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Thomas Hein

Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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Allseits beliebt sind Trainingskurse, Trainingstage und Trainingswochen in der Snookerakademie auf www.15reds.de. Trainingsbücher aus der PAT-Snookerreihe kann man auf www.pat-snooker.com bestellen.

Eine Auswahl meiner Trainingsvideos kann man sich auf www.youtube.com/user/snookermania2011/videos anschauen.

Die English Open 2023 sind zurück und bilden den Auftakt zur Home Nations Serie. Eurosport wird das Turnier live übertragen.

Die English Open sind Teil der prestigeträchtigen Home Nations Serie und starten in ihre achte Saison. Im vergangenen Jahr fand das Turnier im Dezember statt und markierte die triumphale Rückkehr von Mark Selby in den Kreis der Turniersieger.

Das emotionale Finale endete mit einem 9:6-Sieg von Selby über Luca Brecel, wodurch er die Steve Davis Trophy zum zweiten Mal gewann und sich als erster Spieler diesen Titel zweimal sicherte.

English Open 2023


Turnier-Informationen (Hauptfeld)

Location: Brentwood, GB
­Start: 02.10.2023
Ende: 08.10.2023
Preisgeld gesamt: 427.000 GBP
Preisgeld Sieger: 80.000 GBP
Status: Ranglistenturnier
Titelverteidiger: Mark Selby
Spielplan/Ergebnisse: snooker.org


English Open 2023: TV-Übertragungen

 

(Eurosport Deutschland, nur Erstausstrahlungen)

Montag, den 02. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Montag, den 02. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Dienstag, den 03. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Dienstag, den 03. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Mittwoch, den 04. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Mittwoch, den 04. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Donnerstag, den 05. Oktober 2023: 14:00 - 18:00 E1 live

Donnerstag, den 05. Oktober 2023: 20:00 - 00:00 E1 live

Freitag, den 06. Oktober 2023: 12:45 - 17:00 E1 live

Freitag, den 06. Oktober 2023: 21:15 - 23:00 E1 live (discovery+ ab 20:00)

Samstag, den 07. Oktober 2023: 13:45 - 17:30 E1 live

Samstag, den 07. Oktober 2023: 19:45 - 23:30 E1 live

Sonntag, den 08. Oktober 2023: 13:45 - 17:00 E1 live

Sonntag, den 08. Oktober 2023: 19:45 - 23:00 E1 live

English Open 2023 bei discovery+

Alle Sessions (siehe Zeitplan) werden bei discovery+ ohne Werbeunterbrechung live gestreamt. Die Nachmittags- und die Abendsessions werden bei discovery+ auch auf Deutsch kommentiert (kein deutscher Kommentar bei den Sessions um 11:00 Uhr).

Wie schlägt man einen Selby? Am besten mit dessen eigenen Waffen. Mark Williams ging auf dem Weg zum 25. Titel in seinem 40. Ranglistenfinale die ganz harte Tour – hungrig, tiefenentspannt und mit eisernen Nerven. Das 10:7 im Endspiel der British Open beschert ihm 100.000 Pfund und die Teilnahme am Champion of Champions im November.

Vor dem Match hatte Mark Selby noch gewitzelt: „Erstaunlich, wie gut Willo drauf ist. Und das in seinem Alter, mit 62? Oder schon 63?“ Nach seinem Triumph konterte der 48-jährige Williams grinsend, er habe immerhin den „gegen den drittbesten Spieler aller Zeiten“ gewonnen, was den Freund und Kameraden ein kleines bisschen zusammenzucken ließ.

Katze oder Maus?

Den ersten Knackpunkt setzte Williams schon im allerersten Frame, den er nach 54 Minuten für sich entschied. Das Momentum nutzte er bis Frame sechs zu einer 5:1-Führung, darunter eine 110 und eine 133. Dann packte Selby sein berühmtes B-Spiel aus und biss sich auf 3:5 zurück ins Match. Er kam aber bis zum Schluss nicht mehr entscheidend heran, obwohl er alles einsetzte, was sein Spiel berühmt und berüchtigt gemacht hat. ITV-Experte Alan McManus kommentierte das Geschehen mit den Worten: „Selby liebt das Katz-und-Maus-Spiel. Aber er ist ungerne selbst die Maus.“

37 Millimeter vor dem Re-Rack

Typisch für den Verlauf des Matchs waren die beiden letzten Frames, die Williams, jeweils mit hohem Rückstand, noch mit betonhartem Matchplay und sahnigen Zuckerbällen in entscheidenden Momenten für sich entschied. Frame 17 stand gar kurz vor dem Re-Rack, obwohl Williams schon Snooker brauchte, aber irgendwann die Lust verlor, sich mit Selby drei Rote an der Fußbande endlos auf 37 Millimetern hin und her zu schieben.

Vor allem einen dürfte der nervenzerfetzende Mitternachts-Marathon schwer begeistert haben: den Namensgeber der Trophäe. Clive Everton, bis 2022 legendärer Snooker-Journalist und jahrzehntelanger Herausgeber des Printmagazins Snooker Scene, gilt als großer Liebhaber taktisch geprägter Scharmützel.

Hartes Brot daheim und unterwegs

Zusätzliches hartes Brot fand der zweitälteste Champion der modernen Snookergeschichte bereits im Vorfeld des Championats auf dem Tisch: „Meine Frau fand, ich sei zu dick, und hat mir eine strenge Diät verordnet. Ich durfte im letzten Monat vielleicht einmal was Gebratenes essen. Ich merke bislang zwar nix von dem, was das gebracht haben soll. Aber ihr wisst ja: Mit dem Boss legt man sich besser nicht an.“

Zumindest die sportlichen Erfolge der asketischen Lebensweise sprechen für sich: In der persönlichen Bilanz konnte Williams gegen Selby auf 12:13 verkürzen, sein Sieg in Cheltenham ist sein dritter British-Open-Titel nach 1997 und 2021, er hat bereits jetzt rund halb so viele Centuries auf dem Konto wie in der gesamten letzten Saison, und den Rekord als ältesten Champion aller Zeiten könnte er dem Waliser Ray „Dracula“ Reardon auch noch abnehmen: Ray gewann 1982 gegen Jimmy White den Grand Prix im Alter von 50 Jahren und 14 Tagen. Mark Williams feiert am 21. März 2025 seinen 50. Geburtstag.

Was gab’s noch?

Williams‘ Halbfinale gegen Hossein Vafaei stand auf des Messers Schneide und hätte auch in der anderen Richtung deutlich ausgehen können. Dem persischen Queue-Künstler fehlte es schlicht an Killerinstinkt. Spätestens nach Vafaeis brillanter 135 zum 3:4 war Williams „kurzzeitig wie weggetreten, da ging gar nichts mehr“, aber Vafaei verlor mehrfach die Stellung in aussichtsreichen Breaks.

Völlig von der Rolle war Mark Selbys Halbfinalgegner Xiao Guodong beim 0:6. Der erfahrene chinesische Allrounder versiebte in Frame drei im Finale auf die Farben eine simple Gelbe vom Punkt und fand nicht mehr ins Spiel zurück. Als Trostpflaster nahm er neben seiner Halbfinalprämie von 20.000 Pfund noch 5.000 Pfund für das höchste Turnierbreak mit – einer 140 aus seinem starken 5:3-Viertelfinale gegen Tom Ford.

Weiter von seinem ersten Silberpokal träumen muss Cheltenhams Lokalmatador Jack Lisowski, der ein Turnier mit großer Klasse spielte, aber nach einem Re-Rack im Decider des Viertelfinals mit 4:5 gegen Mark Selby unterlag.

Die Karawane zieht weiter

Bereits am heutigen Montag zieht die Karawane weiter: In Brentwood startet mit den English Open das nächste Turnier mit 128 Kandidaten. Die beiden Auftaktmatches von Selby und Williams wurden auf den Dienstag verschoben. Und wenn das Eheweib der „Welsh Potting Machine“ ein Herz hat, bekommt der Gatte am Ruhetag ausnahmsweise mal wieder was auf den Löffel, das mehr als nur eine halb verhungerte Kaulquappe satt kriegt.  

***

 

Text: Matthias Breusch, Snooker-Geschichten (satz-ball.de)

Nach dem European Masters von Nürnberg spielt sich die Profiszene mit dem zweiten großen Turnier der Saison warm für den mit Events gespickten Kalender. Diverse heiße Favoriten hat es im Kurzprogramm des „Best of Seven“ jedoch früh kalt erwischt. Und ein Talent ist gar an der Snooker-Bürokratie gescheitert. Der Zwischenstand vor dem Viertelfinale …

Text: Matthias Breusch, Snooker-Geschichten (satz-ball.de)

Luca bleibt entspannt

Prominentestes Opfer des „wilden“ Auslosungsmodus ohne Setzliste war Weltmeister Luca Brecel, der bereits in der ersten Runde gegen Ding Junhui im Decider seine Pläne begraben musste, die verletzungsbedingte Absage von Ronnie O’Sullivan (seit längerem immer wieder auftretende Beschwerden im rechten Ellenbogen) zum Sprung auf Platz eins der Weltrangliste zu nutzen. Nach dem 3:4 zeigte er sich wie immer entspannt: „Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich bei dem einen oder anderen Turnier weit komme.“

Auch Mark Allen hätte in Cheltenham die neue Nummer eins werden können – aber er scheiterte nach einem ungefährdeten 4:1 gegen Anthony McGill chancenlos mit 0:4 in Runde zwei gegen Kyren Wilson. In den ersten drei Frames machte The Pistol einen einzigen Punkt.   

99 Plätze, vier Centuries

Judd Trump nutzte selbst eine Spitzenleistung nichts gegen den 99 Weltranglistenplätze tiefer notierten Hammad Miah. Nach furiosem Auftakt beider Spieler mit vier Centuries zum 2.2 hielt Hammad das hohe Niveau bis in den Decider, wo er nach einer missglückten Safety von Judd im black ball game die Sensation perfekt machte.

Neil Robertson musste ebenfalls in der Runde der letzten 64 die Segel streichen, nach einem deutlichen 1:4 gegen Si Jiahui, den Sensations-Halbfinalisten der WM im Frühjahr. Mit dem gleichen Ergebnis war für John Higgins gegen Robbie Williams Feierabend.

Schwarzer Abend für Ryan Day

Ins Rampenlicht schob sich der indische Tour-Neuling Ishpreet Singh Chadha, der Stuart Bingham mit 4:2 nach Hause schickte. „Ich habe schon 2015 alle Matches bei seinem WM-Sieg in voller Länge verfolgt“, erklärte er fröhlich seine ausführliche Vorbereitung auf das Match.

Titelverteidiger Ryan Day schaffte es zwar bis unter die letzten 32, erlebte gegen Ali Carter beim 2:4 in einer zerfahrenen Begegnung allerdings einen rabenschwarzen  Abend mit etlichen Lochfehlern.

Das verflixte 13. Match

Der formstarke Barry Hawkins sah bis zum Achtelfinale aus, als könne er nach dem Titel bei den European Masters mit der Clive Everton Trophy gleich den nächsten Pokal stemmen. Nach zwölf Siegen riss seine Serie im 13. Match gegen den chinesischen Rookie He Guoqiang, wenn auch nur knapp mit 3:4 im Decider. He ist als 122. der Rangliste die größte Überraschung im Viertelfinale.

Lisowski meistert hartes Programm

Souverän spielten sich erwartbare Titelaspiranten unter die letzten Acht. Mark Williams jeweils 4:2 gegen Stephen Maguire, Gary Wilson und Ding Junhui. Mark Selby gegen Ben Woolaston (4:2), Si Jiahui (4:1) und seinen Freund David Gilbert, der höchst unglücklich im black ball-Finale des Deciders den Spielball versenkte. Local hero Jack Lisowski setzte sich in einem harten Programm nervenstark mit 4:3 gegen Joe O’Connor und Shaun Murphy sowie mit 4:2 gegen Matt Selt und Irlands Urgestein Fergal O`Brien durch.

Die Paarungen für Freitag, den 29. September:

He Guoqiang – Hossein Vafaei (14:00 MESZ)

Mark Williams – Fan Zhengyi (14:00 MESZ)

Mark Selby – Jack Lisowski (20:00 MESZ)

Tom Ford – Xiao Guodong (20:00 MESZ)

Morgens um zehn in Polen

Eine Randgeschichte des Turniers verdeutlicht hingegen, wie sich die auf Britannien konzentrierten Prioritäten der World Snooker Tour auf die weniger prominenten Spieler außerhalb des Inselreichs auswirken. Julian Bojko, Finalist der Junioren-EM 2023, meldete sich am 22. September in einem Appell für „mehr Fairness für alle Spieler, aber vor allem für Spieler in Übersee“ auf seiner Facebook-Seite zu Wort. Als Nummer eins der Q-School-Liste stand der 18-jährige Ukrainer als erster Nachrücker für das Teilnehmerfeld der British Open bereit.

„Ich erhielt während der Qualifikation eine E-Mail, ob ich einen zurückgezogenen Spieler ersetzen könnte. Die Mail kam morgens um zehn, das Match war am selben Tag um ein Uhr mittags angesetzt. Da ich derzeit in Polen lebe und es praktisch unmöglich ist, in drei Stunden von Warschau nach Leicester zu kommen, musste ich die Einladung ablehnen. Rory McLoud, seinerzeit Nummer sieben der Liste, nahm an. Zu meiner Überraschung bekam ich keine weitere Einladung, als Ronnie O’Sullivan ausstieg und von Steven Hallworth, der Nummer acht des Q-School-Rankings, ersetzt wurde. World Snooker erklärte auf Anfrage, man bekäme keine zweite Einladung, wenn man die erste abgelehnt hätte.“ Dies galt offensichtlich auch für die anderen fünf Spitzenspieler der Q School.

Julian fühlt sich nun „extrem frustriert, dass der Aufwand, den ich in die Q School investiert habe, um das Ranking anzuführen, mit fragwürdigen Vorschriften beiseitegeschoben wird“ Er wünsche Hallworth dennoch „alles Beste, denn er ist ein exzellenter Spieler. Jeder in der Spitze der Q-School-Liste ist ein würdiger Gegner für einen Profi.“

 

Text: Matthias Breusch, Snooker-Geschichten (satz-ball.de)

Vom 25.09.-01.10.2023 wird die British Open auf Eurosport ausgestrahlt, und die Fans können sich auf spannende Snooker-Action freuen. Eurosport bietet Ihnen eine umfassende Berichterstattung über das Turnier.

Turnierdetails:

  • Veranstaltungsort: Cheltenham, Großbritannien
  • Start: 25. September 2023
  • Ende: 1. Oktober 2023
  • Gesamtpreisgeld: 478.000 GBP
  • Preisgeld für den Sieger: 100.000 GBP
  • Status: Ranglistenturnier
  • Titelverteidiger: Ryan Day
  • Spielplan/Ergebnisse: World Snooker

Clive Everton Trophy: Die Trophäe für die Cazoo British Open, die in der nächsten Woche stattfinden wird, wurde zu Ehren des legendären Journalisten und Kommentators Clive Everton benannt. Clive ist in der Snooker-Welt als herausragender Journalist und Kommentator bekannt und hat einen enormen Beitrag zum Sport geleistet. Die Clive Everton Trophy wird in der Finalnacht an den Sieger überreicht.

Sendezeiten auf Eurosport: Hier sind die geplanten Sendezeiten für die British Open auf Eurosport:

  • Montag, 25. September 2023:
    • 14:00 - 18:00 Uhr auf Eurosport 1 (Live)
    • 20:00 - 00:00 Uhr auf Eurosport 1 (Live)
  • Dienstag, 26. September 2023:
    • 14:00 - 18:00 Uhr auf Eurosport 2 (Live)
    • 20:00 - 00:00 Uhr auf Eurosport 1 (Live)
  • Mittwoch, 27. September 2023:
    • 14:00 - 18:00 Uhr auf Eurosport 2 (Live)
    • 20:00 - 00:00 Uhr auf Eurosport 1 (Live)
  • Donnerstag, 28. September 2023:
    • 14:00 - 18:00 Uhr auf Eurosport 2 (Live)
    • 20:00 - 00:00 Uhr auf Eurosport 1 (Live)
  • Freitag, 29. September 2023:
    • 14:00 - 17:00 Uhr auf Eurosport 2 (Live)
    • 20:00 - 23:00 Uhr auf Eurosport 1 (Live)
  • Samstag, 30. September 2023:
    • 16:45 - 17:30 Uhr auf Eurosport 1 (Live, discovery+ ab 14:00)
    • 20:00 - 23:30 Uhr auf Eurosport 1 (Live)
  • Sonntag, 1. Oktober 2023:
    • 16:00 - 17:00 Uhr auf Eurosport 2 (Live, discovery+ ab 14:00)
    • 20:00 - 23:00 Uhr auf Eurosport 1 (Live)

Alle Sessions werden auch auf discovery+ mit deutschem Kommentar und ohne Werbeunterbrechungen übertragen. Lediglich bei den Vormittags-Sessions am 26. und 27. September (jeweils um 11:00 Uhr) gibt es keinen deutschen Kommentar.

Gestern ist die Bundesligasaison 2023/24 gestartet und es gab sofort ein Highlight. Für den Kölner Snookerclub spielte Julian Boiko gegen Aran Fakhr vom 1. PBV Pinneberg 1 ein Maximum.

Mehr über die Bundesliga Snooker erfährst Du hier

Die Snooker Bundesliga: Die Heimat für Snooker-Enthusiasten

In Deutschland erfreut sich Snooker einer stetig wachsenden Beliebtheit, und die Snooker Bundesliga ist das Herzstück dieser faszinierenden Sportart. Mit ihrer Mischung aus Präzision, Konzentration und taktischem Geschick zieht die Bundesliga Fans und Spieler gleichermaßen in ihren Bann.

Die Snooker Bundesliga wurde ins Leben gerufen, um Snooker auf nationalem Niveau zu fördern und die besten Spieler des Landes zu versammeln. Sie besteht aus mehreren Teams, die in einer Liga gegeneinander antreten.

Ein herausragendes Merkmal der Bundesliga ist die Diversität der Spieler. Hier treffen erfahrene Profis auf aufstrebende Talente, und jeder hat die Chance, sich zu beweisen. Dies schafft eine aufregende Dynamik und sorgt für Überraschungen in jedem Match.

Die Snooker Bundesliga hat auch eine treue Anhängerschaft gewonnen. Die Fans strömen in die Hallen, um ihre Lieblingsspieler anzufeuern und die atemberaubenden Breaks zu bejubeln.

Snookertalente fördern

Die Bundesliga ist auch ein wichtiger Nährboden für die Entwicklung von Talenten. Junge Spieler können hier wertvolle Erfahrungen sammeln und von den Erfahrenen lernen. Dies trägt zur Stärkung des deutschen Snookersports bei und lässt die Hoffnung auf zukünftige internationale Erfolge aufkeimen.

Zusammenfassend ist die Snooker Bundesliga ein bedeutender Bestandteil der deutschen Snookerszene. Sie bietet eine Plattform für Spieler aller Altersgruppen und Fähigkeiten, zieht begeisterte Fans an und trägt zur Weiterentwicklung des Sports bei. Snooker-Fans in Deutschland können sich auf eine aufregende Zukunft freuen, in der die Bundesliga eine zentrale Rolle spielt.

Donnerstag, 07 September 2023 08:39

ALBANIEN ALS AUSRICHTER DER WSF-MEISTERSCHAFTEN

Die World Snooker Federation (WSF) hat heute zusammen mit dem albanischen Snookerverband bekannt gegeben, dass die WSF-Meisterschaften 2024 in Golem, Albanien, stattfinden werden.

Die Meisterschaften werden wieder zwei prestigeträchtige offene Turniere umfassen, deren Sieger sich direkt für die World Snooker Tour qualifizieren können. Die Meisterschaften werden vom 29. Januar bis 11. Februar 2024 stattfinden.

Die von der WSF organisierten und vom Snooker-Weltverband WPBSA unterstützten WSF-Meisterschaften sind die weltweit größte Veranstaltung im Amateur-Snooker-Kalender, und für die fünfte Auflage des Wettbewerbs wird ein großes Teilnehmerfeld erwartet.

Die 14-tägige Veranstaltung findet im Grand Blue Fafa Resort statt und umfasst erneut die offene WSF-Meisterschaft (3.-11. Februar 2024), die in der vergangenen Saison vom 19-jährigen Chinesen Ma Hailong nach einem 5:0-Finalsieg gegen den Engländer Stan Moody gewonnen wurde.

Der Wettbewerb beginnt mit der Rückkehr der WSF Junior Championship (29. Januar - 2. Februar 2023), bei der sich Moody nach einem 5:1-Erfolg gegen seinen Landsmann Liam Pullen einen Platz auf der World Snooker Tour sicherte.

Damen und Herren in einem Feld

Beide Turniere werden wieder für Spieler aller Nationalitäten und Geschlechter offen sein, und der Sieger jedes Turniers erhält mit Beginn der Saison 2024/25 eine zweijährige Profikarte für die Tour. Außerdem erhalten die besten Spieler der Veranstaltung die Möglichkeit, an weiteren Veranstaltungen der World Snooker Tour teilzunehmen.

Jason Ferguson, WSF-Präsident, sagte: "Die WSF-Meisterschaften sind für alle Snooker-Amateure ein wichtiger Termin im Kalender, und ich freue mich sehr, dass die fünfte Auflage dieses wichtigen Events in Albanien stattfinden wird.

"An der Küste des wunderschönen Adriatischen Meeres gelegen, können sich unsere Spieler keinen spektakuläreren Ort wünschen, während wir auf dem Tisch hochwertige Bedingungen für ein Turnier dieser Größenordnung bieten werden.

"Ich möchte mich bei Präsident Ogert Shkrepa und seinem Team vom albanischen Snookerverband für die Unterstützung bedanken und freue mich schon darauf, alle Spieler aus der ganzen Welt bei den Meisterschaften begrüßen zu dürfen."

Die Anmeldung für beide Turniere erfolgt über WPBSA SnookerScores, weitere Informationen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Barry Hawkins gewann das European Masters 2023 am Sonntag in Nürnberg mit einem 9:6-Sieg über Judd Trump.

Der 44-Jährige, der im vergangenen Jahr im Finale desselben Turniers gescheitert war, gab nach einem engen ersten Frame nie die Kontrolle ab.

In der Kia-Metropol-Arena ging Hawkins zur Mitte der Session mit 3:1 in Führung.

Obwohl Trump daraufhin zweimal mit Century-Breaks antwortete, konnte er nicht verhindern, dass sein Gegner am Ende des Nachmittags ein Polster von zwei Frames hatte.

Die Nummer vier der Welt hatte im achten Frame die Chance, den Ausgleich wiederherzustellen, scheiterte aber an der 60 und Hawkins holte sich schließlich den Sieg mit den Farben.

Bei der Fortsetzung des Abends gewann Hawkins erneut einen engen Frame, um seine Führung auszubauen, und ging mit einem Break von 53 mit 7:3 in Führung.

Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als gäbe es nur einen Sieger, aber Trump kämpfte sich mit drei Frames in Folge zurück ins Spiel.

Der 34-Jährige hatte bereits zwei beeindruckende Comebacks in diesem Turnier hingelegt, vor allem in der dritten Runde, als er einen 0:4-Rückstand aufholte und Chris Wakelin mit 5:4 schlug.

Diesmal gelang es ihm jedoch nicht, den Ausgleich zu schaffen, und Hawkins sein Spiel stabilisieren, indem er Trump in den letzten beiden Frames auf nur 13 Punkte beschränkte.

Mit seinem Sieg bei den European Masters 2023 hat Hawkins nun vier Ranglistentitel in seiner Karriere errungen - sechs Jahre nach seinem letzten Erfolg auf diesem Niveau.

Der ehemalige Weltmeisterschafts- und Masters-Finalist hatte zuletzt eine enttäuschende Zeit hinter sich.

Ein ernsthaftes Formtief während der Saison 2022/23 führte dazu, dass er seinen Platz unter den besten 16 nicht halten konnte und in der WM-Qualifikation unterlag.

Der Scheck über 80.000 Pfund wird jedoch mehr als genug sein, um ihn wieder in die Spitzengruppe der Weltrangliste zu bringen.

Ein potenziell lukrativer Platz beim Champion of Champions ist ebenfalls gesichert, und Hawkins ist in einer Reihe anderer Ranglisten gut positioniert, was sich später in dieser Saison noch auszahlen könnte.

Viertelfinale
K. Wilson 3-5 Higgins
Trump 5-1 Carty
Lyu 2-5 Selby
Saengkham 2-5 Hawkins

Halbfinale
Higgins 5-6 Trump
Selby 4-6 Hawkins

Finale
Hawkins 9-6 Trump

Session 1:
60-46, 78-32 (68), 43-65, 70-42, 14-108 (108)
94-0 (94), 6-108 (107), 70-60 (JT 60)

Session 2:
62-55, 93-1 (53), 31-75 (52), 6-70
49-73, 75-0, 71-13

Referee: Maike Kesseler

Am 22.8. startet Eurosport mit der Übertragung der European Masters aus Nürnberg die TV-Saison. Hier ein paar Infos zu dem Turnier, den Sendezeiten auf Eurosport.

Ronnie O’Sullivan spielt Qualifikation vor Ort

Wie gewohnt werden Topmatches der Qualifikation noch vor Ort gespielt um den Zuschauern garantiert die Topstars präsentieren zu können.

Betvictor European Masters 2023
Turnier-Informationen (Hauptfeld)

Location: KIA Metropol Arena, Nürnberg
­Start: 22.08.2023
Ende: 27.08.2023
Preisgeld gesamt: 427.000 GBP
Preisgeld Sieger: 80.00 GBP
Status: Ranglistenturnier
Titelverteidiger: Kyren Wilson
Spielplan/Ergebnisse: World Snooker

Noch besser ist die Darstellung auf snooker.org


TV-Sendezeiten Snooker Eurosport


(* = Extra-Kanal im Player mit deutschem Kommentar)

Dienstag, den 22. August 2023: 15:30 - 18:30 E2 live

Dienstag, den 22. August 2023: 20:00 - 23:00 E2 live

Mittwoch, den 23. August 2023: 15:30 - 18:30 E2 live

Mittwoch, den 23. August 2023: 20:00 - 23:00 E2 live

Donnerstag, den 24. August 2023: 15:30 - 18:30 E2 live

Donnerstag, den 24. August 2023: 20:00 - 23:00 E2 live

Donnerstag, den 24. August 2023: 22:30 - 23:00 E1 live

Freitag, den 25. August 2023: 00:00 - 01:30 E1 zeitversetzt

Freitag, den 25. August 2023: 15:30 - 18:30 E2 live

Freitag, den 25. August 2023: 20:00 - 22:30 E2 live

Freitag, den 25. August 2023: 22:30 - 23:00 E1 live

Samstag, den 26. August 2023: 16:00 - 17:30 E2 live

Samstag, den 26. August 2023: 20:00 - 22:30 E2 live

Samstag, den 26. August 2023: 22:30 - 23:30 E1 live

Samstag, den 26. August 2023: 23:30 - 00:30 E1 zeitversetzt

Sonntag, den 27. August 2023: 20:00 - 22:30 E2 live

Sonntag, den 27. August 2023: 22:30 - 23:00 E1 live

Alle Sessions (auch die Vormittage) werden auch auf discovery+ übertragen, mit deutschem Kommentar. Nur für die Session am Dienstag um 11:00 Uhr wird es keinen deutschen Kommentar geben.

Si Jiahui, Halbfinalist der Weltmeisterschaft, tritt beim BetVictor European Masters gegen Ken Doherty an

Der Weltmeisterschafts-Halbfinalist Si Jiahui wird beim BetVictor European Masters Ende des Monats in Nürnberg auf den Weltmeister von 1997, Ken Doherty, treffen, nachdem die Auslosung der zweiten Runde abgeschlossen ist.

An anderer Stelle kommt es zu einem rein walisischen Duell zwischen Mark Williams und Matthew Stevens. Und die 12-fache Weltmeisterin Reanne Evans spielt gegen David Gilbert.

Die acht bestplatzierten Spieler, darunter Ronnie O'Sullivan und Judd Trump, müssen ihre Erstrundenpartien noch bestreiten, da ihre Begegnungen bis zum Eröffnungstag in der Kia Metropol Arena verschoben werden.

Kyren Wilson gewann den Titel in der letzten Saison, als er Barry Hawkins im Finale mit 9:3 besiegte. Sein Erstrundenmatch bestreitet er gegen den Schotten Dean Young, einen von acht Spielern, die es in diesem Sommer durch die Q School geschafft haben.

In einem spannenden Snooker-Duell setzte sich Judd Trump am vergangenen Samstag im CBSA Tour Turnier in China gegen John Higgins mit einem klaren 5:1-Sieg durch. Der Engländer sicherte sich damit seinen ersten Titel in der aktuellen Snooker-Saison 2023/24.

Die Begegnung zwischen Trump und Higgins bot den Zuschauern ein mitreißendes Duell, das letztlich mit einem überzeugenden Sieg für Trump endete. Der englische Spieler bewies seine außerordentliche Form und beherrschte seinen schottischen Kontrahenten.

Besonders beeindruckend war Trumps Halbfinalspiel gegen Kyren Wilson, das über die vollen sieben Frames ging und erst im Decider von Trump entschieden wurde. Diese Partie stellte die einzige Herausforderung für den 33-jährigen Snooker-Profi während der gesamten Turnierwoche dar.

Die Austragung des CBSA Tour Turniers, das von der Chinese Billiards and Snooker Association sanktioniert wurde, fand in der Nähe des berühmten Huangguoshu-Wasserfalls statt. Das Teilnehmerfeld bestand aus 64 Spielern.

Das Turnier lockte acht international renommierte Snooker-Stars, darunter Trump und Higgins, an. Sie traten gegen die besten chinesischen Amateure sowie eine Auswahl chinesischer Profis und weiterer qualifizierter Spieler an.

Higgins, der in der Woche mit einem Break von 143 das höchste Einzelbreak erzielte, setzte sich mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen Yuan Sijun im Halbfinale durch und erreichte somit das entscheidende Spiel um den Titel.

Für seinen Triumph erhielt Judd Trump eine Prämie von 200.000 chinesischen Yuan (CNY) aus dem Preisfonds des Turniers, was etwa 22.000 britischen Pfund entspricht.

Der nächste Auftritt von Judd Trump auf der World Snooker Tour ist für Ende August geplant, wenn die European Masters in Nürnberg ausgetragen werden.

Diese Begegnung zwischen Trump und Higgins im CBSA Tour Turnier fesselte Snooker-Fans weltweit und unterstreicht die anhaltende Spitzenleistung von Judd Trump in der Welt des Snooker.

 

Last 16
John Higgins 4-0 Chang Yu Kiu
Mark Williams 4-2 Wang Xinbo
Zhao Hanyang 4-0 Cai Jianzhong
Yuan Sijun 4-1 Tu Xuan
Kyren Wilson 4-3 Huang Jiahao
Mark Allen 4-2 Mei Xiwen
Judd Trump 4-1 Zhang Anda
Cao Yupeng 4-2 Xiao Guodong

Last 8
John Higgins 4-2 Mark Williams
Yuan Sijun 4-3 Zhao Hanyang
Kyren Wilson 4-0 Mark Allen
Judd Trump 4-1 Cao Yupeng

Last 4
John Higgins 4-0 Yuan Sijun
Judd Trump 4-3 Kyren Wilson

Final
Judd Trump 5-1 John Higgins

Der junge Mann aus Hannover schaffte damit etwas Einzigartiges für sich und den deutschen Snookersport. Im Finale unterlag der dem Favoriten Liam Davies aus Wales mit 2-5. Liam war einige Tage zuvor bereits Weltmeister der U17 geworden.

Alexander Widau, der erst 2018 begann fokussiert Snooker zu spielen, hat seine ersten Schritte beim DSC Hannover gemacht. Der etablierte Nationalspieler Felix Frede nahm ihn dann unter seine Fittiche und schnell war Alex auch im Jugendkader der DBU unter Frank Schröder. Von dort wechselte er vor 2 Jahren in den Erwachsenenkader.

Mit knapp 18 Jahren gewann Alex den ersten Deutschen Meistertitel bei den Herren im Snooker und kommt international mehr und mehr auf Umdrehung.

Bei der WM in Riad, Saudi-Arabien zeigte Alexander Widau eine konstante, taktisch gut und zeitweise hochklassige Leistung. Gerade im Decider im Halbfinale war Nervenstärke angesagt.

Alle Ergebnisse sind auf der Webseite der IBSF abrufbar.

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