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Samstag, 26 April 2014 23:28

WM-Snooker 2014: Ausblick Tag 9 Sonntag

Hier der Ausblick für Murphy, Robertson, Trump und Co für Sonntag.

11 Uhr:
Shaun Murphy (9) - Marco Fu (8)   (Session 1 von 3)
Mark Allen (15) - Neil Robertson (2)   (Session 1 von 3)

15:30 Uhr:
Dominic Dale (24) - Michael Wasley (75)   (Session 2 von 3)
Judd Trump (7) - Ryan Day (21)   (Session 2 von 3)


20 Uhr:  
Shaun Murphy (9) - Marco Fu (8)   (Session 2 von 3)
Mark Allen (15) - Neil Robertson (2)   (Session 2 von 3)


Murphy-Fu:
Betrachtet man den Head-2-Head-Vergleich ist Shaun Murphy klarer Favorit, gerade was Duelle über große Distanzen angeht. Bei Weltmeisterschaften siegte Murphy zweimal klar, zuletzt im Achtelfinale vor 5 Jahren mit 13:3. Im Jahr zuvor ging es bei der UK Championship enger zu, 10:9 hieß es im Finale für den Engländer. Zuletzt konnte 'The Magician' im Viertelfinale des Masters mit 6:4 die Oberhand behalten, die drei vorangegangen Duelle gingen aber an den Mann aus Hong Kong. Der macht auch in Sheffield bisher den stabileren Eindruck, erzielte gegen Martin Gould neben zwei Centuries vier weitere Serien von mindestens 80 Punkten und kam nur in einem gewonnenen Frame auf kein Break von mindestens 40. Murphy konnte zwar auch einige höhere Breaks erzielen, verlor aber verhältnismäßig viele umkämpfte Frames und tat sich insgesamt schwer gegen einen angeschlagenen Jamie Cope. Fu spielt eine starke Saison, neben einem Sieg in Australien und einem Finale bei den International Championship stehen jeweils zwei Halb- und Viertelfinals. Murphy, dessen Saison enttäuschend begann, konnte sich steigern, gewann die World Open und kommt in dieser Spielzeit bereits auf zwei Maximum Breaks. Es wird darauf ankommen wer es besser versteht, die Breaks des Gegners zu unterbinden und seinerseits die Chancen zu nutzen.

Allen-Robertson:
Von sieben Duell über mindestens 9 Frames gingen fünf an den Australier, der auch die letzten drei Partien für sich entschied, zuletzt zweimal mit 6:5 beim Masters. Weltmeisterschaften liefen für beide zuletzt verhältnismäßig enttäusschend, für Robertson steht nach seinem Titel 2010 nur noch ein Viertelfinale neben zwei Erstrundenniederlagen. Allen konnte ab 2009 ein Halb- und zwei weitere Viertelfinalteilnahmen vorweisen, scheiterte in den vergangenen beiden Jahren aber bereits in Runde 1. Mit der laufenden Saison ist der Nordire ganz sicher nicht zufrieden, neben einem Halbfinale bei den World Open stehen lediglich zwei Viertelfinals. Anders bei Robertson, der die erste Saisonhälfte dominierte, zwei Siege, ein Finale, ein Halbfinale und zwei Viertelfinals bis Weihnachten schaffte, im Januar dann etwas nachließ um in beeindruckender Art und Weise, trotz gesundheitlicher Probleme, das Finale in China zu erreichen. Den Rekord für die meisten Centurybreaks in einer Saison hat der Australier längst geknackt, nach 4 100er Breaks in Runde 1 steht er aktuell bei 97! Nach eigener Aussage hat ihn Jagd nach der magischen 100 schon den ein oder anderen Framegewinn gekostet, das könnte auch gegen Allen zur Gefahr werden wenn er vor der Wahl steht: Safety oder einen schwierigen Ball versuchen. Locht Allen ähnlich stark wie gegen Michael Holt wird er Robertson mit Sicherheit deutlich mehr Probleme bereiten als dieser in Runde 1 hatte.

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