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Sonntag, 19 Februar 2012 16:32

Welsh Open:Selby stoppt Ronnies Siegeszug

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Der Weltranglisten-Erste aus Leicester besiegte in seinem Halbfinale German-Masters-Sieger Ronnie O'Sullivan mit 6:2.

Mark Selby und Ding Junhui bestreiten das Endspiel bei den Welsh Open.  Ding setzte sich im zweiten Match der Vorschlussrunde ebenfalls mit 6:2 gegen Shaun Murphy durch.

Nach acht Siegen ist die Serie von Ronnie O’Sullivan gerissen: Mark Selby stoppte "The Rocket" im Halbfinale der Welsh Open. Im Endspiel trifft Selby auf Ding Junhui, der Shaun Murphy schlug. Ding steht damit zum ersten Mal seit fast zwei Jahren wieder im Finale eines Weltranglisten-Turnieres, während Murphy zum zweiten Mal in Folge nach Berlin im Halbfinale gescheitert ist.

Selbys Leistung war zwar bei weitem nicht fehlerlos, aber deutlich besser als zuletzt. Mit seinem variablem Spiel ließ er O’Sullivan nicht zur Entfaltung kommen. Der allerdings erreichte auch nicht das Niveau seiner letzten Matches. Schon der erste Frame mag dabei eine zentrale Rolle gespielt haben, denn der dauerte über 30 Minuten und war geprägt von einem zähen Kampf, ehe Selby mit einer 84 das 1:0 schaffte; O’Sullivan hatte in diesem Durchgang keinen einzigen Ball gelocht. Trotzdem blieb er dran, konterte mit einer 80, und zur Pause war das Match mit 2:2 noch vollkommen offen.

Nach Wiederbeginn aber gewann Mark Selby mehr und mehr die Oberhand. Bei O’Sullivan häuften sich die Fehler. Selby zelebrierte Prozentsnooker, machte kontinuierlich seine Punkte, stieg dann aber auch in der Regel sehr sicher aus. Da bei O’Sullivan vor allem die Einsteiger zu selten kamen, fehlte ihm das Werkzeug, um dieses Bollwerk zu knacken.

Ding nimmt mehr Punkte mit

Der entscheidende Vorteil von Ding auf seinem Weg ins Finale war die Tatsache, dass er durchschnittlich deutlich mehr Punkte mitnahm, wenn er erst einmal in ein Break kam. In vier Frames war es eigentlich Murphy, der als erster ein Break startete, der jedoch nicht hoch genug punktete und am Ende den Durchgang noch abgab. Außerdem schaffte Ding es besser, mit seinen taktischen Möglichkeiten seinen Gegner unter Druck zu setzen.

Den ersten Frame hatte Ding gewonnen, weil er am Ende mit klugem taktischen Spiel Murphy immer wieder in Schwierigkeiten brachte. Zwar glich Murphy mit einer 126 aus, doch nach einer 91 hatte Ding die Nase wieder vorne und baute die Führung zur Pause dank einer 71 auf 3:1 aus. Nach Wiederbeginn schöpfte der Engländer nach einer 90 zum 2:3 wieder neue Hoffnung, aber nach einer 86 hatte Ding wieder zwei Frames Vorsprung und ließ gleich eine 75 zum 5:2 folgen. Im sechsten Frame führte Murphy schon mit 52:15, doch Ding kämpfte sich in den Frame zurück und löste am Ende mit einer 35er-Clearance auf Schwarz das Finalticket.

TV-Tipp:

Verfolgen Sie die Welsh Open in Newport vom 13. bis 19. Februar täglich in ausführlichen Live-Übertragungen mit Ihrem Kommentator Rolf Kalb - und natürlich auch im Eurosport Player!

Rolf Kalb / Eurosport.yahoo.com
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Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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