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Donnerstag, 06 Dezember 2012 08:58

UK: Higgins verliert trotz Maximum

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Ein Maximumbreak reicht nicht: Trotz seiner 147 verlor John Higgins sein Achtelfinale bei der UK Championship in York gegen Mark Davis mit 5:6.

Davis steht damit zum dritten Mal in dieser Saison schon im Viertelfinale und trifft dort auf Matthew Stevens.

Dabei war der Druck für den 40-Jährigen enorm: Unter anderem mit zwei Centuries in Folge (106 und 103 Punkte) war er mit 5:2 in Führung gegangen, doch dann leitete Higgins mit seiner 147 sein Comeback ein. Es war das 95. Maximum im Snooker, das siebte in dieser Saison und das siebte von Higgins. Danach glich der Schotte zum 5:5 aus. Ähnlich verlief der Entscheidungsframe: Davis zog auf 53:0 davon, aber Higgins kam zurück und hatte seine Siegchance, bis er Pink verschoss. Nach ein paar Safeties lochte Davis aber Pink und konnte sich erleichtert gratulieren lassen.

Luca Brecel hat seinen Siegeszug bei der UK Championship in York fortgesetzt und nach Ricky Walden auch Mark King ausgeschaltet. Damit steht der 17-jährige Belgier zum ersten Mal in seiner Karriere im Viertelfinale eines Ranglisten-Turnieres. Gegen King drehte er sogar einen 0:3-Rückstand und setzte sich mit 6:4 durch; schon in der WM-Qualifikation hatte Brecel gegen King gewonnen. Nach nervösem Beginn fand Brecel im vierten Frame zu seinem Spiel und glich mit zwei Breaks von 65 Punkten und einer 76 zum 3:3 aus. Er gewann dann auch den umkämpften siebten Frame und holte mit einer 80 seinen fünften Durchgang in Folge. King verkürzte zwar noch, aber mit klugem taktischen Spiel und einer 42 machte Brecel im zehnten Frame den Sieg perfekt und trifft nun auf Shaun Murphy.

Selby wahrt Chance auf Nummer 1

Auch Mark Selby drehte gegen Ryan Day einen 0:3-Rückstand und setzte sich mit 6:4 durch. Dabei lief beim Weltranglisten-Zweiten zu Beginn kaum etwas zusammen. Day reichte eine durchschnittliche Leistung, um die ersten drei Frames zu gewinnen. Erst bei einer 67 zum 1:3 lief es bei Selby etwas besser. Nach der Pause lieferte er aber wieder Stückwerk ab, stolperte jedoch trotzdem zum 2:3. Die Wende folgte im sechsten Frame. Selby holte den Snooker, den er brauchte, und glich auf Schwarz aus. Danach war der Engländer nicht wiederzuerkennen. Mit Breaks von 99 und 103 Punkten zog er auf 5:3 davon. Er hätte sogar mit 6:3 gewinnen können, aber er verschoss nach 59 Punkten Schwarz vom Spot; Day räumte den Tisch ab und verkürzte auf Schwarz. Im zehnten Frame war Selby zwar der Frust und die Verunsicherung durch die verpasste Siegchance anzumerken, aber seine 51 reichte zum Gewinn. Damit wahrte Selby auch seine Chancen, durch das Erreichen des Finales in York wieder die Führung in der Rangliste zu übernehmen.

Selby trifft nun auf Neil Robertson. Der konnte zwar bei weitem nicht an seine Glanzleistung aus der ersten Runde gegen Tom Ford anknüpfen, setzte sich aber klar mit 6:2 gegen Barry Hawkins durch. Trotz des klaren Ergebnisses war es aber ein Arbeitssieg für den Australier, der von einer zu hohen Fehlerquote des Engländers profitierte. So konnte Hawkins die durchaus vorhandenen Schwächen von Robertson jedoch nicht nutzen.

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Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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