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Sonntag, 19 September 2010 10:18

Harold sorgt für die erste Überraschung bei den World Open 2010

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Die Artikel über die vergangenen Shanghai Masters sind noch nicht einmal von der Startseite der Snookermania verschwunden und schon können wir über das nächste große Ranglistenturnier berichten. Zum Auftakt gab es eine Wiederholung des diesjährigen WM-Finals.

Egal ob 35 oder 5 Frames, als Sieger ging wieder der selbe Profi aus dem Spiel. In der ersten Runde der World Open traf Neil Robertson auf Graeme Dott, wie im Finale der Weltmeisterschaft im Mai. Siegen konnte abermals der Australier mit 3-1.
Als deutlich besserer Spieler begann Robertson das Match und konnte direkt mit 2-0 in Führung gehen. Im dritten Frame wurde es erst knapp. Einen Snooker benötigte Dott bereits, den er sich erspielen konnte und daraufhin mit einem Freeball den Tisch abräumte. Das 68-69 führte zum 2-1, doch hielt der Abstand nich zu lange, da Robertson das Match mit einem Century Break von 103 Punkten beenden konnte. „Es war seltsam ein Best-of-5 zu spielen.“, so Robertson. „Ein Kick oder Fluke könnte dich das Match gewinnen oder verlieren lassen. Als Graeme zum 2-1 kam, hätte alles passieren können, doch war ich dann sehr glücklich über meinen Century im nächsten Frame.“
Nicht so begeistert war sein Kontrahent vom Format: „Wenn jedes Turnier so wäre, wäre ich außerhalb der Top 32.“

Weniger haarig ging es im Match zwischen Peter Ebdon und dem sechsfachen Weltmeister Steve Davis zu. Lediglich der dritte Frame ging dank eines 43er Breaks an Davis. Im letzten Frame schaffte Ebdon beinahe auch ein Century Break, doch konnte er nicht mehr lösen. Davis, der sich über seine Niederlage bewusst war, saß nur grinsend auf seinem Tisch und verfolgte die Mühen seines Kontrahenten.
Das große Ziel für Ebdon in dieser Saison ist die Wiederkehr in die Top 16. „Es tat weh letzte Saison aus den Top 16 zu fallen, weil ich dachte, ich könnte da bleiben so lange ich wollte.“

Keine gute Figur machte Shaun Murphy in seinem ersten Match gegen Dave Harold. Im ersten Frame konnte erst nach knapp 40 Minuten der Sieger ermittelt werden. Die folgendenzwei Frames gewann Harold schon deutlicher mit Breaks von 67 und 76 Punkten. Es war definitiv nicht die Bestform von Murphy, der schon mit den Breakoffs zu kämpfen hatte. „Der erste Frame war der Schlüsselmoment. Danach habe ich zwei gute Breaks gemacht und Shaun nicht mehr an den Tisch gelassen.“, so Harold.

Weiterhin gewannen am ersten Spieltag Ali Carter mit 3-1 gegen Thepchaiya Un-Nooh und Stephen Maguire mit 3-2 gegen Stuart Pettman.
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Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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