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Samstag, 01 Mai 2010 00:11

WM '10: Robertson und Dott bauen ihre Führung aus

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Die Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield nähert sich ihrem Höhepunkt. Noch sind die Finalteilnehmer nicht bestimmt, jedoch konnte sich in beiden Partien Favoriten herausbilden.

Der Qualifikant Graeme Dott konnte nach der zweiten Session seine Führung gegen Mark Selby weiter ausbauen. Mit 5-3 ging „The Pocket Dynamo“ in die zweite von vier Sessions und schaffte auch direkt seine Führung auf 6-3 auszubauen. Knapp konnte sich Selby den nächsten Frame mit 68-66 erkämpfen. Deutlicher war das Ergebnis zum 6-4 mit einem 53er Break vom Engländer, jedoch genauso deutlich war der darauffolgende Frame von Dott mit einem 84er Break, womit er zum Midsession Interval 7-5 führte. Direkt nach der Pause gelang dem Schotten sogar ein 146er Break, womit er nur Knapp der Prämie von 147.000 Pfund für ein Maximum Break entgeht. Das Preisgeld für das höchste Break muss er sich noch mit Mark Allen teilen, der ebenso ein 146er Break spielte – vorausgesetzt es gelingt keinem anderen Spieler ein Maximum Break von 147 Punkten oder mehr zu spielen.
Nach einem kurzen Rückschlag konnte Dott die letzten zwei Frames der Session mit Breaks von 66 und 86 Punkten gewinnen, womit er mit 10-6 um 11 Uhr in die dritte Session starten wird.

Graeme Dott zeigt sich derzeitig in Sheffield in herausragender Form. Nachdem der Weltmeister von 2006 sich seinen Platz in den Top 16 zurück erkämpfen konnte stehen seine Chancen doch überaus gut dieses Jahr als Weltmeister nach Hause zu fahren. Es ist ein erstaunliches Comeback des Schotten, der dieses Jahr in der Rangliste auf Position 28 startete.

„Thunder from Down Under“ in überragender Form

Eine überaus komfortable Führung konnte sich der derzeitige beste australische Spieler Neil Robertson gegen Ali Carter erspielen. Nach der dritten Session führt Robertson mit 15-9 und benötigt somit nur noch zwei Frames um als zweiter Spieler aus Australien ein Finale der Weltmeisterschaft zu erreichen. Der erste und einzige Australier war Eddie Charlton, der 1975 im Finale stand.
Die dritte Session begann mit schönen langen Bällen, besonders Robertson spielte diese stark. Jedoch fand keiner der beiden Kontrahenten ins Spiel und nach einem 38 minütigen Frame konnte Carter diesen gewinnen. Danach dominierte Robertson, der mit Breaks von 48, 43, 116, 78 und 51 Punkten vier Frames in Folge gewinnen konnte und mit 14-7 führte. Hätte er die restlichen drei Frames ebenfalls gewonnen, so hätte er sogar einen Tag Pause vor dem Finale haben können. „The Captain“ schaffte jedoch zwei Frames zum 14-9.
Nach einem spielerisch durchaus guten letzten Frame der Session war es Robertson, der diesen gewann und auf ein 15-9 ausbauen konnte. Nachdem er die entscheidende Pinke lochte jubelte Robertson bereits – zurecht. Sollte sich das Spiel morgen Nachmittag um 15:30 Uhr fortsetzen, so steht dem Australier nichts mehr im Wege zu seiner ersten Finalteilnahme bei einer Snooker-Weltmeisterschaft.

Als deutlicher Favorit wird Neil Robertson morgen in sein Match gehen, jedoch hat er noch keine Garantie für seinen Einzug ins Finale. Er selbst hat es ja schon geschafft einen 5-11 Rückstand gegen Martin Gould aufzuholen, dem ebenfalls nur zwei Frames zum Sieg fehlten.
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Thomas Hein

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