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Donnerstag, 06 Juni 2013 16:00

EM-Snooker: Die Sieger Europas sagen dziękuję

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Wendy Jans (Belgien), Darren Morgan (Wales) und Robin Hull (Finnland) sind die Europameister 2013.

Bei den Damen holte sich Wendy Jans nach der bitteren Niederlage von 2012 gegen die Lettin, Tatjana Vasiljeva (4-5) ihren Titel zurück. Die Revanche gelang ihr in diesem Jahr bereits im Halbfinale mit 4-1.

Im Finale konnte die junge Russin, Anastasia Nechaeva die erfahrene  Belgierin nie wirklich in Schwierigkeiten bringen. Mit 5-1 ging das Finale doch sehr eindeutig an Wendy Jans.

Bei den Masters musste Darren Morgan (Wales), die ehemalie Nr. 8 der Profis in diesem Jahr all sein Können aufbieten, den Alan Trigg wehrte sich nach Kräften. Trigg, der mittlerweile für die Ukranie startet ging früh in Führung und setzte sich mit 2-0 ab. Doch dann kam der Waliser Morgan immer besser und sicherer ins Spiel. Letztendlich behielt er mit 6-3 die Oberhand und schaffte die Titelverteidigung.

Bei den Herren spielte sich Robin Hull in den Tunnel und siegte mit einer Klasseleistung mit 7-2 gegen den Waliser, Gareth Allen. Der leise Finne ist nicht so bekannt unter den jüngeren Snookerfans. Der 38jährige Finne, der auch schon auf der Maintour gespielt hat fand sich über die EM immer besser ins Turnier und auch im Finale hielt er schon früh seinen 14 Jahre jüngeren Rivalen, Gareth Allen aus Wales in Schach. Die erste Session endete mit 5-1 für den Finnen.

Der junge Waliser wirkte sehr nervös und hektisch, während Hull all seine Routine ausspielte. Eine wunderbare 127 in Frame 8 brachte ihn auf 6-2 in Front. Er genoss sichtlich seinen Auftritt im Finale, der auch im polnischen ITV übertragen wurde.

Er spielte sich in einen Rausch und unterhielt das Publikum blendend. Eine tolle Show auch wenn es ein einseitiges Finale war. Ein weiteres Century von 109 rundete die tolle Leistung des sympathischen Finnen ab.

Der Finne war 2011 nach drei Jahren Pause durch die Q-School wieder auf die Maintour zurückgekehrt. Er war bereits die Nr. 31 in der Welt bevor in eine Virusinfektion seine Karriere vorerst zu beenden. Unregelmäßige Teilnahmen und schlechte Ergebnisse liessen ihn wieder von der Tour fallen.

Ein Kompliment auch an Polen als Ausrichter. Was dort auf die Beine gestellt wird um den Snookersport nach vorn zu bringen ist die europäische sondern Weltspitze.

Finals der EM Snooker 2013

Damen – Best of 9
Wendy Jans (29, Belgien) - Anastasia Nechaeva (20, Russland) 5:1
Masters – Best of 11
Darren Morgan (47, Wales) – Alan Trigg (54, Ukraine vormals ENG) 6:3
Herren – Best of 13
Garreth Allen (24, Wales) – Robin Hull 38, (Finnland) 7:2

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Thomas Hein

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