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Montag, 17 Januar 2011 11:34

Masters - Ding Junhui triumphiert über Fu

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Am Ende war das Masters-Finale in London ein Triumphzug für Ding Junhui: Mit 10:4 schlug der 23-Jährige Marco Fu klar und verdient. Nach der UK Championship hat Ding mit dem Masters den zweiten der drei großen Titel gewonnen und auch den dritten schon ins Auge gefasst: "Die WM? Will ich gewinnen."

Als Ding nach seinem Sieg von John Parrott auf das Masters-Finale 2007 angesprochen wurde, das er gegen Ronnie O’Sullivan mit 3:10 verloren hatte, machte Ding klar, dass er heute ein besserer Spieler ist: "Mein Allround-Spiel ist besser geworden, ich bin erfahrener und kann mich besser auf den Tisch konzentrieren."

Fu: "Da hätte ich lochen sollen"

Gegen den letztendlich chancenlosen Marco Fu hatte Ding Junhui den Grundstein zum Sieg schon in der ersten Session gelegt, nach der er mit 6:2 führte. Breaks von 120, 74, 66, 61 und 60 Punkten hatte er dabei gespielt. Aber auch den knappen fünften Frame hatte Ding geholt, als er am Ende von Braun bis Schwarz abräumte und auf Schwarz gewann. Marco Fu hatte zu viele Probleme mit den langen Einsteigern und war auch in seiner Chancenverwertung nicht konstant genug, um Ding wirklich unter Druck zu setzen. Lediglich bei seinen Breaks von 80 und 82 Punkten ließ Fu die Klasse erkennen, die ihn ins Endspiel gebracht hatte.

Am Abend schien dann aber ein Comeback von Marco Fu plötzlich wieder möglich. Mit Serien von 69, 38 und 56 Punkten holte er sehr schnell die ersten beiden Frames der Session. Ding Junhui bog in Frame elf wieder auf die Siegesstraße ein. Dabei lag das 5:6 für Fu in der Luft, als er von Gelb bis Blau lochte und Ding Snooker brauchte. Dass er dann Pink nicht versuchte, in die Tasche zu rollen, sondern eine Safe-Versuch spielte, gestand Fu selber als Fehler ein: "Da hätte ich lochen sollen." So zwang Ding seinen Kontrahenten auf Pink in ein Foul; Fu verfehlte den Ball und lochte stattdessen Weiß. Mit Ball in Hand putzte Ding auch noch Pink und Schwarz vom Tisch und lag so wieder mit 7:4 vorne.

Danach war Ding Junhui nicht mehr zu stoppen. Mit Breaks von 94, 83 und 85 Punkten gerieten die letzten drei Durchgänge des Endspieles zu einem Triumphzug und zu einer Demonstration der Stärken von Ding Junhui.

Rolf Kalb / Eurosport
eurosport.yahoo.de

FINAL (best of 19 frames)
Ding Junhui (Chn) 10-4 Marco Fu (HK)

136-0 (120) 74-0 (74) 18-84 (80) 71-42 57-46 0-82 (82) 68-17 (60) 82-30 (66) 1-73 (69) 5-94 (56) 77-74 5-95 (94) 12-83 (83) 6-86 (85)
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Thomas Hein

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