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Dienstag, 13 April 2010 19:23

PIOS7: Kein Wunder von Prestatyn

geschrieben von
Das siebte und vorletzte Turnier der PIOS-Serie ist aus deutscher Sicht nicht gut gelaufen. Die Chance auf einen der begehrten ersten acht Plätze ist dadurch in weite Ferne gerückt. Aber unsere Jungs geben nicht auf.

Das siebte und vorletzte Turnier der PIOS-Serie ist aus deutscher Sicht nicht gut gelaufen. Die Chance auf einen der begehrten ersten acht Plätze ist dadurch in weite Ferne gerückt. Aber unsere Jungs geben nicht auf.

 

Runde 1:
Sascha Lippe (77) 2-4 (66) Jamie O'Neill 
Hugh Abernethy (61) 4-0 Lasse Munstermann 

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Sascha Lippe Tagebuch:

Ergebniss 4:2 für Jamie O'Neill (Platz 6 aktuelle PIOS Rangliste) 
Breaks:  
Sascha 77 
Jamie 66 

“Im ersten Frame gehe ich mit 48 in Führung nachdem ich durch gutes Safespiel schlechte Safes von ihm erzwungen habe und die Longpots mache. Dann macht er einen schweren Longpot von Weiß press Kopfbande und schießt mit 66 den Tisch leer. Sehr schweres Break. 

Ich lass mich nicht verunsichern weil ich sowas jeden Tag erlebe in der Academy. Ding Junhui, Liang Wenbo und Peter Ebdon haben mir sowas schon öfter reingedrückt. Ich spiel weiter ziemlich solide und gleiche zum 1:1 mit einem Break von 34 bis er die Kugeln aufbaut aus. 

Im nächsten Frame hatte er zwei schwere Longpots zu Frame-winning-Breaks genutzt und geht wieder 2:1 in Führung.  

Im vierten Frame gehts ziemlich heiß hin und her. Kaum Fehler von beiden, nur die Splits bremsen beide. Ich bin bei Gelb auf einmal geht der Feueralarm los. Alle müssen raus. Nach ca 25 Minuten gehts weiter. Ich hab mir ne schöne Variante ihn zu safen ausgedacht. Geh an den Tisch und verhaue den Stoß vollkommen. Er geht mit 3:1 in Führung. 

Im nächsten Frame spiele ich das wohl schwerste Doctorbreak meines Lebens von 77 zum 3:2. 

Im letzten Frame sind wir gleich auf als er mich zu einem Longpot zwingt den ich mehr oder weniger als Shot-to-something spielen kann. Sprich, loch ich habe ich Fortsetzung mit Schwarz die nur 20cm von der anderen Ecktasche liegt. Verschieß ich hat er nur schwere Bälle auf Mitte liegen oder eben den verschossenen Ball. Ich loche, muss dann die Schwarze sanft spielen um im unteren Feld zu bleiben, Weiß verläuft auf die Tischbreite um ein bissl zu viel und Schwarz klappert. Er macht 40 und holt sich den Frame.  

Auch wenns erneut eine 1.Rundenniederlage war bin ich nicht enttäuscht denn die PIOS Turniere sind für mich nur noch weitere Trainingschecks vor der EM und/oder International Open Ende Mai - worauf muss ich meinen Fokus setzen, mach ich die richtigen Dinge oder vernachlässige ich wichtige Bereiche. Ich spüre das sich die Arbeit langsam bezahlt macht denn zu keinem Moment des Matches fühlte ich mich unsicher oder nicht in der Lage das Spiel zu gewinnen. Peter Ebdon hat mir eine Menge gute Tips gegeben und ich spüre wie die Saat zu wachsen beginnt“.
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Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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