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Dienstag, 27 April 2010 16:11

Duell zwischen O'Sullivan und Selby steht

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Noch sieben Tage Snooker-Weltmeisterschaft und dann wird der Weltmeister aus den derzeitigen Viertelfinalisten bestimmt. Diese stehen nach den letzten Spielen der Achtelfinale fest.



Ronnie O'Sullivan konnte sich in einer packenden Partie gegen Mark Williams mit 13-10 durchsetzen. Dabei war das Match lange ausgeglichen. So stand es nach der ersten Session 4-4 und am Ende der zweiten Session 8-8. In der letzten Session nahmen sich beide Spieler nicht viel und spielten konstant hohe Breaks. Insgesamt gab es sechs Breaks von mehr als 50 Punkten, davon waren vier Century Breaks.
„Ich würde nicht wirklich sagen, dass das Spiel flüssig lief.“, so O'Sullivan. „Ich musste bei jedem Stoß nachdenken. Und wenn es flüssig läuft, dann muss man nicht nachdenken, da es einfach passiert.“
Der unterlegene Williams zeigte sich etwas zufriedener: „Es war ein fantastisches Match. Die zwei Clearances, die er gestern spielte als er 8-6 hinten lag, hätte sonst niemand spielen können, insbesondere wie einfach es bei ihm aussah. Es war unglaublich. Meiner Meinung wird lediglich Ronnie sich selbst schlagen können.“

Eine Chance O'Sullivan schlagen zu können wird Mark Selby im Viertelfinale bekommen, der sich zuvor souverän mit 13-5 gegen Stephen Hendry durchsetzen konnte. Es war eine kurze dritte Session, da Selby lediglich zwei Frames zum Sieg benötigte und diese auch hintereinander gewann, womit es nicht mal zum Midsession Interval kam. Diesen Sieg hat sich Selby besonders in der zweiten Session verdient, in der ihm so gut wie alles gelang und er sieben von acht Frames gewinnen konnte. Auf seinem Weg zum ersten Weltmeistertitel wird Selby sich jetzt gegen O'Sullivan behaupten müssten.
„Ich werde es wie in jedem anderen Match angehen und es mit Selbstvertrauen angehen und selbst glauben, dass ich gewinnen kann. Wenn ich mein Spiel spiele und gute spiele kann ich das Spiel gewinnen.“, kommentierte Selby nach dem Match. Allzu freudig sieht er dem Match jedoch nicht entgegen: „Ich würde am liebsten gar nicht gegen ihn spielen.“

„The Captain“ weiter auf Kurs

Kurz stockte es bei Ali Carter und man dachte, er würde nach einer 10-6 Führung gegen Joe Perry noch das Spiel aus der Hand geben. Nach vier erfolgreichen Frames konnte Perry zur Pause auf 10-10 ausgleichen und schaffte daraufhin sogar die Führung zum 11-10. Carters Antwort war jedoch die passende in dieser Situation, da er sich wieder konzentrieren konnte und doch das Ruder wieder übernahm. Mit Breaks von 104, 82 und 40 Punkten gelang es ihm die letzten drei fehlenden Frames zu gewinnen, um das Match doch noch erfolgreich mit 13-11 zu gewinnen.
In der anderen Partie am Abend gelang es Shaun Murphy sich mit 13-10 gegen Ding Junhui durchsetzen, womit Neil Robertson als einziger Nicht-Brite im Turnier verbleibt.
Gelesen 2010 mal
Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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