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Freitag, 09 Dezember 2011 11:00

UK Championship: Robertson und Trump einfach spitze

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Mit dem Duell zwischen Neil Robertson und Judd Trump steht in der Vorschlussrunde der UK Championship in York am Freitag eine absolute Top-Paarung an.

Beide lieferten im Viertelfinale eine Galavorstellung ab. Robertson besiegte Ding Junhui mit 6:2. Trump schaffte ein 6:3 gegen Stephen Maguire.

Judd Trump verlor zwar einen umkämpften ersten Frame gegen Stephen Maguire, aber dann hatte er Betriebstemperatur erreicht. Dank Breaks von 72 und 62 Punkten führte er zur Pause mit 3:1. Nach Wiederbeginn legte der 22-Jährige dann so richtig los: Zwei Breaks von jeweils 106 Punkten ließen ihn auf 5:1 davonziehen.

Maguire hatte bis dahin lediglich ein Top-Break von 37 Punkten. Doch dann demonstrierte der Schotte, der zuvor Titelverteidiger John Higgins ausgeschaltet hatte, noch einmal seine Qualitäten. Mit Breaks von 62 und 80 Punkten kam er auf 3:5 heran. Das Comeback von Maguire stoppte Trump aber, als er in Frame neun die erste lange Rote lochte und erst nach 120 Punkten, seinem dritten Century im Match, den Tisch wieder verließ.

Walden zuverlässig und konstant

Neil Robertson hatte gegen Ding Junhui im ersten Frame zwar eine 55 vorgelegt, aber Ding konterte mit einer 66 und ging auf Schwarz in Führung. Robertson glich mit einer 101 aus, aber Frame drei ging erneut auf Schwarz an Ding. Zur Pause hatte der Australier aber den Ausgleich geschafft und ging nach Wiederbeginn dank einer 67 erstmals in Führung. Ding Junhui hatte die Chance zum Ausgleich.

Doch seine 41 reichte nicht; Neil Robertson kam mit einer 51 zurück und gewann schließlich auf Pink. Anschließend zog er dank einer 56 sogar auf 5:2 davon. In Frame acht hatte Ding wieder die erste Chance, doch nach 33 Punkten riss ihn das Klingeln eines Mobiltelefons aus der Konzentration. Robertson machte mit einem 79er-Break alles klar.

Im zweiten Halbfinale trifft am Samstag Favoritenschreck Ricky Walden auf Mark Allen. Walden setzte sich gegen Shaun Murphy mit 6:3 durch. Der Weltmeister von 2005 fand einfach nicht in seine Breaks und konnte so zu wenig Gefährlichkeit entwickeln; sein taktisches Spiel war zwar gut, reichte aber nicht aus, um den Gegner in Schach zu halten. Walden dagegen lieferte zuverlässig und konstant seine Breaks ab und war in den entscheidenden Situationen auch nervenstark. Seine beste Phase hatte er direkt nach der Pause, als er von 2:2 auf 5:2 davonzog.

Mark Allens 6:5 über Marco Fu war für beide ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst lief bei Fu nichts zusammen: In den ersten beiden Frames lochte er gerade mal eine Rote. Dann jedoch schaffte er mit Breaks von 73 und 68 Punkten das 2:2. Nach der Pause ging Allen mit einer Re-spotted Black, die verdächtig nach Fluke aussah, wieder in Führung und baute die auch auf 4:2 aus.

Doch dann kam die stärkste Phase von Fu: Mit einer 131 schaffte er den Anschluss und holte sich auch die nächsten beiden Durchgänge zum 5:4. Der Nordire hatte große Probleme beim Lochspiel, aber die nächste Wende ließ nicht auf sich warten: Plötzlich traf er wieder und schaffte es mit Serien von 66 und 55 Punkten doch noch über die Ziellinie.

Rolf Kalb / Eurosport.yahoo.com
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Thomas Hein

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