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Mittwoch, 15 Dezember 2010 21:10

Snooker-Höhepunkte 2010: Eure und unsere Highlights

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie es sich wohl anscheinend gehört, blicken wir auf das Jahr 2010 zurück. Zweifelsfrei hatte es allerlei Höhepunkte, an die man sich auch noch später erinnern wird.

Wir stellen euch unsere Snooker-Höhepunkte vor und würden von euch gern wissen, welches Ereignis euer Snooker-Jahr 2010 gekennzeichnet hat.

Unumstritten ist wohl der Tiefpunkt dieses Jahres das Verfahren gegen John Higgins gewesen. Der dreifache Weltmeister wurde von britischen Journalisten heimlich gefilmt, als er zustimmte, Frames absichtlich gegen Geld zu verlieren. Higgins wurde freigesprochen, wurde jedoch mit einer sechsmonatigen Sperre bestraft, da er den Vorfall nicht meldete.

Es gab jedoch auch viele schöne Ergeignisse und Spiele, die das Jahr ebenfalls gebrandmarkt haben. Sicherlich wird nicht jeder mit unserer Auswahl übereinstimmen, doch folgende drei Ergeignisse von der Profiszene bleiben uns wohl noch längere Zeit in Erinnerung:

UK Championship 2010 Finale zwischen John Higgins und Mark Williams
Es war die Rückkehr zweier Giganten, die am vergagenen Wochenende um den zweitwichtigsten Titel der Main Tour spielten. In der einen Ecke Higgins, der nach seiner Suspendierung wieder an der Main Tour teilnehmen konnte. Es war sein erstes großes Turnier nach seinem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft. Zuvor konnte er bereits die EPTC 5 gewinnen und schaffte auch noch den Finaleinzug bei der PTC 6. In der anderen Ecke Williams, der vor einigen Jahren noch von der Main Tour zu fliegen drohte. Seine harte Arbeit am Trainingstisch machte sich jedoch bezahlt. Inzwischen steht er wieder in den Top 4 der Weltrangliste und gewann zuletzt die China Open 2010.

Higgins gewann das Finale 10-9, nachdem er bereits 5-9 zurücklag. Mit seinem Sieg gelangt John Higgins wieder an die Spitze der Weltrangliste.

Steve Davis bezwingt John Higgins bei der Weltmeisterschaft
Im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2010 trafen die mehrfachen Weltmeister aufeinander. Der siebenfache Weltmeister und bereits 53jährige Steve Davis trat gegen Titelverteidiger John Higgins. Es schien ein einseitiges Spiel zu werden, auch wenn Davis in der Runde zuvor solide spielte.

Doch kam es anders. Als Sieger ging Davis vom Tisch, der es am Ende des Matches selbst nicht fassen konnte. „The Nugget“ gewann jedoch nicht aufgrund der schwachen Leistung von Higgins. Davis selbst bestimmte das Spiel und war spielstärker als man ihn in den vergangenen Jahren gesehen hat. Nach dem Match gestand er, dass ein Zuschauer ihn darauf hinwies, dass er beim Stoßen jedes mal seinen Kopf bewegen würde. Er hielt das zu erst für absurd, spielte jedoch Längen besser, als er sich konzentrierte, den Kopfe gerade zu halten.

Neil Robertson als erster Australier Weltmeister
Im modernen Snooker gab es noch keinen einzigen Weltmeister aus Down Under. Dies änderte jedoch Robertson, der ein grandioses Turnier in Sheffield spielte. Er drohte bereits im Achtelfinale gegen Martin Gould zu verlieren. Als er 5-11 zurücklag, checkte er schon bereits aus dem Hotel aus. Er schaffte jedoch die Rückkehr und schlug Gould, der wohl seine beste Leistung an einem Snookertisch in seinem Leben zeigte, mit 13-12.

Im Finale traf der Australier schließlich auf Graeme Dott. Aufgrund persönlicher Probleme in den vergangenen Jahren traute eigentlich niemand Dott diese Leistung zu. Doch der Schotte bewies Stärke und gelang bis ins Finale der Weltmeisterschaft. Nach einem schwachen Spiel im Finale hob Neil Robertson zum ersten Mal die Trophäe der Weltmeisterschaft. Einige Monate später gewann er auch noch die World Open und verlor somit keines seiner sechs Finalspiele.

Eure Höhepunkte

Was war euer Highlight im Jahr 2010? War es das Finale der Masters zwischen Mark Selby und Ronnie O'Sullivan? Oder O'Sullivans Maximum Break, welches er aus Protest eigentlich garnicht beenden wollte? Oder war es eine vollkommen andere Veranstaltung, ein anderes Turnier, ein anderes Ergeinis? Lasst es uns im Forum wissen und stimmt auf der Snookermania-Website ab.
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Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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