb war stets bemüht, den Sport auch Neueinsteigern zu erklären und begeisterte Zuschauergenerationen mit seiner Leidenschaft für Snooker. Seine Verabschiedungsformel "Ihr/Euer Rolf Kalb" wurde zu einem Markenzeichen.

Abschied vom Snooker-Kalender: Der in Hückelhoven geborene Kalb freut sich auf seinen neuen Lebensabschnitt. "Der Snooker-Kalender hat in den letzten Jahren mein ganzes Leben dominiert", so Kalb. "Künftig möchte ich mehr Zeit für Familie, Freunde und Freizeitaktivitäten haben."

Ein würdiger Abschied: Das WM-Finale im Crucible Theatre in Sheffield wird Kalbs letzter Auftritt am Mikrofon sein. Eurosport würdigt den scheidenden Kommentator als "einzigartig" und lobt seinen Beitrag zur Popularisierung des Snooker-Sports in Deutschland.

Rolf Kalb hinterlässt große Fußstapfen. Seine Leidenschaft, sein Wissen und seine Stimme werden dem Snooker-Sport fehlen.

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Zusätzliche Informationen:

Bulcsu Revesz sichert sich mit einem 5-3-Sieg gegen Gong Chenzhi im Finale der WSF-Junioren-Meisterschaft seinen Platz als erster ständiger Profi auf der Main Tour für Ungarn.

Revesz setzte sich in einem Feld von 78 Spielern aus 23 Ländern durch und ist der vierte Gewinner der WSF Junioren-Meisterschaft. Der Erfolg in Albanien markiert den bisher größten Erfolg in der Karriere des 17-jährigen Revesz und sichert ihm einen Platz auf der World Snooker Tour für die Saisons 2024/25 und 2025/26.

Das ungarische Talent besiegte Gong Chenzhi, Edward Jones, Joel Connolly, Jack Borwick und Oliver Sykes, um ins Finale zu gelangen. Nach einem beeindruckenden Turnierverlauf gelang es Revesz, Gong im Finale zu besiegen und sich den Titel zu sichern.

Das Match

Mit einem Break von 60 holte sich Revesz den ersten Frame und eröffnete das Finale stark. Obwohl Gong mit einer 50+ im zweiten Frame ausglich, zeigte Revesz beeindruckende Leistungen mit einem Break von 130 im dritten Frame, dem höchsten des gesamten Turniers.

Die Dramatik des Spiels erreichte ihren Höhepunkt im sechsten Frame, als Gong im Farbenspiel ausglich. Trotz eines knappen Fehlers im siebten Frame behielt Revesz die Nerven und holte sich den Sieg im achten Frame, sicherte sich damit die Trophäe und machte Geschichte für Ungarn.

Bulcsu Revesz zum Spiel

Nach dem Sieg äußerte sich Bulcsu: "Es ist einfach erstaunlich. Ich wusste vor dem Finale, dass ich gewinnen würde. Ich hoffe, dieser Sieg kann mehr Spieler in Ungarn inspirieren. Mein erstes Ziel ist es, nach den ersten zwei Jahren auf der Tour zu bleiben. Ich freue mich darauf."

Die WSF Championships setzen sich mit der offenen WSF-Meisterschaft vom 3. bis 11. Februar 2024 fort, bei der über 200 Spieler um die zweite Profi-Tour-Karte in Albanien kämpfen werden. Weitere Informationen finden Sie auf WPBSA SnookerScores.

Auch 2024 finden wieder die beliebten Snooker Sommercamps in der Tennis- und Snookeranlage Letzelter in Vallendar statt. Die Resonanz auf die sehr kleinen Gruppen im Jahr 2023 war so positiv, dass wir es genau so beibehalten. Daher gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen.

Ab 11.11. 2023 gibt es die Scottish Open im Rahmen der Home Nations Serie der World Snooker Tour aus Edinburgh. Eurosport überträgt für die Fans. Der Deutsche Lukas Kleckers trifft auf Noppon Saengkham  aus Thailand.

Als Titelverteidiger geht Gary Wilson ins Rennen. Der hatte im Vorjahr in Edinburgh seinen ersten Titel gewonnen, als er im Finale Joe O’Connor mit 9:2 schlug.

Scottish Open 2023
Turnier-Informationen (Hauptfeld)

Location: Meadowbank Sports Centre, Edinburgh, Scotland
­Start: 11.11.2023
Ende: 17.12.2023
Preisgeld gesamt: 427.000 GBP
Preisgeld Sieger: 80.000 GBP
Status: Ranglistenturnier
Titelverteidiger: Gary Wilson
Spielplan/Ergebnisse: World Snooker

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TV-Sendezeiten Snooker Eurosport
(Eurosport Deutschland, nur Erstausstrahlungen)

Montag, den 11. Dezember 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Montag, den 11. Dezember 2023: 22:30 - 00:00 E1 live (discovery+ ab 20:00)

Dienstag, den 12. Dezember 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Dienstag, den 12. Dezember 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Mittwoch, den 13. Dezember 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Mittwoch, den 13. Dezember 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Donnerstag, den 14. Dezember 2023: 14:00 - 18:00 E2 live

Donnerstag, den 14. Dezember 2023: 15:30 - 18:00 E1 live

Donnerstag, den 14. Dezember 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Freitag, den 15. Dezember 2023: 14:15 - 19:00 E2 live (discovery+ ab 14:00)

Freitag, den 15. Dezember 2023: 17:00 - 19:00 E1 live

Freitag, den 15. Dezember 2023: 19:45 - 23:00 E1 live

Samstag, den 16. Dezember 2023: 14:30 - 17:30 E2 live (discovery+ ab 14:00)

Samstag, den 16. Dezember 2023: 19:45 - 23:30 E1 live

Sonntag, den 17. Dezember 2023: 14:30 - 17:00 E2 live (discovery+ ab 14:00)

Sonntag, den 17. Dezember 2023: 19:45 - 23:00 E1 live

Alle Sessions werden bei discovery+ live ohne Werbeunterbrechungen übertragen, nachmittags und abends auch mit deutschem Kommentar.

Die festliche Jahreszeit steht vor der Tür, und während viele nach dem perfekten Geschenk für ihre Lieben suchen, bietet www.snooker-shop.de eine einzigartige und spannende Möglichkeit: Weihnachtsgutscheine für Snookertraining. Für Snooker-Enthusiasten und solche, die es werden wollen, ist dies das ideale Geschenk, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und gleichzeitig Spaß zu haben.

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Nach sechs Tagen der Qualifikation für die UK Championship ist die Auslosung für die erste Runde in York abgeschlossen, und in der Runde der letzten 32 kommt es zu einigen spektakulären Begegnungen.

Nur die besten 16 qualifizieren sich automatisch für das Barbican und die Starpower außerhalb dieser Elitegruppe wird durch diese Auslosung verdeutlicht, die Mark Allen gegen Ding Junhui und Ronnie O'Sullivan gegen Anthony McGill in der ersten Runde der Hauptrunde antreten lässt.

Das letzte Finale

Allen und Ding bestritten das letztjährige Finale, das der Nordirene nach einem 2:6-Rückstand noch mit 10:7 für sich entscheiden konnte.

O'Sullivan und McGill haben in allen Wettbewerben acht Mal gegeneinander gespielt, und der Schotte hat nur ein einziges Mal gewonnen, aber das war ein großer Erfolg, denn der Rocket schied bei der Weltmeisterschaft 2021 im Achtelfinale aus.

Weitere bemerkenswerte Begegnungen in der Runde der letzten 32 in York sind Shaun Murphy gegen Hossein Vafaei und der bisherige Spieler der Saison Judd Trump gegen das junge chinesische Talent Pang Junxu.Es gibt eine Reihe von sehr bekannten Namen, die es nicht durch die Qualifikation geschafft haben, darunter Stuart Bingham, Ryan Day, Gary Wilson, Stephen Maguire und David Gilbert.

Si Jiahui, der diesjährige Überraschungs-Halbfinalist der Weltmeisterschaft, schied ebenfalls früh aus, ebenso wie Jak Jones, der vor ein paar Monaten beim Crucible unerwartet unter die letzten Acht kam.

Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 250 000 £, während die Top 16 unter Druck stehen, ihre Erstrundenpartien zu gewinnen, um die damit verbundenen Ranglistenpunkte zu erhalten.

Den Top 16 wird für die Teilnahme an der Runde der letzten 32 ein Preisgeld von 10.000 £ garantiert, aber sie erhalten nur dann Ranglistenpunkte, wenn sie ihr Eröffnungsspiel gewinnen.

Preisgeld für die UK Championship

Sieger: 250.000 Pfund

Zweitplatzierter: 100.000 Pfund

Halbfinale: 50.000 Pfund

Viertelfinale: 25.000 Pfund

Achtelfinale: 15.000 Pfund

Letzte 32: 10.000

Letzte 48: 7.500

Letzte 80: £5.000

Letzte 112: £2.500

Höchster Break: £15.000

 

Turnierinformationen

Tour: Main Tour

Date: 25 Nov - 3 Dec 2023

Venue: Barbican Centre, York, England

Type: Ranking

Defending champion: Mark Allen

Twitter: #UKChampionship

Notes: See also live scores (3), upcoming matches (23) and results (112)

All times in Europe/Berlin

Watch on 

BBCEurosport/Discovery+, and more

 

UK CHAMPIONSHIP 2023: TV-ÜBERTRAGUNGEN

(Eurosport Deutschland, nur Erstausstrahlungen)
 
Samstag, den 25. November 2023: 14:00 - 17:30 E2 live (kein deutscher Kommentar bei discovery+)
Samstag, den 25. November 2023: 20:00 - 23:30 E1 live (kein deutscher Kommentar bei discovery+)
Sonntag, den 26. November 2023: 13:45 - 17:30 E2 live
Sonntag, den 26. November 2023: 20:00 - 23:30 E1 live
Montag, den 27. November 2023: 13:45 - 17:30 E1 live
Montag, den 27. November 2023: 19:45 - 23:30 E1 live
Dienstag, den 28. November 2023: 13:45 - 17:30 E1 live
Dienstag, den 28. November 2023: 19:45 - 23:30 E1 live
Mittwoch, den 29. November 2023: 13:45 - 17:30 E1 live
Mittwoch, den 29. November 2023: 19:45 - 23:30 E1 live
Donnerstag, den 30. November 2023: 13:45 - 17:30 E1 live
Donnerstag, den 30. November 2023: 19:45 - 23:30 E1 live
Freitag, den 01. Dezember 2023: 13:45 - 17:30 discovery live
Freitag, den 01. Dezember 2023: 20:15 - 23:30 E1 live
Samstag, den 02. Dezember 2023: 13:45 - 17:30 E2 live
Samstag, den 02. Dezember 2023: 21:15 - 23:30 E1 live (discovery+ ab 19:45 Uhr)
Sonntag, den 03. Dezember 2023: 13:45 - 17:00 E2 live
Sonntag, den 03. Dezember 2023: 21:15 - 23:00 E1 live (discovery+ ab 19:45 Uhr)

UK Championship 2023 bei discovery+

Alle Sessions (siehe Zeitplan) werden bei discovery+ ohne Werbeunterbrechung live gestreamt. Das Hauptmatch wird dabei auch auf Deutsch kommentiert (Ausnahmen sind bei den TV-Sendezeiten markiert; kein deutscher Kommentar bei discovery+ am Samstag, den 25. November).

Die English Open 2023 sind zurück und bilden den Auftakt zur Home Nations Serie. Eurosport wird das Turnier live übertragen.

Die English Open sind Teil der prestigeträchtigen Home Nations Serie und starten in ihre achte Saison. Im vergangenen Jahr fand das Turnier im Dezember statt und markierte die triumphale Rückkehr von Mark Selby in den Kreis der Turniersieger.

Das emotionale Finale endete mit einem 9:6-Sieg von Selby über Luca Brecel, wodurch er die Steve Davis Trophy zum zweiten Mal gewann und sich als erster Spieler diesen Titel zweimal sicherte.

English Open 2023


Turnier-Informationen (Hauptfeld)

Location: Brentwood, GB
­Start: 02.10.2023
Ende: 08.10.2023
Preisgeld gesamt: 427.000 GBP
Preisgeld Sieger: 80.000 GBP
Status: Ranglistenturnier
Titelverteidiger: Mark Selby
Spielplan/Ergebnisse: snooker.org


English Open 2023: TV-Übertragungen

 

(Eurosport Deutschland, nur Erstausstrahlungen)

Montag, den 02. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Montag, den 02. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Dienstag, den 03. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Dienstag, den 03. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Mittwoch, den 04. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Mittwoch, den 04. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Donnerstag, den 05. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Donnerstag, den 05. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Freitag, den 06. Oktober 2023: 12:45 - 17:00 E1 live

Freitag, den 06. Oktober 2023: 21:15 - 23:00 E1 live (discovery+ ab 20:00)

Samstag, den 07. Oktober 2023: 13:45 - 17:30 E1 live

Samstag, den 07. Oktober 2023: 19:45 - 23:30 E1 live

Sonntag, den 08. Oktober 2023: 13:45 - 17:00 E1 live

Sonntag, den 08. Oktober 2023: 19:45 - 23:00 E1 live

English Open 2023 bei discovery+

Alle Sessions (siehe Zeitplan) werden bei discovery+ ohne Werbeunterbrechung live gestreamt. Die Nachmittags- und die Abendsessions werden bei discovery+ auch auf Deutsch kommentiert (kein deutscher Kommentar bei den Sessions um 11:00 Uhr).

Wie schlägt man einen Selby? Am besten mit dessen eigenen Waffen. Mark Williams ging auf dem Weg zum 25. Titel in seinem 40. Ranglistenfinale die ganz harte Tour – hungrig, tiefenentspannt und mit eisernen Nerven. Das 10:7 im Endspiel der British Open beschert ihm 100.000 Pfund und die Teilnahme am Champion of Champions im November.

Vor dem Match hatte Mark Selby noch gewitzelt: „Erstaunlich, wie gut Willo drauf ist. Und das in seinem Alter, mit 62? Oder schon 63?“ Nach seinem Triumph konterte der 48-jährige Williams grinsend, er habe immerhin den „gegen den drittbesten Spieler aller Zeiten“ gewonnen, was den Freund und Kameraden ein kleines bisschen zusammenzucken ließ.

Katze oder Maus?

Den ersten Knackpunkt setzte Williams schon im allerersten Frame, den er nach 54 Minuten für sich entschied. Das Momentum nutzte er bis Frame sechs zu einer 5:1-Führung, darunter eine 110 und eine 133. Dann packte Selby sein berühmtes B-Spiel aus und biss sich auf 3:5 zurück ins Match. Er kam aber bis zum Schluss nicht mehr entscheidend heran, obwohl er alles einsetzte, was sein Spiel berühmt und berüchtigt gemacht hat. ITV-Experte Alan McManus kommentierte das Geschehen mit den Worten: „Selby liebt das Katz-und-Maus-Spiel. Aber er ist ungerne selbst die Maus.“

37 Millimeter vor dem Re-Rack

Typisch für den Verlauf des Matchs waren die beiden letzten Frames, die Williams, jeweils mit hohem Rückstand, noch mit betonhartem Matchplay und sahnigen Zuckerbällen in entscheidenden Momenten für sich entschied. Frame 17 stand gar kurz vor dem Re-Rack, obwohl Williams schon Snooker brauchte, aber irgendwann die Lust verlor, sich mit Selby drei Rote an der Fußbande endlos auf 37 Millimetern hin und her zu schieben.

Vor allem einen dürfte der nervenzerfetzende Mitternachts-Marathon schwer begeistert haben: den Namensgeber der Trophäe. Clive Everton, bis 2022 legendärer Snooker-Journalist und jahrzehntelanger Herausgeber des Printmagazins Snooker Scene, gilt als großer Liebhaber taktisch geprägter Scharmützel.

Hartes Brot daheim und unterwegs

Zusätzliches hartes Brot fand der zweitälteste Champion der modernen Snookergeschichte bereits im Vorfeld des Championats auf dem Tisch: „Meine Frau fand, ich sei zu dick, und hat mir eine strenge Diät verordnet. Ich durfte im letzten Monat vielleicht einmal was Gebratenes essen. Ich merke bislang zwar nix von dem, was das gebracht haben soll. Aber ihr wisst ja: Mit dem Boss legt man sich besser nicht an.“

Zumindest die sportlichen Erfolge der asketischen Lebensweise sprechen für sich: In der persönlichen Bilanz konnte Williams gegen Selby auf 12:13 verkürzen, sein Sieg in Cheltenham ist sein dritter British-Open-Titel nach 1997 und 2021, er hat bereits jetzt rund halb so viele Centuries auf dem Konto wie in der gesamten letzten Saison, und den Rekord als ältesten Champion aller Zeiten könnte er dem Waliser Ray „Dracula“ Reardon auch noch abnehmen: Ray gewann 1982 gegen Jimmy White den Grand Prix im Alter von 50 Jahren und 14 Tagen. Mark Williams feiert am 21. März 2025 seinen 50. Geburtstag.

Was gab’s noch?

Williams‘ Halbfinale gegen Hossein Vafaei stand auf des Messers Schneide und hätte auch in der anderen Richtung deutlich ausgehen können. Dem persischen Queue-Künstler fehlte es schlicht an Killerinstinkt. Spätestens nach Vafaeis brillanter 135 zum 3:4 war Williams „kurzzeitig wie weggetreten, da ging gar nichts mehr“, aber Vafaei verlor mehrfach die Stellung in aussichtsreichen Breaks.

Völlig von der Rolle war Mark Selbys Halbfinalgegner Xiao Guodong beim 0:6. Der erfahrene chinesische Allrounder versiebte in Frame drei im Finale auf die Farben eine simple Gelbe vom Punkt und fand nicht mehr ins Spiel zurück. Als Trostpflaster nahm er neben seiner Halbfinalprämie von 20.000 Pfund noch 5.000 Pfund für das höchste Turnierbreak mit – einer 140 aus seinem starken 5:3-Viertelfinale gegen Tom Ford.

Weiter von seinem ersten Silberpokal träumen muss Cheltenhams Lokalmatador Jack Lisowski, der ein Turnier mit großer Klasse spielte, aber nach einem Re-Rack im Decider des Viertelfinals mit 4:5 gegen Mark Selby unterlag.

Die Karawane zieht weiter

Bereits am heutigen Montag zieht die Karawane weiter: In Brentwood startet mit den English Open das nächste Turnier mit 128 Kandidaten. Die beiden Auftaktmatches von Selby und Williams wurden auf den Dienstag verschoben. Und wenn das Eheweib der „Welsh Potting Machine“ ein Herz hat, bekommt der Gatte am Ruhetag ausnahmsweise mal wieder was auf den Löffel, das mehr als nur eine halb verhungerte Kaulquappe satt kriegt.  

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Text: Matthias Breusch, Snooker-Geschichten (satz-ball.de)

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