×

Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 62

Snookertraining.de

Sonntag, 01 Mai 2011 14:25

Weltmeisterschaft 2011 Finale: Meister Higgins gegen Youngster Trump

geschrieben von
Eine so unterschiedliche und sensationelle Begegnung im Finale der Snooker-Weltmeisterschaft 2011 hätte es wohl nicht geben können. Mit John Higgins und Judd Trump treffen zwei  Generationen aufeinander.

Auf der einen Seite steht der Schotte John Higgins, der mit seinen drei Siegen bei der Weltmeisterschaft schon sein Talent mehrere Male beweisen konnte. Mit seinen 36 Jahren hat er nun eine weitere Chance, den vierten Weltmeistertitel mit nach Hause zu nehmen. Dabei ist es äußerst beachtenswert, dass Higgins so außergewöhnlich in dieser Saison glänzen konnte. Denn vor einem Jahr noch stand seine Karriere auf der Kippe, als während der Weltmeisterschaft 2010 ein Wettskandal die WM überschattete. Er wurde des Wettbetrugs freigesprochen, doch musste er eine sechsmonatige Sperre hinnehmen, da er den Vorfall nicht gemeldet hat.

Den Beginn der Saison verpasste er und verlor somit auch seine Positionierung auf Platz 1 der Weltrangliste. Während der Untersuchungen stand Higgins nicht am Snookertisch und bereitete sich somit nicht auf seine Rückkehr vor. So ist noch beachtenswerter, dass er im November bei seinem ersten Turnier, dem EPTC-Turnier in Hamm, gewinnen konnte. Es folgte eine Finalteilnahme beim nächsten EPTC-Turnier in Prag und ein Sieg bei den UK Championship, welches er mit einem spektakulären Comeback gegen Mark Williams gewinnen konnte. Einen weiteren Sieg konnte er sich bei den Welsh Open 2011 verbuchen. Es ist eine außergewöhnliche Bilanz für die Saison, selbst für eine Größe wie John Higgins. Hinzu kommt die Tatsache, dass er vor zwölf Monaten noch das schwarze Schaf des Snookersports war.

Als Gegner steht ihm der junge Judd Trump gegenüber, der mit seinen 21 Jahren zum ersten Mal im Finale der Weltmeisterschaft steht. Mit einem Sieg hätte er im selben Alter die WM gewonnen wie Legende Stephen Hendry.

Vor einigen Jahren sagte man Trump vieles hinterher. Experten prophezeiten früh – womöglich zu früh – dass der Engländer die Weltmeisterschaft gewinnen würde. Er blieb unter den Erwartungen, auch wenn er sich recht schnell in den Top 32 etablieren konnte. Die erhofften Titel und der Einzug in den Top 16 blieben aus. In dieser Saison schaffte er dann mit einem Sieg bei den Paul Hunter Classic 2010 seinen ersten größeren Sieg auf deutschem Boden. Getopt wurde diese Leistung vor einem Monat bei den China Open 2011. Ein Sieg gegen Shaun Murphy brachte ihm seinen ersten Ranglistentitel.

Das Finale ist nicht nur ein England gegen Schottland. Es ist ein Kampf der Generationen. Wird es John Higgins, der zu den Größten des vergangengen Jahrzehnts zählt? Oder Judd Trump, der auch mal im Midsession Interval eine Twitter-Nachricht verschickt? Entschieden wird heute und morgen im Crucible Theatre. Die erste von vier Sessions beginnt um 15 Uhr.
Gelesen 4380 mal

Medien

Snookerakademie   

Billiard.site 728x90

stakers  

SM Youtube Channel

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.