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Freitag, 22 April 2011 00:17

Snooker WM: Higgins und Selby dominieren

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Mit einer guten Leistung bei seinem 10:5-Auftaktsieg über Stephen Lee untermauerte John Higgins seinen Anspruch auf einen vierten WM-Titel.

Nach der ersten Session führte der "Wizard of Wishaw" schon mit 6:3, in den zweiten Abschnitt startete er gleich mit einer 124, seinem vierten Century im Match.

Eine weitere 48 brachte ihm dann sogar das 8:3. Stephen Lee baute insgesamt zu viele Fehler ein, um John Higgins wirklich gefährlich zu werden. Trotzdem kam danach die stärkste Phase des Engländers: In Frame zwölf versuchte er, ein neues höchstes Break zu holen, verschoss aber nach 101 Punkten. Als er dann auch noch auf 5:8 verkürzte, keimten bei ihm wieder Comeback-Hoffnungen auf. Doch die machte Higgins schnell zunichte: Mit Breaks von 74 und 82 Punkten machte er den Sieg perfekt.

Als Kurzarbeiter erreichte Mark Selby das Achtelfinale der WM. Gerade einmal 32 Minuten benötigte er, um aus dem 8:1 nach Tag eins seines Matches gegen den WM-Debütanten Jimmy Robertson ein 10:1 zu machen. Während Robertson wie schon am Vortag zu nervös agierte, um Normalform zu erreichen, hatte sich Selby gesteigert. Mit einer 107 in Frame zehn startete er in die kurze Session. Im elften Frame versuchte er dann ein Maximum, kam aber nur auf 49 Punkte, ehe er die Position verlor und Blau verschoss. Eine 35er-Clearance bedeutete dann aber den Sieg für ihn. Wie im Vorjahr trifft Selby nun in der Runde der letzten 16 auf Stephen Hendry. "Ich werde mich unbedingt steigern müssen", wusste er nach seiner durchwachsenen Leistung zum Auftakt.

Offensiv-Festival zwischen Trump und Gould

Im ersten Achtelfinale stürmte ein beinahe wie entfesselt lochender Mark Williams gegen Jamie Cope mit 7:1 in Führung. Nicht einmal 89 Minuten benötigte "The Welsh Potting Machine" für seine Gala. Allerdings machte ihm ein sehr formschwacher Cope das Leben auch leicht. Bei den meisten Safeties von Cope blieb ein Einsteiger für Williams liegen, und das Lochspiel des "Shotgun" stimmte auch vorne und hinten nicht. Während Williams ein Top-Break von 72 spielte, kam Cope über eine magere 38 als höchste Serie nicht hinaus.

Das erwartete Offensiv-Festival lieferten sich Judd Trump und Martin Gould. Mit 5:3 führt China-Open-Champion Trump, der in der ersten Runde auch Titelverteidiger Neil Robertson ausgeschaltet hatte, nach der ersten Session. Unter anderem mit Breaks von 54 und 92 Punkten ging Trump mit 3:0 in Führung, doch die nächsten drei Durchgänge holte sich Gould mit einem höchsten Break von 75 Zählern. Eine 80 brachte Trump aber wieder in Führung. In Frame acht hatten beide ihre Chancen und beide agierten in einigen Situationen auch unglücklich, doch mit dem Lochen von Gelb bis Blau rettete Trump den knappen Vorsprung in die Nacht.

eurosport.yahoo.com
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Thomas Hein

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