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Freitag, 10 Juli 2020 08:16

Bundesliga Snooker: Entscheidung für nationalen Billardsport ist gefallen – und jetzt?

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Die aktuelle Saison 2019/2020 wird per Ergebnis der Hinrunde in den Bundes- und Regionalligen beendet. Somit gibt es Meister, Medaillengewinner, Relegationsteilnehmer und Absteiger.

Eine Umstellung des Sportjahres auf das Kalenderjahr wurde von den Vertretern der Landesverbände auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung abgelehnt. Diese Umstellung hätte einen Saisonstart ab dem 1.1.2021 zur Folge gehabt.

13 von 16 Bundesländern können – auch unter Einschränkungen – einen Sportbetrieb Indoor durchführen und wollen wie gewohnt die Saison ab September 2020 in ihren regionalen Ligen starten.

Auf Bundesebene sieht die Sache allerdings etwas anders aus. Der Präsident gab in seiner persönlichen Einschätzung bekannt, dass der mit keinen Bundesspielbetrieb bis Jahresende rechnet. Dennoch wird jetzt die Saison ab 1.7.2020 geplant als wäre nichts gewesen. Diese Planung ist nach Einschätzung der Sportexperten auf Hoffnung gebettet und Bedarf der Erlaubnis zum Indoor-Wettkampf in ganz Deutschland. Keine Spielart soll auf Bundesebene früher beginnen, sondern alle oder niemand.

Da in einigen Spielarten immer Qualifikationsspiele oder Aufstiegsrunden der eigentlichen Liga vorgeschaltet sind, wird es im September eng, denn an sich werden diese Qualifikations- und Ausscheidungsspiele im Juni mit den Spielern der alten Saison durchgeführt. Durch das Saisonende 30.6.2020 können die Teams in diesen Qualifikationen nun erstmalig mit dem neuen Spielermaterial antreten. Eine klar ausgearbeitete Konzeption liegt allerdings noch nicht vor, was man nach einer Ablehnung des Konzepts Sportjahr erwartet hätte.

Die nächsten Tage/Wochen werden spannend, denn es ist noch reichlich zu planen. Die Landesverbände warten auf den Rahmenterminkalender mit den Terminen auf nationaler Ebene wie Bundes-/Regionalliga, Aufstiegsrunden, Qualifikationsmatches, Grand Prix etc., denn darauf basierende wird der Landesspielbetrieb organisiert.

Der Bundesspielbetrieb ist noch mindestens bis zum 15.8.2020 ausgesetzt.

Es muss auch erst einmal die Bereitschaft der in den Ligen verbliebenen Teams abgefragt werden, denn die Krise könnte auch hier Opfer gefordert haben. Diese Abfrage erfolgte bisher zum 31.5. des Jahres, um eine klare Sicht auf die teilnehmenden Vereine zu haben. Bisher steht diese Abfrage noch aus und somit können auch die Landesverbände nicht wissen, welche Vereine regulär und auch durch noch ausstehende Qualifikationen in ihren eigenen höchsten Klassen fehlen und an einem möglichen Bundesspielbetrieb teilnehmen.

Die frühzeitige Absage der Deutschen Meisterschaft im November 2020 erklärte der Präsident Helmut Biermann mit der chancenlosen Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen im Veranstaltungsort der Wandelhalle. Auch die Erfahrung der DBM (Deutsche Billard Marketing) mit der Dreiband Weltmeisterschaft in Viersen und den damit verbundenen Kosten durch die Stornierungsgebühren der Hotels.

Fazit:

Der Sportrat, als rein beratendes Dienstleistungsgremium, hat nun einen Rahmenterminplan erstellt, der mit Spieltagen nach dem 1.9.2020 startet und zur Genehmigung dem Präsidium vorgelegt wurde.

Somit wird es naher Zukunft einen Rahmenterminplan geben und die qualifizierten Teams der Ligen werden nach ihrer Bereitschaft befragt.

Einige Landesverbände haben ihre Mitglieder schon über den Restart informiert. Unklar ist, wie die Ligen aufgestellt werden sollen, wenn z.B. die Aufstiegsrunde und Relegation Snooker erst in den ersten Septemberwochenenden 2020 stattfindet.

Es bleibt also spannend, ob ein durchdachtes deutschlandweites Konzept gefunden wird.

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