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Dienstag, 20 April 2010 21:43

WM 2010: Ding so gut wie sicher weiter

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Wir nähern uns dem Ende von Tag vier bei der Snooker Weltmeisterschaft 2010. Ding Junhui konnte sich dominant gegen Stuart Pettman durchsetzen, während am Mittag Ronnie O'Sullivan mit Liang Wenbo zu kämpfen hatte.

Es war kein guter Tag für Pettman und die verbleibende Chance auf einen Sieg ist minimal. Nach der ersten Session führt Ding mit 8-1 und braucht somit lediglich noch zwei Frames zum Sieg. Sollte sich in der Morgen-Session nichts gravierendes am Spiel von Pettman ändern, so wird wohl Ding noch vor dem Midsession Interval in der nächsten Runde stehen.
Viele erwarten von Ding, dass er als erster Chinese den Weltmeistertitel nach China holt. Der erste Schritt ist mit seiner 8-1 Führung auch getan. In fünf Frames spielte er Breaks von mehr als 50 Punkten und bestrafte die Fehler von Pettman. Dieser zeigte durchaus gute Ansätze bei mehreren langen Bällen, doch patzte er regelmäßig bei den einfachen Bällen. Daraus folgte, dass Ding über das ganze Match hinweg dominierte und lediglich Frame 7 an den Engländer abgeben musste.

Auf dem anderen Tisch trennten sich Ryan Day und Mark Davis 4-5. Außenseiter Davis brachte mit Breaks von 52, 46, 84 und 85 den Weltranglisten achten in Schwierigkeiten. Es war Davis, der über das Match hinweg sicherer wirkte, womit er sich am Ende auch die knappe Führung erkämpfen konnte. Fortgesetzt wird das Match Morgen um 11 Uhr. Auf den Sieger wartet im Achtelfinale Mark Allen.

"The Rocket“ strauchelt trotz Führung


Ronnie O'Sullivan konnte aufgrund seiner 7-2 Führung die Angelegenheit ganz entspannt angehen. Entspannt war auch sein Gegner Liang Wenbo, der nicht mehr viel zu verlieren hatte und somit ohne großen Druck in die Partie gehen konnte, was ihm dann wohl auch den entscheidenden Vorteil brachte. Früh im Match schaffte es O'Sullivan seine Führung auf 9-3 auszubauen, womit ihn nur noch ein Frame zum Sieg fehlte. Den Sprung ins Midsession Interval schaffte Liang mit einem 61er Break. Daraufhin konnte er auch seine Aufholjagd fortsetzen, indem er eine Century Break von 103 Punkten spielte. Nachdem er auch noch Frame 15 gewann, spielte er eine 127er Clearance und verkürzte auf 9-7. Damit geriert O'Sullivan wohl unter Druck, was zu einem 73er Break von ihm führte und ihn schließlich über die Ziellinie rettete.
„Nachdem ich nach der ersten Session so weit zurücklag, konnte ich entspannt ins Match gehen, denn tief im Inneren dacht ich, dass das Match sowieso nicht mehr in meinen Händen liegt.“, so Liang nach der Partie. "Also habe ich einfach mein Spiel gespielt. Das ist die Weltmeisterschaft, das wichtigste Turnier und man will hier immer sein Sestes geben."
Ronnie O'Sullivan trifft im Achtelfinale auf Mark Williams und dieses Match verspricht vieles. Williams, der vor kurzem erst die China Open gewann, zeigt sich seit geraumer Zeit in bestechender Form. Sollte O'Sullivan seine Form finden, dürfen wir am Sonntag ein durchaus gutes Spiel der beiden mehrfachen Weltmeister erwarten.

Neil Robertson ist neben Ding Junhui ein möglicher Kandidat, um als Nicht-Brite Weltmeister zu werden. Lediglich zwei nicht-britische Spielern gelang dieses Kunststück. In der ersten Session baute sich dazu der Australier eine Führung von 6-3 gegen Fergal O'Brien aus.
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Thomas Hein

Bis bald euer Thomas Hein

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