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Donnerstag, 17 Februar 2011 14:04

Nicht O'Sullivans Tag gegen Day

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Das Gastspiel von Ronnie O’Sullivan bei den Welsh Open währte nur kurz: Gegen einen vor seinem Heimpublikum phasenweise wie entfesselt aufspielenden Ryan Day kassierte der Exzentriker eine 2:4-Niederlage.

Vor allem in den ersten beiden Frames spielte Day nahezu perfekt und stürmte dank Breaks von 109 (sein 150. Century) und 113 auf 2:0 davon. Nachdem er zwei Frames lang nur Zuschauer war, kam O’Sullivan aber im dritten Durchgang auch selber in Fahrt und verkürzte dank einer Serie von genau 100 Punkten auf 1:2.

Frame vier war kurios: Ryan Day stieg mit einem Break von 31 ein, snookerte Ronnie O’Sullivan dann hinter Braun, kassierte dafür 24 Foulpunkte und machte mit einer 46 das 3:1 perfekt. Hoffnung kam bei den Fans von O’Sullivan auf, als er mit einer 56 noch einmal auf 2:3 verkürzte. Frame sechs war dann zwar eine zerfahrene Angelegenheit, aber Ryan Day behielt die Nerven und machte seinen ersten Sieg über den dreifachen Weltmeister perfekt.

Auch Selby steht im Viertelfinale

Als erster Spieler erreichte John Higgins das Viertelfinale in Newport. Nach seinem 4:1 über Dave Harold konnte er sich sogar wieder lächelnd von seinem Publikum verabschieden. Frame eins holte er auf Pink, Frame zwei mit einer 65. Zwar verkürzte Harold, doch in Frame drei nahm Higgins mit einer 136 Kurs auf die Runde der letzten Acht. In Frame fünf brauchte Higgins zwar schon Snooker, aber er knöpfte Harold die Zusatzpunkte ab und räumte den Tisch mit einer 35 zum 4:1 ab.

Mark Selby steht ebenfalls bereits im Viertelfinale. Sein 4:2 über Mark King war aber wie erwartet hart erkämpft. Glück hatte Selby, als erim letzten Frame aus einem selbst verursachten Snooker heraus eine Rote mit Glück lochte, dann hinter Gelb snookerte und aus der sich daraus ergebenden Chance das entscheidende Break von 102 Punkten machte.

Noch vor Ryan Day hatte Matthew Stevens die walisischen Fans in den Himmel des Glücks geführt, als er über Shaun Murphy mit 4:0 triumphierte. Dabei schaffte der walisische Drache mit einer 133 auch das 200. Century-Break seiner Karriere; er ist der zwölfte Spieler, der diese Schallmauer erreicht hat. Grund zur Freude hatten auch die Fans von Stephen Hendry, der durch ein 4:0 über Joe Perry sicher die zweite Runde erreichte. Hendry hatte ein Top-Break von 78 Punkten, überzeugte vor allem aber durch sein konstantes Punkten. Nächster Hendry-Gegner ist Stephen Maguire. Der war gegen Gerard Greene mit 2:0 in Führung gegangen, aber der Nordire schaffte den Ausgleich. Danach aber zog Maguire mit Breaks von 72 und 87 Punkten zum 4:2 davon.

Rolf Kalb / Eurosport
Quelle: eurosport.yahoo.de
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Thomas Hein

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