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Samstag, 07 Oktober 2017 11:28

WorldSnooker gründet WSF als „mögliche“ Alternative zur IBSF

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Der nächste Streich lässt nach dem Streit zwischen der WSA und der IBSF nicht lange auf sich warten. Die Kürzel und Zusammenhänge erkläre ich hier.

Wer ist wer?
WPBSA:               World Professional Billiards & Snooker Association (Profis)
WSA:                     World Snooker Association
IBSF:                     International Billards & Snooker Federation (Amateure)
EBSA:                    European Billiards and Snooker Association

 Hier die Pressemitteilung der WPBSA zu der Gründung der WSF.

Am 5.10.2017 gibt die WPBSA bekannt, dass sie an der Gründung der WSF (World Snooker Federation) beteiligt ist und eine neue Ära des weltweiten Snookersports einläuten will. Diese WSF soll weltweit den Amateur- und Profisport im Snooker organisieren. Die WSF lädt nationale Dachverbände und regionale Dachverbände (z.B. Europa) ein Mitglied zu werden.

Es ist noch nicht lange her, dass die WPBSA mit der IBSF in Konflikt geraten ist und die Maintourplätze aus der Amateur-WM abgezogen hat.

Die EBSA hat bereits bekannt gegeben, dass sie Mitglied der neugegründeten WSF wird.

Was das bedeutet?

Die IBSF wird mit dieser klaren Ansage durch die Gründung der WSF und dem Hoheitsrecht über die Maintourtickets Probleme bekommen. Die WPBSA hat ihr Geschäftsfeld somit auf dem Amateursport weltweit ausgeweitet und arbeitet an dem Monopol.

Was bedeutet dies für den deutschen Snookersport?

Letztendlich kann der deutsche Fachverband nur Mitglieder der WSF werden, wenn deutsche Sportler an hochkarätigen weltweiten Veranstaltungen teilnehmen sollen. Das DBU-Präsidium wird sich nun über das strategische Vorgehen Gedanken machen müssen.

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Wohin geht die Reise?

Ein großes Ziel der WPBSA kann nur Olympia sein um die öffentliche Wahrnehmung zu maximieren. Dazu sind aber Bedingungen zu erfüllen, die über die Snookersparte hinausgehen. Billard wird es nur als Komplettpaket geben und allein das ist schon eine Hürde. Die Vermarktung eines olympischen Sports ist selbstredend auch lukrativer und die finanziellen Möglichkeiten durch Sponsoren und Fernsehrechte sind weitaus besser.

Beispielhafte Kriterien für olympische Sportarten

  • Zunächst müssen ein paar Grundbedingungen erfüllt sein, damit eine Sportart für die Olympiade in Frage kommt. Für die Sommerolympiade gilt:
  • Die Sportart muss weit verbreitet sein. Das bedeutet als Männersport in mindestens 75 Ländern auf vier Kontinenten vertreten, als Frauensport in 40 Ländern auf drei Kontinenten.
  • Die Sportart muss von einem Verband organisiert sein, der vom IOC anerkannt wird.
  • Sie muss sich festgelegten Anti-Doping-Maßnahmen unterwerfen.
  • Sie darf nicht auf einen mechanischen Antrieb angewiesen sein. Aus diesem Grund scheidet jede Art von Motorsport aus, Pferdesportarten aber nicht

Die Agenda 2020 des IOC gibt Aufschluss über die Zielsetzung des IOC und öffnet „neuen“ Sportarten die Tür.

Die Zentralisierung und Globalisierung des Snookersports geht also in die nächste Phase. Die WPBSA wird alles daran setzen auch für den Amateursport perfekte Events auf die Beine zu stellen und schnellstmöglich die Snookerwelt in sich zu vereinen.

Es stehen spannende Zeiten an.

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Thomas Hein

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