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Samstag, 26 April 2014 10:21

WM-Snooker 2014: Ausblick Tag 8 Samstag

Am Samstag kommt es zu spannenden Matches. Schafft der Weltmeister O'Sullivan noch die Wende?

11 Uhr:

Ronnie O'Sullivan (1)   9:7   Joe Perry (16)   (Session 3 von 3)

Alan McManus (34)   4:3   Ken Doherty (29)   (Session 2 von 3)

15:30 Uhr:

Barry Hawkins (5)   :   Ricky Walden (12)   (Session 3 von 3)

Judd Trump (7) - Ryan Day (21)   (Session 1 von 3)

20 Uhr: 

Dominic Dale (24) - Michael Wasley (75)   (Session 1 von 3)

Alan McManus (34)   :   Ken Doherty (29)   (Session 3 von 3 wenn nötig)

Trump-Day:

Unter normalen Umständen wäre die Favoritenrolle hier klar verteilt, doch Trump blieb in dieser Saison erstmals seit 2010 ohne Titel bei Ranking-Events, lediglich die Premier League konnte er für sich entscheiden. Weitere Highlights waren das Finale in Berlin sowie die Halbfinalteilnahme bei den PTC-Finals. Für Day stehen Halbfinalteilnahmen beim Shoot-Out und beim German Masters sowie ein Viertelfinale bei den International Championship. Die Erfahrung im Crucible spricht für den Engländer, bei vier Teilnahmen erreichte er zweimal das Halbfinale, 2011 stand er sogar im Endspiel. Day, der letztes Jahr die Qualifikation verpasste, erreichte bereits dreimal das Viertelfinale und würde sicherlich gerne einmal die Ein-Tisch-Situation im Crucible kennen lernen. Der direkte Vergleich ist kaum aussagekräftig, 4 der 5 Duelle fanden in der Champions League im Modus Best of 5 statt (3:1 für Trump), ein Duell entschied Day im Rahmen der PTC-Serie mit 4:2 für sich. In Runde 1 machte Day den besseren Eindruck, neben einem Century schaffte er fünf weitere Breaks von mindestens 60 Punkten. Trump kam nur auf 72 und 62 Punkte, er muss deutlich sicherer lochen will er gegen den Waliser bestehen. Im einzigen "gemischten" Duell des Achtelfinals scheint ein Sieg des Qualifikanten über den gesetzten Spieler durchaus im Bereich des möglichen.

Dale-Wasley:

Offen erscheint das Duell der Qualifikanten auf Tisch 1. Dale, der in diesem Jahr das Shoot-Out gewinnen konnte, zeigte solide Leistungen in seinen Partien gegen Andrew Higginson und Mark Davis. Für Michael Wasley ist mit der bloßen Qualifikation für das Crucible ein Traum in Erfüllung gegangen. Unterschätzen sollte man den jungen Mann aus Gloucester keineswegs, in seinen fünf Partien in Sheffield konnte er bereits drei Decider für sich entscheiden, über das nötige Nervenkostüm scheint er also zu verfügen. Die Frage wird sein, ob er die Euphorie nach seinem sensationellen Erfolg über Mitfavorit Ding Junhui nutzen kann oder ob ihm der Druck zu schaffen macht. Zeigt er eine ähnlich gute Leistung ist sicherlich auch ein Sieg gegen den Waliser drin.

 

 

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