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Dienstag, 25 Mai 2010 20:25

Ein wenig zu sehr Gentlemen

geschrieben von

Tag 1 der International Open ist vorbei und Sascha Lippe lässt in seiner Gruppe der Niederländerin, Manon Melief den Vortritt und scheidet bereits in der Gruppenphase aus.


„Mein Cue war nicht mitgeliefert worden und ich spielte mit dem 20cm kürzeren Cue von Anne Hirsch die ersten Matches und gewann. Gegen die Niederländerin kam kurz zuvor mein Cue an und ich verlor 0:2. Im direkten Vergleich war ich somit Gruppendritter und schon in der Vorrunde ausgeschieden. Schönen Dank,“ kommentierte Sascha die kleine Sensation.

Diana Stateczny:

„Im Ersten Frame war ich noch sehr unkoordiniert da ich noch nicht richtig anwesend war. Da einiges auf den Straßen los war fuhren wir 45min zum Spielort und kurz darauf wurde mit den Matches begonnen.

Die weiteren Frames und Matches fühlte ich mich wohl meine Nervosität wahr ungewöhnlich niedrig dieses mal. In meinen gesamten Frames machte ich mehrere kleine 20er Serien und sogar eine 42 nur mit Rot Blau :-) Freu. Das erlernte in den letzten Monaten kam mal wieder zum Vorschein. Ansonsten war es eine schöne Erfahrung die International Open mit spielen zu dürfen, die Leistung der Spieler war schon sehr schwankend.

Hier und da waren einige wenige echte Kracher bei, die einen Traum von Stoß hatten. Das Cafe hatte 9 Tische das Material war neu, sogar die Kugeln wurden frisch ausgepackt. Das Tuch war allerdings sehr langsam aus welchen Gründen auch immer.

Im Großen und Ganzen war ich ganz zufrieden mit meinem Spiel natürlich wäre ich gern aus der Gruppe rausgekommen aber das war schon ein schwieriger Auftrag den ich da hatte. Wenn ich mich weiter so gut und ruhig fühle und die nächsten Tage meine Leistung noch ein klein wenig Steigern kann bin ich vollsten zufrieden.

Morgen ist erst mal ein Tag Ruhepause für mich da die International Open weiter gehen wo ich hoffentlich noch einige gute Spiele sehen werde. Ich freu mich natürlich riesig wenn ich selber am Donnerstag wieder am Tisch stehen darf“.

Lasse Münstermann:

„Drei Tische sind noch nicht fertig aufgebaut. Führt zu Verschiebungen. Draw gestern nach viel Aufregung um 22 Uhr raus und offiziell. Ich war auf einmal ein Däne... Egal.

9:30uhr. Keine Striche auf den Tischen, keine Rests und Kugeln da. 10 Uhr Start, kein Stoß Einspielzeit.

Costa Connaris: Frame 1: Erste Chance mach ich 48 und bekomme auf Schwarz Kick. Er schießt aus. Ok. 2. Frame ein Safefehler. 0:2 Nicht Ok!

Die anderen 3 liefen gut. Der Holländer hat sich von mir noch eine schöne 116 angeguckt. Letzte 32 direkt im Anschluss gegen Anthony Brabin aus Zypern. Mit

zwei 60ern 2:0 in Führung gegangen. Dann 3:0 gewonnen.Fühle mich gut, freu mich auf morgen“.

 

Anne Hirsch:

Nachdem ca. 3h zu spät in die 2. Runde gestartet wurde, wurde erstmal mein Gegner gesucht. ... und nach ca. 15 Min. im Nebenraum beim spielen des ersten Matches entdeckt. Was ne Organisation. :) Ich spielte dann also gegen jemand anderen und habe mich gefreut endlich wieder meinen Queue in den Händen zu halten. Nach zwei relativ kurzen Frames und immernoch kalten Händen stand es dann 0:2 gegen mich.

Das zweite Match spielte ich gegen den zuerst angedachten Gegner. Beide Frames waren umkämpft. Ich konnte mich jeweils in den Schlussphasen durchsetzen. Das Stoßgefühl war auch erheblich besser als im Match zuvor.

Ohne Verschnaufpause ging es dann auch ins dritte Match. Den ersten von Safetyspiel geprägten Frame habe ich knapp verloren. Im zweiten ging mir dann die Puste aus. 0:2 verloren.

Das letzte Match war ne klare Angelegenheit. Mein Gegner nutzte jede noch so kleine Chance. Da halfen auch kein wiedererlangtes Stoßgefühl und kleinere Breaks mit gutem Ausstieg. Auch 0:2 verloren.

Insgesamt war's nen gelungener Tag zum warm werden und erste Eindrücke sammeln. Morgen können wir uns zurücklehnen, zusehen und lernen. ;-) Freue mich schon wieder drauf am Tisch zu stehen und das Grün zu fühlen. :))

Karl-Heinz Beggel:

Nachdem die Anreise recht gut geklappt hat sind wir guten Mutes (trotz 120,00 EUR Zuschlag für Mehrgepäck – danke an Lufthansa) gut in Bukarest gelandet. Auch der Pick-Up Service hat einwandfrei funktioniert.

Nachdem wir gestern das doch recht große Hotel inspeziert hatten, sind wir doch beim Betrachten der Snookerräume erst einmal geschockt gewesen. Bei einem der beiden Snookerräume wurde mit dem Aufbau der Tische noch nicht einmal begonnen und da war schon 22.00 Uhr am Abend. Am nächsten Tag sollte das Event in der Früh ja bereits beginnen. So kam es wie es kommen musste, das Event wurde in 2 verschiedenen Lokation gespielt. Im Hotel wurden 6 Tische rechtzeitig fertiggestellt und in der Snooker Academy in Bukarest wurde auf den restlichen 8 Tischen gespielt.

Das Material war in beiden Spielstätten relativ identisch, wobei die Banden einen sehr geringen Abschlag hatten. Man muss richtig ordentlich Gas geben, wenn der Spielball wieder weit aus der Bande kommen soll. Dieses Problem wurde von allen Spielern einheitlich „bemängelt“.

Zu meinem eigenen Spiel. Mit diesem war ich sehr zufrieden, konnte ich gleich meine Auftaktbegegnung gegen den Belgier Renaud DEVRIESE mit 2:1 gewinnen. Im nächsten Spiel gegen Alex Borg aus Malta gingen beide Frames über Pink und so verlor ich die Partie denkbar knapp mit 2:0.

Mein drittes Spiel bestritt ich gegen den Ukrainer Viktor Myroniuk, welchen ich doch recht deutlich mit 2:0 besiegen konnte. Somit hatte ich schon 2 Siege auf meinem Konto und die letzte Partie musste die Entscheidung bringen, ob ich in die Zwischenrunde einziehen kann. Mein Gegner war Roy Fernandez aus Isreal, welcher in seiner vorherigen Partie bereits gegen Alex Borg gewonnen hat.

Das erste Frame ging sehr deutlich an Roy, wobei er seine Klasse am Snookertisch unter Beweiss gestellt hat. Speziell bei den langen Bällen hat er keine Schwäche gezeigt. Im 2. Frame hat sich dann das Bild gewechselt und ich war von Beginn an voran. Beim Spiel auf die Farben (braun noch auf dem Tisch) war ich mit 25 Punkten voran und Roy benötigte bereits Snooker. Nach dem 4. Versuch gelangt es ihm auch, mir diesen zu legen. Mit einem Freeball (Longpot Blau) versenkte er braun, blau und pink. Schwarz lag an der Bande und er konnte nur eine Sicherheitsablage spielen. Nach jeweils 3 Versuchen hat er dann die Chance genutzt und die schwarze zum 2:0 Erfolg eingelocht.

Ich war mit dem Abschneiden sehr zufrieden und kann mit einer 2:2 Bilanz den 3. Platz in der Gruppe einstreichen. Somit bin ich für das eigentliche Turnier – die EM gut vorbereitet. Bis dahin werden auch hoffentlich die restlichen 10 Tische im Hotel aufgestellt sein.

Der Tag von Stefan:

Er musste seine Gruppenspiele in der National Snooker Federation of Romania bestreiten. Sein erster Gegner war dann auch der spätere Gewinner der Gruppe – der Israeli David Vitzman. Stefan fand im ersten Frame zu spät in sein Spiel und daher ging dieser deutlich an David. Im zweiten Frame hatte Stefan die Spiess umgedreht und diesen seinerseits recht klar gewonnen. Der 3. Frame musste die Entscheidung bringen, welcher dann auf die Farben entschieden wurde. Hier hatte dann David das bessere Ende für sich.

Dann kam der Niederländer Coen Fool, wobei das Spiel nicht durch hohe Breaks gekennzeichnet war. Coen gewann die Partie dann mit 2:0. Im dritten Spiel konnte Stefan den ersten Sieg verzeichnen. Er gewann gegen den Rumänen Ovidiu Iane klar mit 2:0. Im letzten Spiel ging es dann gegen den jungen Rumänen Mario Amzar, welche er beide Frames auf Schwarz entschieden wurden. Hier ging dann Mario als Sieger vom Tisch.

 

Weitere Informationen über die Gruppenergebnisse: www.esnooker.pl

 

005l
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006m
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008m
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011
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019
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023
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035
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042
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047
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051
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CIMG2870
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CIMG2871
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CIMG2876
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Diana Bochum HBF
Diana Bochum HBF
Lasse_Patrick_Diana
Lasse_Patrick_Diana
Patrick_Diana Bochum HBF
Patrick_Diana Bochum HBF

Anmerkung:

Leider sind die Ergebnisse auf der Veranstaltungsseite nicht unbedingt vollständig.

Gelesen 2018 mal
Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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