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Dienstag, 22 April 2014 13:34

Snooker-WM mit Gastautor

Für die WM schreibt Gastautor, Thomas K. und ergänzt das Programm mit interessanten Analysen.

Ausblick Dienstag:


11 Uhr:
Marco Fu (8) - Martin Gould (38)
John Higgins (11)  3:6  Alan McManus (34)


Zu einem interessanten Duell kommt es auf Tisch 1 wenn Marco Fu auf Martin Gould trifft. Diese Paarung gab es bereits zweimal in der ersten Runde in Sheffield, beide male konnte sich der Engländer knapp durchsetzen. 2010 scheiterte er in Runde 2 am späteren Weltmeister Neil Robertson, ein Jahr später am späteren Finalisten Judd Trump. Für Marco Fu, der seit seiner Halbfinalteilnahme 2006 nicht mehr über das Achtelfinale hinaus kam, stehen in dieser Saison Finalteilnahmen bei einem PTC-Event, bei den International Championship sowie der Sieg bei den Australian Open zu Buche. Das Saisonhighlight Martin Goulds dürfte die Finalniederlage gegen Judd Trump in der Champions League darstellen, er schaffte die WM-Qualifikation souverän, verlor in seinen drei Begegnungen nur neun Frames.
Nur äußerst schleppend begann die Weltmeisterschaft für John Higgins. Der Schotte konnte im Duell gegen 'Angles' McManus den ersten, hart umkämpften Frame gewinnen, doch die nächsten 6 Durchgänge musste er seinem Landsmann mit den karierten Hosen überlassen. McManus zeigte erstklassiges Matchplay, nach Breaks von 87 und 74 Punkten sah es so aus als sollte er mit einer komfortablen Führung aus der Session gehen. Doch Higgins kämpfte sich zurück, nachdem in Frame 7 eine 49 nicht zum Framegewinn gereicht hatte und gewann die letzten beiden Durchgänge mit Breaks von 80 und 57 Punkten; er hält den Rückstand somit für die entscheidende Session mit 3:6 in Grenzen.


15:30 Uhr:
Barry Hawkins (5) - David Gilbert (31)
Judd Trump (7) - Tom Ford (36)

Für Vorjahresfinalist Barry Hawkins geht es in der ersten Runde gegen den Qualifikanten David Gilbert, die beiden trafen auf der Main Tour noch nie aufeinander. Hawkins erreichte in Shanghai und Wales das Halbfinale und gewann Ende März das PTC-Finale, woraufhin er die China Open ausließ. Es wird sich zeigen ob sich die zusätzlichen Trainingsstunden auszahlen. Gilbert spielt eine durchwachsene Saison ohne wirklich zu enttäuschen, er qualifizierte sich ebenfalls für das PTC-Finale, scheiterte aber in Runde 2 an Joe Perry. Sein Qualifikationsmatch gewann er mit 10:6 gegen Jimmy Robertson.
Vor vier Jahren standen sich Judd Trump und Tom Ford bereits in der Qualifikation für die WM gegenüber, Ford gewann souverän mit 10:3. Viel unterschiedlicher hätten sich die Karrieren der beiden kaum entwickeln können, Trump stand im darauffolgenden Jahr im WM-Finale und ist einer der Turnierfavoriten, für Ford war es bis heute die letzte Teilnahme. Dennoch verlief Trumps Saison verhältnismäßig ruhig, sieht man von seinem Triumph in der Champions League und seiner Finalniederlage in Berlin ab. Für Tom Ford steht ein Viertelfinale in Australien zu Buche. Wenn er auch den zweimaligen Finalisten Matthew Stevens in der Qualifikation ausschaltete wird er sich strecken müssen, um Trump auszuschalten.


20Uhr:
Ricky Walden (12)  6:3  Kyren Wilson (89)
Mark Allen (15) - Michael Holt (23)

Furios legte Debütant Kyren Wilson los, der sich bis zum Midsession Interval drei Frames sicherte und Routinier Ricky Walden gehörig unter Druck setzte. Dieser schaffte im zweiten Durchgang mit 137 Punkten das bisher höchste Turnierbreak. Wilson, dessen höchste Serie eine 81 in Frame 3 war, spürte man den zunehmenden Druck nach der Pause an, bis auf eine 57 schaffte er nur noch einstellige Breaks in den verbleibenden fünf Frames. Die sicherte sich allesamt Ricky Walden, der nun mit einer 6:3 Führung in Tag 2 geht.
Die Saisonhighlights für Mark Allen waren lange Zeit zwei Siege bei PTC-Events, zur Mitte der Saison stellte sich auch wieder der Erfolg bei vollen Ranglistenturnieren ein, einem Viertelfinale bei der UK Championship folgte ein Halbfinaleinzug bei seinem Lieblingsturnier, den World Open. In York traf er auch letztmalig auf seinen heutigen Gegner Michael Holt, es gab ein knappes 6:5 in Runde 3. Dieser schaffte neben einer Finalteilnahme bei der asiatischen PTC-Serie ein Viertelfinale in Shanghai und ein Halbfinale in Berlin. Sein Sieg in der Qualifikation gegen Jamie Jones zeigt, dass er nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.
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