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Sonntag, 31 Januar 2010 11:37

Welsh Open: Carter vor der letzten Hürde

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Ali Carter zieht mit einem Sieg über Stephen Maguire ins Finale der Welsh Open ein und hat somit die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Vor diesem Ziel steht die Nummer Eins im Provisional Ranking: John Higgins. 

Den Finaleinzug erkämpfte sich Carter mit einem 6-3 Sieg gegen Stephen Maguire. Es war ein gutes Match zwischen dem Engländer und Schotten. Insgesamt gab es sieben Breaks mit 50 oder mehr Punkten. 
Schon vor der Pause zeugte Carter von Dominanz und konnte mit Breaks von 64 und 95 Punkten mit 3-0 in Führung gehen. Zum Midsession Interval konnte Maguire noch auf 1-3 verkürzen, bevor er den nächsten Frame abgeben musste. Es ging im Wechsel weiter: Jeweils ein Frame für Maguire, dann Carter und wieder für den Schotten. Im achten Frame snookerte Maguire sich nach einer Roten selbst. Insgesamt zehnmal versuchte er die Grüne zu treffen - vergeblich. Er vergab 40 Punkte an Carter, der jedoch eine einfache Schwarze verfehlt, woraufhin Maguire den Tisch zum 3-5 abräumt. 
Nach einer schwachen Safety im neunten Frame konnte Carter mit einem 80er Break das Match für sich entscheiden. "Ich hatte etwas Glück mitten im Match. Beim 5-2 war ich unter Druck. Ich sah schon die Zielgerade zu früh und verfehlte eine leichte Schwarze.", so der Sieger Carter nach dem Match. "Danach habe ich es so gemacht wie in der vergangenen Woche, indem ich einfach gespielt habe und nicht erwartet habe zu gewinnen oder zu verlieren. Stephen wird sich über sich selber ärgern." 
Und so war es auch seitens Stephen Maguire: "Ich hätte in der ersten Runde verlieren sollen. Ich kam jedoch bis zum Halbfinale, also sind die paar Ranglistenpunkte in Ordnung. Sobald jemand nur ein wenig anständig gegen mich spielt, verliere ich. Und so wie ich spiele kann man nicht erwarten ins Finale zu kommen." Maguire urteilte nach seiner Niederlage etwas zu streng mit sich selbst. Immerhin spielte er äußerst stark gegen Mark Williams im Viertelfinale und hätte er diese Leistung auch gegen Carter abrufen können, hätte er sicherlich gute Aussichten auf das Finale gehabt. 


Im Finale wird "The Captain" auf den dreifachen Weltmeister John Higgins treffen. Dieser gewann 6-4 gegen den ebenfalls dreifachen Weltmeister Ronnie O'Sullivan. Diese Saison trafen sich O'Sullivan und Higgins bereits in jedem der vier Ranglistenturniere, wovon dreimal der Schotte Higgins als Sieger hervor ging. 
Vor dem Midsession Interval konnte jedes mal "The Rocket" in Führung gehen, jedoch erzielte Higgins immer direkt den Ausgleich. So auch im vierten Frame, als John Higgins mit einer Total Clearance von 138 Punkten das derzeitig höchste Break des Turniers spielte. 
Nach der Pause konnte Higgins nach einem eher schlechten Frame in Führung gehen. Der Ausgleich folgte jedoch sofort und anschließend auch die Führung für O'Sullivan. Näher an den Sieg als mit dem 4-3 kam O'Sullivan jedoch am Abend nicht mehr. Drei Frames in Folge gingen an Higgins, darunter auch eine 55er Clearance und ein Break von 68 Punkten. "Manchmal hat man einfach einen Lauf gegen einen Spieler und ich nehm gerne jeden Sieg gegen Ronnie.", sagte Higgins nach der Partie. "Das Finale wird hart. Ali spielt wieder so wie er spielen kann. Ich bin mir sicher, dass es ein großes Match wird."

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Thomas Hein

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